Kim Il Sung: Was ist ein Revolutionär?

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„Ein Revolutionär ist ein willensstarker Mensch, für den es keine unerfüllbaren Aufgaben gibt, wenn sie die Erfordernisse der Revolution stellen. Wir sind revolutionäre Kämpfer, die in beliebigen schwierigen Situationen immer den revolutionären Geist, sich mit eigener Kraft aufzurichten, bekunden und über alle Hindernisse und Prüfungen hinweg von Sieg zu Sieg voranschreiten, wenn dies die Revolution erfordert.“ (Kim Il Sung: Die koreanischen Revolutionäre müssen Korea gut kennen. Rede vor den politischen Kadern und Lehrern in den politischen Disziplinen der KRVA, 13. September 1943)

Quelle: Kim Il Sung, Gesammelte Werke Band 1, Pyongyang, 2010, S. 616-617

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2 Gedanken zu “Kim Il Sung: Was ist ein Revolutionär?

  1. „Ein echter Revolutionär ist nicht derjenige, der in der Periode des siegreichen Aufstands mannhaft kämpft, sondern derjenige, der es versteht, bei der siegreichen Offensive der Revolution gut zu kämpfen, der zugleich aber auch in der Periode des Rückzugs der Revolution, in der Periode der Niederlage des Proletariats mannhaft ist, der den Kopf nicht verliert und bei Rückschlägen der Revolution, bei Erfolgen des Feindes, nicht schlappmacht, der in der Periode des Rückzugs der Revolution nicht in Panik verfällt und in Verzweiflung gerät.“ (Stalin, Werke, Dietz Verlag Berlin, 1952, Bd.6, S.295)

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  2. Ja, Stalin hat der Arbeiterklasse einen großen Schatz an Erkenntnissen hinterlassen. Genau aus diesem Grund haben die Chruschtschowschen Revisionisten ihn auch als erstes desavouiert und aus dem Leben der sozialistischen Länder verbannt. (in der DDR bis 1961) Und, es fand sich bis zur Konterevolution keine „sozialistische/kommunistische“ Partei die Stalin rehabilitiert hat.
    Wie sagt Stalin vorausschauend wenige Monate vor seinem Tod: „sobald er sterbe, werde man sein Grab mit viel Schmutz überhäufen, doch letztendlich werde der Wind der Geschichte das alles wegwehen“.
    Es ist bezeichnend: Erst nach der sogenannten Wende wurde Stalin gerade von denen wiederentdeckt, die Jahrzehnte leitend oder führend, oder als Mitglied, den überall immer sichtbarer werdenden Revisionismus gestalteten oder mittrugen. Ja, sie sind „in der Periode des Rückzugs der Revolution, in der Periode der Niederlage des Proletariats mannhaft (geblieben), haben, den Kopf nicht (verloren) und (haben) bei Rückschlägen der Revolution, bei Erfolgen des Feindes, nicht schlappmacht“, aber nicht als Revolutionären, sondern als Revisionisten.
    Ich habe an anderer Stelle geschrieben (hier): „Sogar mit Stalin haben sie sich wieder versöhnt, damit sie die Lüge aufrecht halten können, der Chruschtschowismus, der sich in der Sowjetunion zum Gorbatschowismus und in der DDR zum Revisionismus unter Honecker entwickelte, – den sie immer noch vertreten und wieder hinter Lügen verstecken – die Fortsetzung des Marxismus/Leninismus, sei.“
    Wie sie „bei der siegreichen Offensive der Revolution gut zu kämpfen“ verstanden haben, hat man 1989/90 gesehen, als sie den Kapitalismus wieder restaurierten. Heute zitieren sie bei jeder Gelegenheit Stalin und führen wieder das große Wort. (das nebenbei!)

    Das diese Rehabilitierung ausblieb, war das zweite Versagen der Avantgarde der Arbeiterklasse.
    Das erste Versagen der Avantgarde, bis auf die Kommunistischen Parteien China und Albaniens, war die Hinnahme des 20. PT; das Ausbleiben einer Reaktion auf die Verdammung Stalins und der sich abzeichnende Verfälschung des Marxismus/Leninismus durch die KPdSU.
    Damals begann eine langjährige Auseinandersetzung zwischen der KPdSU und der KPCh.
    Jeder, der Wissen vom Marxismus/Leninismus hatte, und die Avantgarde dürfte sie gehabt haben, hätte analysieren können und müssen, wer den richtigen Weg geht und da es um die Befreiung der Arbeiterklasse ging, um Sieg oder Niederlage – eine Entscheidung treffen müssen. Nun – die Bruderparteien der sozialistischen Länder haben eine Entscheidung getroffen – aber diese Entscheidung war Verrat an der Sache; obwohl sie die Erkenntnisse von Marx, Lenin, Stalin, Mao, Kim Il Sung und vieler anderer Marxisten hatten, schlugen sie sich auf die Seite des Revisionismus Chruschtschows, nicht auf die Seite des Marxismus/Leninismus, die Mao vertat – bis zum bitteren Untergang.
    Hätten die Revolutionäre die Erkenntnisse der Marxisten/Leninisten beherziget und angewendet, und sich nicht nur als solche bezeichnet, würde es den Sozialismus heute noch geben. Es gab genügen Stimmen die vor dem Chruschtschowschen Revisionismus und der nachfolgenden Entwicklung, gewarnt haben.
    Damals begann das langsame Sterben der kommunistischen Weltbewegung durch den Revisionismus, vor allen Dingen aber, durch den modernen Revisionismus.

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