Dem Andenken an den Revolutionär KIM IL SUNG

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Zum morgigen Tag der Sonne, dem 15. April 2019 und 107. Geburtstag des ewigen Präsidenten der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) KIM IL SUNG, sei an das revolutionäre Wirken KIM IL SUNGs erinnert:

„Ein Revolutionär kämpft gegen das Überlebte und die Fäulnis und für das Neue und Progressive. Wenn in der gesellschaftlichen Entwicklung Neues und Progressives entsteht, wehrt sich sets das Alte, und im Kampf gegen diesen Widerstand kann die Revolution siegreich sein. Deshalb muß ein Revolutionär weiterhin Imperialismus, Reaktion, Opportunismus und alle rückständigen Ideen bekämpfen, die die gesellschaftliche Entwicklung behindern. Mit solchen Auseinandersetzungen lebt, arbeitet und schließt der Revolutionär sein Leben ab. Marx und Engels kämpften ihr ganzes Leben gegen Opportunisten aller Schattierungen, Lenin und Stalin widmeten ihr Leben dem Kampf gegen den Opportunismus. 

Es ist ein Ausdruck der revisionistischen Ideen, daß man die Auseinandersetzung scheut und sie fürchtet. Wer damit behaftet ist, kann die Revolution nicht weiterführen und wird unweigerlich aus den ehernen Reihen der Revolution ausscheiden.“

Kim Il Sung: Zur Festigung des einheitlichen ideologischen Systems der Partei unter den Kadern und zu deren Revolutionierung (6. Juli 1970). In: Kim Il Sung Werke Band 25, Verlag für fremdsprachige Literatur, Pyongyang 1986, S. 146

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Zum Tag der Sonne der DVRK übernehme ich hier gerne eine Fotostrecke der „Stimme Koreas“ mit dem Titel „Präsident Kim Il Sung war stets unter dem Volk“ (Quelle):

Fotostrecke zum Tag der Sonne Juche 108

Ähnliches Foto

Eine kurze Würdigung des Lebenswerkes von Kim Il Sung nimmt Kim Jong Un in seiner klassischen Schrift „Der große Genosse Kim Il Sung ist der ewige Führer unserer Partei und unseres Volkes“ (Abhandlung veröffentlicht zum 100. Geburtstag des Präsidenten Kim Il Sung 20. April Juche 101 (2012) PDF-Datei) vor. Eine Biographie zum 100. Geburtstag von Kim Il Sung ist im Verlag für fremdsprachige Literatur, Pyongyang, erschienen. Sie trägt den Titel „Geschichte des revolutionären Wirkens des Präsidenten Kim Il Sung“ (PDF-Datei)

Rede KIM JONG UNs vor der Obersten Volksversammlung der DVRK

Hiermit übernehme ich einen Beitrag der deutschen Redaktion der „Stimme Koreas“ (Quelle) über die politische Rede des Vorsitzenden der PdAK KIM JONG UN vor der 1. Tagung der Obersten Volksversammlung der Demokratischen Volksrepublik Koreas (DVRK) vom 12. April Juche 108 (2019):

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Politische Rede vom Vorsitzenden Kim Jong Un auf der 1. Tagung der Obersten Volksversammlung der DVRK in der 14. Legislaturperiode

Am 12. April hielt der Vorsitzende der Partei der Arbeit Koreas und Vorsitzende des Komitees für Staatsangelegenheiten der Demokratischen Volksrepublik Korea, Kim Jong Un, auf der 1. Tagung der Obersten Volksversammlung der DVRK in ihrer 14. Legislaturperiode eine historische politische Rede mit dem Titel „Über den sozialistischen Aufbau und die Innen- und Außenpolitik der Regierung der DVRK in der gegenwärtigen Etappe“.
In seiner Rede betonte er; dank des hohen politischen Elans und der aktiven Anteilnahme des gesamten Volkes hätten die Wahlen der Abgeordneten der Obersten Volksversammlung in der 14. Legislaturperiode erfolgreich stattgefunden und sei die Regierung der DVRK neu gebildet worden. Dadurch sei unsere Staatsmacht weiter gefestigt worden und werde der revolutionäre Marsch des koreanischen Volkes, das im festen Zusammenschluss um die Partei der Arbeit Koreas und die Regierung der DVRK in die höhere Etappe des Sozialismus voller Zuversicht vorwärtsschreite, im höheren Tempo beschleunigt. Er danke vom ganzen Herzen allen Abgeordneten dafür, dass sie in Vertretung des Willens des ganzen Volkes ihm großes Vertrauen entgegengebracht hätten, wiederum als Vorsitzender des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVRK, unseres ruhmreichen Vaterlandes, die gesamte Arbeit des Staates zu leiten, und lege den feierlichen Eid ab, sich für die Entwicklung und das Gedeihen der Republik und das Glück des Volkes aufopferungsvoll einzusetzen.

