Es lebe, am 45. Jahrestag seiner Ermordung, Ibrahim Kaypakkaya!

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Ibrahim Kaypakkaya (1949-1973)

Gerne veröffentliche ich eine gemeinsame Erklärung zum 45. Jahrestag der Ermordung von Ibrahim Kaypakkaya, die zuerst auf http://www.demvolkedienen.org (Quelle) erschienen ist:

Gemeinsame Erklärung

Es lebe, am 45. Jahrestag seiner Ermordung, Ibrahim Kaypakkaya!

Wir befinden uns im 45. Jahrestag der Ermordung des Vertreters des internationalen Proletariats der Türkei, den Gründer und Theoretiker der TKP/ML (Kommunistische Partei der Türkei/ Marxistisch Leninistisch) und seinen Anführer, Ibrahim Kaypakkaya.

Genosse Ibrahim Kaypakkaya war gerade mal 24 Jahre alt, als er am 18. Mai 1973 durch Folgen schwerster Folterungen seitens des faschistischen türkischen Staates ermordert wurde. Kaypakkaya gründete im Alter von 23 Jahren die TKP/ML (Kommunistische Partei der Türkei/ Marxistisch Leninistisch).

Ibrahim Kaypakkaya hat es geschafft, der permanente Anführer der kommunistischen Ideen und der richtigen revolutionären Linie in der Türkei zu werden.

Er ist einer der besten Schüler der Großen Proletarischen Kulturrevolution. Er hat seine eigenen Ideen und die TKP / ML, die er gegründet hat,  als Produkt der Großen Proletarischen Kulturrevolution bewertet. Als die Marxistisch-Leninistischen Ideen auf globaler Ebene aktiv waren, der Kampf für die Revolution und den Sozialismus in den 1960er und 1970er Jahren sich entwickelten, hat auch in der Türkei der Klassenkampf  erhebliche Fortschritte gemacht. Vor allem hat unter den Bedingungen der 68er Bewegung, die die ganzen Welt rundum erfasste, sich auch in der Türkei eine anti-faschistische und anti-imperialistische Revolutionswelle innerhalb der StudentInnen gebildet. Diese Bewegung hat in diesem Jahr ihr 50. Jahrestag erreicht. Aus diesem Anlaß begrüßen wir diese Bewegung, die die Welt erschütterte und den Imperialismus und den herrschenden Mächten große Angst einjagte.

Diese Bewegung wurde vom Marxismus-Leninismus beeinflusst und hat sich an die revolutionäre Welle angepasst, die sich in der Welt mit der Idee der Revolution und der Behauptung der Revolution entwickelte. Gleichzeitig war diese Periode ein Prozess, in der das sozialistische Lager zwischen Revisionismus und den marxistisch-leninistischen Grundlagen trennte. Auf der einen Seite waren der vietnamesische Widerstand, die 68er Jugendbewegung und eine Reihe nationaler-sozialer Befreiungskämpfe, die in beschleunigtem Tempo auf den Imperialismus und die reaktionären Herrschaftssysteme gerichtet waren, während auf der anderen Seite unter der Führung Mao Zedong`s ein entschiedener Kampf der KommunistInnen gegen den sowjetischen Revisionismus und der sich in China entwickelnden kapitalistischen Passagierrevisionisten geführt wurde. Im besonderen hat die Große Proletarische Kulturrevolution, die in China gegen die Bourgeoisie ins Leben gerufen wurde, der Entwicklung dieser großen revolutionären Welle enormen Mut, Kraft und Enthusiasmus verliehen. Während die revolutionären Prozesse und Bedürfnisse auf der einen Seite fortgeführt und diskutiert wurden, so wurden in Begleitung eines tiefen und erschütternden ideologischen Kampfes, Debatten im Kontext der Probleme und Fragen im Sozialismus geführt.

Kaypakkaya hat sich im Lager des internationalen Proletariats fest verankert mit;  dem Klassenkampf im Sozialismus, seiner Einstellung zum Sozialimperialismus, seinem Beharren auf den Volkskrieg, bei seiner Verbindungen zum Klassenkampf die feste Bezugnahme auf den Vorsitzenden Mao Zedong. In diesem Zusammenhang hat er sich den mutigen Schritt der Naxaliten-Bewegung in Indien als Referenz genommen. Er hat eine klare Linie zwischen sich und der weltweiten abenteuerlichen und focoistischen Linie gezogen. İndem er die kommunistische Wegbereiter-Anführer Linie, die sich auf die Kreativität der Volksmassen stützt,  systematisierte, hat er den Bruch erlangt und seine Linie mit dem internationalistischen Geist und Bewusstsein geformt.

