Lenin-Jahr 2020 I

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In diesem Jahr 2020 (Juche 109) jährt sich der Geburtstag des großen Lehrer des Weltproletariats W.I. Lenin zum 150. Mal. Am 22. April 1870 – ein Jahr vor dem heroischen Aufstand der Pariser Kommune 1871, der ersten weltbedeutenden Probe des Proletariats zum Sturz des kapitalistischen Systems – wurde der Begründer des Bolschewismus W.I. Lenin in Simbirsk (später: Uljanowsk) geboren. Die wichtigsten Lehren W.I. Lenins (z.B. die Lehre, dass das Proletariat den fertigen kapitalistischen Staatsapparat nicht einfach übernehmen und für seine eigenen Zwecke nutzen kann, sondern die ganze kapitalistische Staatsmaschine in der Revolution zerschlagen und einen Staat nach dem Vorbild der Pariser Kommune aufbauen muss) führten im Oktober 1917 zum Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.

Doch eben diese wichtigen Lehren W.I. Lenins sind den Revisionisten innerhalb der internationalen kommunistischen Bewegung ein großer Dorn im Auge und Ziel ihrer wütenden Angriffe gegen den Leninismus. Ein aktuelles Beispiel für solche revisionistischen Angriffe auf den Leninismus, ist die jüngste Ausgabe der „Marxistischen Blätter“ der DKP mit dem Titel „Lenin 150. Staat, Nation und Internationalisierung“. Hiezu soll u.a. die Leninische Lehre von der Neuen Ökonomischen Politik (NÖP) in einem Beitrag eines chinesischen Autors besprochen werden, um die revisionistischen Vorstellungen von der (sozialen) „sozialistischen Marktwirtschaft“ zu verbreiten. Wer sich mit den Positionen Lenins zur NÖP auseinandersetzen möchte, sei demgegenüber auf die Lenin-Werke (LW) Band 33, S. 80-81, Stalin Werke (SW) Band 7, S. 311-312 und SW Band 11, S. 128-129 verwiesen. Weiterhin entdecken die „Marxistischen Blätter“ „Zur Frage der Nationalitäten und der Autonomisierung […] tiefgreifende grundsätzliche Differenzen mit Stalin“ (Unsere Zeit. Zeitung der DKP, 10. Januar 2020, S. 10). Hierzu sei u.a. nur auf die LW Band 19, S. 499-500, LW Band 20, S. 19-20 und SW Band 2, S. 277-278 sowie SW Band 4, 141-142 und SW Band 5, S. 16-17 verwiesen.

Doch diese und andere revisionistischen Angriffe auf den Leninismus sind nicht besonders originell und auch nicht neu. Daher werden auf diesem Blog unter dem Titel „Lenin-Jahr 2020“ in loser Folge Literaturhinweise zur Einheit und Reinheit des Leninismus und dem Kampf gegen die Revision des Leninismus gegeben.

jw stalin

Beginnen wollen wir mit dem Sammelband von Werken J.W. Stalins „ÜBER LENIN“ (Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking, 1977), der folgende Schriften J.W. Stalins enthält:

  • Lenin als Organisator und Führer der KPR 1920 (SW Band 4, S. 271-279)
  • Genosse Lenin in Erholung 1922 (SW Band 5, S. 118-120)
  • Zum Tode Lenins 1924 (SW Band 6, S. 41-46)
  • Über Lenin 1924 (SW Band 6, S. 47-57)
  • Arbeiterinnen und Bäuerinnen gedenkt des Vermächtnis Iljitschs und erfüllt es! 1925 (SW. Band 7, S. 1)
  • An die „Rabotschaja Gaseta“ 1925 (SW Band 7, S. 13)
  • Unterredung mit der ersten amerikanischen Arbeiterdelegation (Auszüge) 1927 (SW Band 10, S. 81-88)
  • Unterredung mit dem deutschen Schriftsteller Emil Ludwig (Auszüge) 1931 (SW Band 13, S. 93-95 und 107-108)

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