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KIM IL SUNG – Die Lehre von Lenin ist unsere Richtschnur

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Anlässlich des anstehenden 149. Geburtstages des großen Lehrers des Weltproletariats W.I. LENIN am 22. April 2019 wird hier der Artikel zum 85. Geburtstag Lenins von KIM IL SUNG „Die Lehre von Lenin ist unsere Richtschnur“ (15. April 1955, in: Kim Il Sung: Werke Band 9, Pyongyang, 1982, S. 308-319) als PDF-Datei (am Schluss dieses Artikel ist er auch digitalisiert zu finden) veröffentlicht.

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Wer mehr über W.I. LENIN und den LENINISMUS erfahren möchte, der sei auf die nachfolgenden Werke verwiesen:

  • J.W. STALIN: Über die Grundlagen des Leninismus, April/Mai 1924 (In: J.W. Stalin: Über die Grundlagen des Leninismus, Peking, 1969 oder J.W. Stalin: Werke Band 6, S. 62-166)
  • LENINISMUS Heft 1: Was ist Leninismus? Die Definition des Leninismus – Seine historischen Wurzeln – Seine Entwicklung – Methode und Theorie, Verlagsgenossenschaft ausländischer Arbeiter, Moskau-Leningrad, 1935, Reprint Wien, 2004
  • 1870-1960: ES LEBE DER LENINISMUS! (Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking, 1960). In diesem Band übt die Kommunistische Partei Chinas anlässlich des 90. Geburtstages von W.I. Lenins zum ersten Mal öffentlich Kritik am modernen Revisionismus in der UdSSR unter Chruschtschow und dessen Spießgesellen.

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Die Tagung der Obersten Volksversammlung der DVRK

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Hier dokumentiere ich einen Beitrag der deutschen Redaktion der Stimme Koreas über die erste Tagung der 14. Obersten Volksversammlung der DVRK:

Am 11. April fand in der Kongreßhalle Mansudae in Pyongyang die Tagung des ersten Tages der ersten Sitzung der Obersten Volksversammlung der Demokratischen Volksrepublik Korea in ihrer 14. Legislaturperiode statt.
Daran nahmen teil die neu gewählten Abgeordneten der Obersten Volksversammlung und die Funktionäre des ZK der Partei, des Präsidiums der Obersten Volksversammlung, des Ministerkabinetts, der Militärorgane, der Ministerien und der zentralen Institutionen, die Vorsitzenden der Partei- und Volkskomitees der Städte und Kreise sowie die Mitarbeiter der Zentrale und der Organe der Bezirksebene als Zuhörer.
Alle Teilnehmer der Tagung verharrten in einer Minute des Gedenkens an den ewigen Führern unserer Partei und unseres Volkes Kim Il Sung und Kim Jong Il.
Der Abgeordnete Yang Hyong Sop hielt die Eröffnungsrede.
Auf der Tagung wurden Pak Tae Song zum Vorsitzenden der Obersten Volksversammlung und Pak Chol Min und Pak Kum Hui zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Kim Pyong Hae wurde zum Vorsitzenden des Prüfungsausschußes für Abgeordneten der Obersten Volksversammlung in ihrer 14. Legislaturperiode und und seine Mitglieder wurden gewählt.
Auf der Tagung wurden die Tagesordnungen der ersten Sitzung der Obersten Volksversammlung der DVRK in ihrer 14. Legislaturperiode beschlossen.
1. Wahl des Vorsitzenden des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVRK
2. Wahl des Staatlichen Leitungsorgans der DVRK
3. Revision und Ergänzung der Sozialistischen Verfassung der DVRK
4. Über die Rechenschaft der Durchsetzung des Staatsetats Juche 107 (2018) und über den Staatsetat Juche 108 (2019) der DVRK
Auf der Tagung wurde die erste Tagesordnung besprochen.
Getragen vom einmütigen Willen und Wunsch der Abgeordneten der Obersten Volksversammlung, des gesamten Volkes des Landes und der Offiziere und Soldaten der Volksarmee schlug Choe Ryong Hae ehrerbietig vor, den Genossen Kim Jong Un zum Vorsitzenden des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVRK, höchsten Repräsentanten des gesamten koreanischen Volkes und obersten Führer der Republik, zu wählen, was von allen Teilnehmern voll und ganz unterstützt und zugestimmt wurde.
Auf der Tagung wurde es feierlich verkündet, dass der Vorsitzende der Partei der Arbeit Koreas, Kim Jong Un, der unter dem Banner des großen Kimilsungismus-Kimjongilismus die von Paektu gebahnte koreanische revolutionäre Sache zum Sieg führt, zum Vorsitzenden des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVRK gewählt wurde.