Genau hier, mitten in diesem Prozess, nahm Kaypakkaya seine ideologisch-politisch-theoretische Form an. Er wurde genährt von den reichen und fortschrittlichen Erfahrungen des  Klassenkampfes. Aber das ist nicht alles. Er stand auch unter den Einfluss der Kühnheit, der Furchtlosigkeit und des theoretischen und intellektuellen gedanklichen Reichtums, welche alle Tabus zertrümmern würden, die die Große Proletarische Kulturrevolution geschaffenen hatte. Dies brachte mit sich, dass er mit den revisionistischen Strömen heftige theoretische Diskussionen führte, in der politischen Machtfrage zu klare Ergebnissen kam, die Probleme der Gesellschaft in der Türkei korrekt analysierte, bei den grundlegendsten politisch-sozialen historischen Themen einer klaren Position einnahm und den Pfad und die Linie der Revolution klar und eindeutig bestimmte. Im Besonderen offenbarte Kaypakkaya den historischen und aktuelle Charakter des politischen Regimes der türkischen herrschenden Klasse mit einer Klarheit, die noch nie zuvor gemacht worden war. Indem er den Kemalismus als Faschismus definierte, hat er die klassenkooperative, theoretisch-politische Haltung des Revisionismus erschüttert. Im Bezug auf die kurdische nationale Frage hat er die leninistischen Thesen mit einer offenen und klaren Linie dargelegt und somit eine scharfe Trennlinien zwischen sich und allen Fortschrittlichen, Revolutionären und sich als ML (Marxistisch Leninistisch) bezeichnenden, aber im Wesentlichen sozialchauvinistischen Ansätzen besitzenden, gezogen. Er  bestimmte die Qualität der Revolution als eine demokratische Volksrevolution und versuchte, die Volkskriegslinie an das Land, mit seinen theoretischen Grundlagen und seiner praktischen Haltung, anzupassen. Er hat gegen die jahrelange Betäubungen und Demütigung des Proletariats und der unterdrückten Volksmassen durch den Revisionismus und den Opportunismus, die kommunistische Flagge geschwenkt. Er hat die historischen und sozialen Fragen, die durch den Revisionismus als richtig dargestellt, jedoch in Wahrheit falsch waren, mit einem vollständigen und bestimmten MLM (Marxistisch, Leninistisch, Maoistischen)-Standpunkt zur Lösung gebracht.

Er hat auch gegen die revolutionär kleinbürgerlichen, focoistischen Bewegungen, die unter den Bedingungen in der er sich befand entstanden,  den ideologischen Kampf geführt. Wiederum hat er durch den Kampf den er gegen die neuen revisionistischen Ansichten, gegen den pazifistischen Reformismus und dem Liquidatorentum geführt, hat seine kommunistische Linie perfektioniert und erweitert. Das ununterbrochene fortführen des ideologischen Kampfes hat einen enormen Beitrag in der Entwicklung und dem Fortschritt von Kaypakkaya beigetragen.

Er erreichte diese ideologische Klarheit, politische Kühnheit und theoretische Tiefe in jungen Jahren. Seine Methodik war Marxistisch-Leninistisch-Maoistisch. Seine Kühnheit und ideologische Klarheit sind das Resultat der Großen Proletarischen Kulturrevolution. Seine Tiefe und Auffassung sind die Entwicklungen auf der Ebene der Assoziation mit dem Klassenkampf. Es ist ein fortwährender und ununterbrochener Teil des Kampfes der Arbeiterbewegungen, der Besetzung des Landes durch die Bauern und dem Kampfe  der studierenden Jugend.

Diese kommunistische und revolutionäre Haltung führte dazu, dass er, als er den herrschenden türkischen Klassen in die Hände fiel, ihn massakrierten. Er existiert jedoch durch sein Erbe, der TKP/ML und den  programmatischen Ansichten die dieser Partei als Leitfaden dienen, weiterhin als kommunistischer Anführer. Er ist weiterhin der anführende Vertreter des Marxismus-Leninismus-Maoismus in der Türkei.

An seinem 45. Todestag; hat sein mächtiges Erbe, sein theoretischer Reichtum, seine politische Kühnheit, die er hinterlassen hat, die Fortsetzung einer Tradition ermöglicht, die von seiner Linie gegen die große konterrevolutionäre Welle die auf der ganzen Welt florierte, nicht abweicht und keine Kompromisse eingeht. Er hat eine Partei und einen Kampf hinterlassen die seit 46 Jahren ununterbrochen mit dem Kommunismus verbunden ist.

Am 45. Jahrestage seines Todes gedenken wir an den Anführer Ibrahim Kaypakkaya mit dem Schwur der Verbundenheit an den Kommunismus, der Verbundenheit an die Revolution und der Verbundenheit für die Ideologie des Proletariats. Und wir werden weiterhin an ihn gedenken. Er ist ein guter Schüler und Weiterführer von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Vorsitzenden Mao.

Es lebe Ibrahim Kaypakkaya!
Nieder mit dem Imperialismus und aller Reaktionären!
Es lebe der leuchtende Pfad von Marx, Engels, Lenin, Stalin un dem Vorsitzenden Mao Zedong!
Es lebe der proletarische Internationalismus!
Es lebe unser Kampf für die Revolution, dem Sozialismus und den Kommunismus!

 

Unterzeichner:

Kommunistische Partei der Türkei/Marxistisch-Leninistisch (TKP/ML)

Kommunistische Partei Griechenlands (marxistisch-leninistisch)

Kommunistische Partei in Brasilien (Rote Fraktion)

Peru Solidaritätsgruppe

Komitee Rote Fahne – BRD

Komitees zur Gründung der (maoistischen) Kommunistischen Partei – Österreich

Maoistische Kommunistische Partei (Italien)

Maoistische Kommunistische Partei (Frankreich)

Revolutionäre Kommunistische Partei (Kanada)

Komitee zur Gründung der maoistischen Kommunistischen Partei, Galizien, Spanischer Staat

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