Fotostrecke zum sozialistischen Aufbau in der Sowjetunion

Die nachfolgenden Fotos und ihre Kommentare bieten eine gute Einstimmung und Ergänzung zum Studium des sozialistischen Aufbaus in der UdSSR unter W.I. Lenin und J.W. Stalin, sowie dessen Vorgeschichte. Sehr empfehlenswert ist auch die Lektüre der „Geschichte der KPdSU(B). Kurzer Lehrgang“ (Berlin/DDR, 1951), die hier als PDF-Datei einzusehen ist. Nicht nur am 22. April, dem 149. Geburtstag des unsterblichen Anführers und Lehrers der proletarischen Weltrevolution: W.I. Lenin.

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Unter Führung der Partei der Bolschewiki stürzt die Arbeiterklasse im Bündnis mit der armen Bauernschaft, mit Unterstützung der Soldaten und Matrosen die Macht der Bourgeoisie, errichtet die Macht der Sowjets, begründet einen neuen Staatstypus, den sozialistischen Sowjetstaat, hebt das Eigentum der Gutsbesitzer an Grund und Boden auf, übergibt den Boden der Bauernschaft zur Nutzung, nationalisiert den gesamten Grund und Boden im Lande, expropriiert die Kapitalisten, erkämpft den Ausweg aus dem Weltkrieg, den Frieden, gewinnt die notwendige Atempause und schafft auf diese Weise die Voraussetzungen zur Entfaltung des sozialistischen Aufbaus. BILD: W.I. Lenin spricht auf dem Roten Platz in Moskau vor Abteilungen der Roten Armee (1919)

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Im Juni 1905 brach in der Schwarzmeerflotte, auf dem Panzerkreuzer „Potemkin“, ein Aufstand aus. Der Panzerkreuzer lag zu dieser Zeit unweit von Odessa, wo ein Generalstreik der Arbeiter in Gange war, vor Anker. Die aufständischen Matrosen rechneten mit den ihnen am meisten verhassten Offizieren ab und führten den Panzerkreuzer nach Odessa. der Panzerkreuzer „Potemkin“ ging auf die Seite der Revolution über. Lenin mass dem Aufstand gewaltige Bedeutung bei. Er hielt es für notwendig, dass die Bolschewiki diese Bewegung leiten, sie mit der Bewegung der Arbeiter, Bauern und örtlichen Garnisonen verbinden.
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1905: Die politischen Streiks der Arbeiter rüttelten das ganze Land auf. Nach der Stadt begann das Dorf sich zu erheben. In riesigen Haufen zogen die Bauern gegen die Gutsbesitzer, zerstörten deren Gutshöfe, beschlagnahmten das Getreide und sonstige Vorräte der Gutsbesitzer und verteilten sie unter den Hungernden. Die zaristische Regierung entsandte Soldaten und Kosaken zur Niederwerfung der Bauernaufstände. Die Bauern stellten den Kampf jedoch nicht ein.

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Der Kreuzer „Aurora“ kündigte am 25. Oktober 1917 durch den Donner seiner auf das Winterpalais gerichteten Geschütze den Beginn einer neuen Ära an, der Ära der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.
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Am 24. Oktober 1917 nachts kam W.I. Lenin im Smolny an und nahm die Leitung des bewaffneten Aufstandes unmittelbar in seine Hand. Der Smolny, in dem sich der Petrograder Sowjet und das Zentralkomitee der Bolschewiki befanden, wurde zum Kampfstab der Revolution, von dem die Kampfbefehle ausgingen. BILD: Gemälde von N. Ossenew „Oktober im Smolny“
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Die bürgerliche Provisorische Regierung unter Kerenski versteckte sich im Winterpalais, beschützt von Offiziersschülern und Stoßbataillonen. In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 1917 nahmen die revolutionären Arbeiter, Soldaten und Matrosen im Sturm den Winterpalast ein und verhafteten die Provisorische Regierung. Der bewaffnete Aufstand hatte in Petrograd gesiegt.