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Konferenz zum 70 Jahrestag der DDR

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Massenkundgebung anlässlich der Gründung der DDR und der Wahl des Staatspräsidenten Wilhelm Pieck am 11. Oktober 1949. 

Unsere wissenschaftlich-strategische Konferenz zum 70. Jahrestag der Gründung der DDR,

5./6. Oktober 2019, Berlin, Franz-Mehring-Platz 1

Ausrichtung der Konferenz:

Die Veranstaltung soll drei Gesichtspunkte behandeln:

– Die kompromisslose Verteidigung der Errungenschaften und des revolutionären Erbes der DDR gegen alle Angriffe und Diffamierungen.

– Die Analyse der Bewältigung von Widersprüchen und Problemen sowie des Kampf gegen den Revisionismus und dessen späteres Erstarken in der DDR und der SED.

– Die Bedeutung der DDR und der SED und ihres Erbes für die kommunistische Bewegung heute und morgen.

Referate:

Zu jedem Unterpunkt ein einzelnes Referat von wechselnden Referenten/innen. Die Referate müssen kurz, knapp, präzise sein, kein Blah-Blah, sondern klare Inhalte bei klarer Struktur in überschaubarer Zeit.

Als Referenten eine Mischung aus bewährten Altkadern der SED und jungen Genossinnen und Genossen aus der KPD, aus dem Fernstudium und aus der „Kommunistischen Organisation“ (KO).

Inhaltliches Konzept und Zeitplan:

Sonnabend:

12.00 Uhr: Tagungsleitung: Begrüßung, Regularien der Konferenz.

12.15 Uhr: Grußadressen

Thema des Tags: Die DDR – der erste sozialistische Staat auf deutschem Boden, Erfolge und Errungenschaften

13.00 Uhr: Zbigniew Wiktor: Antifaschismus und gute Nachbarschaft zur Volksrepublik Polen.

13.15 Uhr: n.n.: Antifaschistische Jugendpolitik: Aufbau und Funktion der FDJ.

13.30 Uhr: Frank Flegel: Vereinigung von KPD und SPD zur SED, Ende des Reformismus, Einheit der Arbeiterklasse.

13.45 Uhr: Hans Fischer: Sozialistische Militärpolitik = Friedens- und Verteidigungspolitik

14.00 Uhr: Torsten Reichelt: Internationale Solidarität

14.15 Uhr: Nachfragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum.

14.45 Uhr: Philipp Kissel: Recht auf Arbeit und Vollbeschäftigung, keine Arbeits- und Obdachlosigkeit.

15.00 Uhr: Anna C. Heinrich: Veränderung der Menschen, Solidarität, Integration, Eindämmung der Kriminalität

15.15 – 16.20 Uhr: Kaffeepause

16.20 Uhr: Jürgen Geppert: Brechen des Bildungsmonopols, Arbeiter- und Bauernfakultäten und Polytechnische Oberschule

16.40 Uhr: Iris Harnack: Gleichstellung der Frau

17.00 Uhr: Nachfragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum.

17.30 Uhr: Aitak Barani: Fazit: Warum war das alles möglich? Enteignung des Großkapitals, Überführung der Produktionsmittel in gesamtgesellschaftliches Eigentum und Entwicklung eines sozialistischen Arbeiter- und Bauerstaates. Hierin: Abschied von bürgerlichen Wahlen, Interessenvertretung (z.B. der Jugend, der Frauen, der Gewerkschaften usw.) durch feste Quoten von Mitgliedern in der Volkskammer, Rolle der Partei.

18.00 Uhr: Nachfragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum

18.30 – 19.30 Uhr: Abendessen

19.30 Uhr: Ernesto Schwarz u.a.: Kulturprogramm, Lieder und Texte

21.00 Uhr: Ende des ersten Tages

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Plenartagung des ZK der Partei der Arbeit Koreas

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Hier dokumentiere ich die Meldung der deutschen Redaktion der Stimme Koreas   (Quelle ) vom 11.04.2019 über die „4. Plenartagung des ZK der PdAK in der 7. Wahlperiode“:

Die 4. Plenartagung des ZK der Partei der Arbeit Koreas in der 7. Wahlperiode fand am 10. April Juche 108 (2019) im Hauptgebäude des Zentralkomitees statt. Der Vorsitzende der Partei der Arbeit Koreas Kim Jong Un leitete die Tagung. Daran nahmen die Mitglieder des Präsidiums des Politbüros, die Mitglieder und Kandidaten des Politbüros, die Mitglieder und Kandidaten des Zentralkomitees sowie die Mitglieder der Zentralen Revisionskommission der Partei der Arbeit Koreas teil. Zugegen waren dabei auch die stellvertretenden Abteilungsleiter einiger Abteilungen und weitere Personen des ZK der Partei.

Im Auftrag des Politbüros des ZK der Partei führte Kim Jong Un den Vorsitz. Auf der Tagesordnung der Plenartagung standen folgende Themen:

Punkt 1. Beim sozialistischen Aufbau das Banner des Schaffens aus eigener Kraft höher erheben
Punkt 2. Entwurf für die Bildung der staatlichen Organe an die 1. Tagung der Obersten Volksversammlung in der 14. Legislaturperiode
Punkt 3. Organisatorische Fragen

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Kameraden wir sind frei!

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Das Buchenwald-Mahnmal und die Figurengruppe von Fritz Cremer vor dem Glockenturm

Hier übernehme ich einen Beitrag der Kommunistischen Organisation (KO) zum 74. Jahrestag der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald am 11. April 1945, der zuerst auf http://www.kommunistische.org veröffentlicht worden ist (Quelle). Eine Einladung zur Gedenkveranstaltung am  Sonntag, 14. April 2019, gibt es hier:

Der Text als pdf

Zum 74. Jahrestag der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald

Es war der 11. April 1945 als im Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar der faschistische Schrecken sein Ende fand. Es war der Tag, als sich die Häftlinge, unter Führung ihres Internationalen Lagerkomitees (ILK), selbst befreiten. Wichtige Punkte des Lagers wurden besetzt, 125 SS-Leute gefangengenommen und die Verteidigung organisiert. Die bewaffneten Häftlinge kontrollierten das befreite Lager bis zum Eintreffen der US-amerikanischen Truppen und hatten mit ihrer Aktion das Leben von 21000 Menschen gerettet.

So lange von allen Häftlingen ersehnt, so strikt und gründlich war dieser Tag von den bewusstesten von ihnen vorbereitet worden. Denn von Beginn an formierte sich im Lager ein Häftlingswiderstand, angetrieben von Kämpfern aus der Arbeiterbewegung. Besonders hervorzuheben ist hierbei die führende Rolle der kommunistischen Gefangenen im Lager — Walter Bartel, Theodor Neubauer oder Albert Kuntz waren unter ihnen. Auch unterstützt von Widerstandsgruppen der KPD außerhalb des KZ bauten sie illegale Strukturen auf, die mit dem ILK eine zentrale Führung hatten. Von der Sabotage der Kriegsindustrie, über den Kampf für bessere Bedingungen für die Häftlinge, bis hin zur organisatorischen und militärischen Vorbereitung der Selbstbefreiung entwickelte der Lagerwiderstand eine heroische, aufopferungsvolle Tätigkeit.

Fast acht Jahre lang war Buchenwald das größte Konzentrationslager auf deutschem Boden, Ort der Zwangsarbeit und Todesqual für etwa 266.000 Menschen aus allen Ländern Europas — das Grab für 56.000 von ihnen. 1937 angelegt vor allem für politische Gegner des deutschen Faschismus, insbesondere aus der revolutionären Arbeiterbewegung, wurde Buchenwald zu einem hoch entwickelten Komplex, um Menschen einzusperren, zu erniedrigen, zu foltern und durch Zwangsarbeit in den Tod zu treiben. Neben dem Steinbruch gab es hier große Produktionsstätten, die besonders der Herstellung von Waffen für den imperialistischen Krieg und natürlich den Profiten der deutschen Monopole dienten. Hinzu kamen unzählige Außenstellen, wo Häftlinge aus Buchenwald ebenfalls zur Schwerstarbeit gezwungen wurden.