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Bei der politischen Erziehung des Volkes und der Kulturrevolution nimmt die Rote Armee einen hervorragenden Platz ein. Hier eine fahrbare Bibliothek der Roten Armee aus der Zeit des sozialistischen Aufbaus.
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Die Diktatur des Proletariats ist die Periode des Sturzes der Bourgeoisie und ihrer völligen Vernichtung, eine Periode des unerhört erbitterten Klassenkampfes. Der Staat dieser Periode ist unvermeidlich auf neue Art demokratisch (für die Arbeiter und Werktätigen, das Proletariat und überhaupt für die Besitzlosen) und auf neue Art diktatorisch (gegen die Bourgeoisie und ihre Lakaien). Das Bild gibt einen Einblick in eine Wahlversammlung von ca. 5.000 Arbeitern in der großen Halle der Moskauer Fabrik „Hammer und Sichel“.
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Im Kampf für die sozialistische Industrialisierung des Landes überwand die Partei der Bolschewiki in den Jahren 1926 bis 1929 ungeheure innere und internationale Schwierigkeiten. Die Anstrengungen der Partei und ihre Führung der Arbeiterklasse und Werktätigen führten zum Sieg der Politik der sozialistischen Industrialisierung des Landes. BILD: Die Arbeiter feiern die Eröffnung ihrer Fabrik.
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Mit der Errichtung von Großkraftwerken nimmt die Industrialisierung in Stadt und Land einen gewaltigen Aufschwung. Der Anteil der Industrie an der Volkswirtschaft war bereits 1927 auf 42 Prozent gestiegen.
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Die elektrische Leitung wird an einem Bauernhaus in Butri (Gouvernement Smolensk) montiert.
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Ein alter Bauer betrachtet das „Wunder“ der elektrischen Lampe.
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Wandzeitungen propagieren den ersten Fünfjahrplan und den sozialistischen Wettbewerb. Zu Beginn des Jahres 1933 wurde offensichtlich, dass der erste Fünfjahrplan schon erfüllt war, vor Ablauf der Frist, nämlich in vier Jahren und drei Monaten. Das war ein gewaltiger welthistorischer Sieg der Arbeiterklasse und der Bauernschaft der Sowjetunion.
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Entsprechend der Direktiven des XV. Parteitages ging die Partei zur entschiedenen Offensive gegen das Kulakentum (der reichen Bauern)  über. In ihrer Offensive verwirklichte die Partei die Losung: Fest gestützt auf die arme Bauernschaft und das Bündnis mit den Mittelbauern stärkend, einen entschiedenen Kampf gegen das Kulakentum einzuleiten, dessen Widerstand gebrochen wurde. Ende 1928 standen dem Sowjetstaat bereits genügend Getreidevorräte zur Verfügung. Die Kollektivierungsbewegung ging festen Schrittes voran, während gleichzeitig die Ausrüstung der Landwirtschaft mit Traktoren und Maschinen die materielle Lage des Volkes von Tag zu Tag verbessern half. BILD: Dreschmaschine und Traktor in der Dorfkolonie Makarowo bei Odessa.
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Der Siegeszug des von der Sowjetindustrie auf die eigene Kraft vertrauend produzierten Traktors.
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Die Liquidierung des Kulaktentums als der letzten und zahlreichsten Ausbeuterklasse und die Überleitung der großen Masse der Bauernschaft auf den Weg der Kollektivwirtschaften führten zur Ausrodung der letzten Wurzeln des Kapitalismus im Lande, zur Vollendung des Sieges des Sozialismus in der Landwirtschaft, zur endgültigen Festigung der Sowjetmacht im Dorfe. BILD: Bauern studieren eifrig die Aufrufe der Partei in der „Roten Ecke“ im Dorf.
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Die richtige Lösung der Nationalitätenfrage gab einen mächtigen Anreiz für die breiten Massen am Aufbau des Sozialismus teilzunehmen. Dazu gehörte auch die Befreiung der Frauen aus dem Joch, unter dem sie lebten. Das Bild zeigt eine feierliche Schleierabnahme in Taschkent. BILD links völlig verhüllte Usbekinnen, rechts junge Mädchen in nationaler Tracht und moderner Kleidung, die das Zeichen der Unterdrückung abgeworfen haben.
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In Tiflis gibt es für jede nationale Minderheit mindestens eine Schule.
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Die Industrialisierung in der Sowjetunion trug einen scharf ausgeprägten sozialistischen Charakter, sodass sich die Industrie in Richtung zum Sieg des sozialistischen Produktionssystems entwickelte. Der sozialistische Sektor der Industrie hatte sich im Jahr 1926/1927 auf 86 Prozent ausgedehnt, während der Anteil des privatwirtschaftlichen Sektors auf 14 Prozent zurückgedrängt wurde.
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Es war notwendig eine ganze Reihe von Industriezweigen, die es im zaristischen Russland nicht gab, neu aufzubauen, neue Maschinenbau-, Werkzeugmaschinen-, Automobilbetriebe, chemische Fabriken, Hüttenwerke usw. zu errichten, die eigene Produktion von Motoren und Maschineneinrichtungen für Kraftwerke in Gang zu bringen, die Metall- und Kohlegewinnung zu erhöhen, denn dies erforderten die Interessen des Sieges des Sozialismus in der Sowjetunion.
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Blick auf die großen Betriebsanlagen der roten Putilow-Werke in Leningrad

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