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Lächeln der Sonne

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Überall in der DVR Korea kann man ein Porträt des wie die Sonne lachenden Präsidenten Kim Il Sung (1912 – 1994) sehen. Jeder Koreaner trägt an der Brust dieses ehrerbietende Sonnenporträtsabzeichen.
Welchen Sinn enthält denn das helle Lächeln des Präsidenten Kim Il Sung?
Es zeigt, so könnte man sagen, die Zufriedenheit und Stolz darauf, daß er als Mensch und Politiker sein möglichstes getan hatte.
In der Anfangszeit auf dem Weg des revolutionären Kampfes, in seinem zweiten Lebensjahrzehnt, begründete er die Juche-Ideologie, die für die  koreanische Revolution und die souveräne Sache der Menschheit von großer Bedeutung ist.
Er entfaltete während seiner langjährigen revolutionären Führung unermüdlich ideologisch-theoretische Tätigkeiten, wodurch die Juche-Ideologie zu einer enzyklopädischen Richtschnur im Kampf für die Souveränität, die Unabhängigkeit und den Sozialismus wurde.
Er führte mit herausragender Führungsfähigkeit die koreanische Revolution auf dem Weg zum Sieg und spornte tatkräftig die Sache zur Verwirklichung der Souveränität der Menschheit an: Er organisierte und entfaltete 20 Jahre lang den revolutionären Kampf gegen Japan und brachte dadurch die Befreiung des Landes(15. August 1945) herbei. Er gründete am 10. Oktober 1945 die Partei der Arbeit Koreas und führte die antiimperialistische und antifeudale demokratische Revolution erfolgreich durch. Auf dieser Grundlage gründete er am 9. September 1948 die DVR Korea, den ersten volksdemokratischen Staat im Osten. Ferner führte er den Vaterländischen Befreiungskrieg(Koreakrieg 1950-1953) zur Zerschlagung der Aggression der vereinten imperialistischen Kräfte mit den USA an der Spitze zum Sieg und vollendete den Nachkriegswiederaufbau und die sozialistischen Revolution. Im Anschluß daran organisierte und leitete er den sozialistischen Aufbau in verschiedenen Etappen und machte aus Korea einen starken sozialistischen Staat, der souverän, selbständig und zur Selbstverteidigung fähig ist.

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Die Aufgaben der Revolutionäre in den kapitalistischen Ländern

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Der Genosse KIM IL SUNG erläutert in seinem „Gespräch mit dem Generalsekretär der Arbeiterpartei Irlands“ vom 26. Juli 1988 die Aufgaben der Kommunisten und Revolutionäre in den kapitalistischen Ländern. Heute ist es u.a. auch in Verbindung mit den Diskussionen über den sogenannten Brexit (dem Austreten Großbritanniens aus der Europäischen Union) sehr lesenswert:

Wenn die kommunistischen und die Arbeiterparteien der kapitalistischen Länder den revolutionären Kampf der Volksmassen richtig leiten wollen, müssen sie sich ein klares Kampfziel setzen. Natürlich müssen sie um die Errichtung der sozialistischen Ordnung ringen. Aber sie dürfen den Völkern ihrer Länder nicht nur im allgemeinen empfehlen, die Kapitalisten zu bekämpfen und sie für die Errichtung der sozialistischen Ordnung einsetzen. Sie sagten soeben, dass die kapitalistischen Länder Europas stärker denn je verlangen, ihre eigene Politik zu betreiben. Die kommunistischen und Arbeiterparteien der kapitalistischen Länder sollten die Durchsetzung der Souveränität ihrer Länder zu ihrem aktuellen Kampfprogramm erheben.

Die Partei jedes Landes sollte aus ihrem Land einen Staat machen, der sich von keinem anderen Staat beherrschen lässt, sondern die vollständige politische Souveränität ausübt. Die Gewährleistung der politischen Souveränität des Landes ist eine überaus wichtige Frage. Deshalb müssen die Parteien der kapitalistischen Länder darum ringen, ihr eigenes Land zu einem Land zu machen, das, befreit von der Unterjochung der Großmächte, die vollständige politische Souveränität ausübt, und in diesem Kampf eine gemeinsame Front mit allen patriotischen Kräften realisieren.

Wenn Sie die sozialistische Ordnung errichten wollen, müssen Sie vor allem dafür eintreten, ein Land aufzubauen, das, frei vom Joch der Großmächte, souverän ist. Meines Erachtens ist dies Ihre vorrangige Aufgabe.

Nachdem die politische Souveränität des Landes verwirklicht worden ist, muss um die Schaffung einer Gesellschaftsordnung, in der das ganze Volk gleichermaßen gut lebt, gerungen werden.

Man muss den Weg zum Sozialismus einschlagen, wenn man das Leben des ganzen Volkes stabilisieren und ununterbrochen verbessern will. Es kann sich nur in der sozialistischen Ordnung eines wahren politischen Rechts und einer freien und glücklichen Lebens erfreuen.

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Offener Brief an die Redaktion der Roten Hilfe Zeitung (RHZ)

Kommunistische Organisation

Im Anschluss spiegle ich einen offenen Brief an die Redaktion der Roten Hilfe Zeitung (RHZ) der Kommunistischen Organisation (KO), der zuerst hier erschienen ist und sich klar gegen den Antikommunismus der letzten Ausgabe der RHZ wendet:

Liebe Redaktion,

ich schreibe euch hier als Sprecher der Kommunistischen Organisation (KO) und als eines von vielen, z.T. langjährigen Mitgliedern der Roten Hilfe (RH), welche auch in der KO organisiert sind. Einige von uns haben in der Vergangenheit eure Unterstützung in Anspruch genommen und Viele verfolgen aufmerksam die Veröffentlichung der RHZ.

Nun hat mich der Schwerpunkt der letzte Ausgabe, welche vergangen Woche erschienen ist, entsetzt und wütend gemacht und mich veranlasst, diesen Brief zu verfassen. Es geht dabei keineswegs darum, dass ich mich als Mitglied einer Organisation, die das Erbe der DDR und der Sowjetunion verteidigt (siehe Programmatische Thesen), „auf den Schlips getreten“ fühlen könnte1. Es geht mir mit diesem Brief viel mehr darum, eine scharfe Kritik an der Stoßrichtung eures Schwerpunktes zu formulieren, mit dem Interesse, mit euch und den Mitgliedern der RH in eine Diskussion darum zu kommen.

Das Heft ist ein krasser Ausdruck des Antikommunismus, der die althergebrachten Lügen und Diffamierungen der deutschen Kapitalistenklasse wiederholt. Soll die Rote Hilfe in eine Linie mit Adenauer, Kohl, Merkel und Gauck gestellt werden? Denn der Antikommunismus ist bundesdeutsche Staatsdoktrin und dass die deutschen Kapitalisten die DDR hassen, ist verständlich. Dort wurden sie schließlich enteignet und entmachtet. Dort hat die Arbeiterklasse ihre Gesellschaft errichtet und den Kriegsplänen des deutschen Imperialismus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wenn die Rote Hilfe in das antikommunistische Horn stößt, landet sie im Schoß der herrschenden Klasse. Die Linkspartei hat mit ihrer Anti-DDR-Politik bereits vorgemacht, wo es hingeht. Wenn Bodo Ramelow die NATO nicht mehr so schlimm findet, dann ist er (und seine Partei) bereit, die Kriegspolitik mitzutragen. Will die Rote Hilfe sich dem anschließen?

Ich richte mich auch an alle Mitglieder der Roten Hilfe und fordere sie auf, gegen diesen Kurs der Roten Hilfe Widerspruch einzulegen. Wir wissen aus den letzten Jahren, dass es viele politische Probleme und problematische Strömungen in der Roten Hilfe gab und gibt. Aber die Anerkennung dieses Hefts wäre ein Totalschaden. Ich fordere den Bundesvorstand und die Redaktion auf, diesem Heft etwas entgegenzusetzen und es nicht als Linie der Organisation stehen zu lassen.

Ich meine, dass sich in allen Artikeln des Schwerpunktes sehr falsche Darstellungen über die Verhältnisse in der DDR, der Sowjetunion und der Kommunistischen Bewegung befinden. Mir ist es nicht möglich, in der Kürze auf all diese Falschdarstellungen ausführlich einzugehen – einiges findet sich auch schon in anderen offenen Briefen und Artikeln an euch2. Es ist mir auch deshalb nicht einfach möglich, weil an vielen Stellen des Schwerpunkts auf eine Begründung der gemachten Einschätzung verzichtet wird und ich daher nur mutmaßen kann, wie der Autor auf die jeweilige Einschätzung gekommen ist. Ich werde dennoch versuchen, manche dieser Abschnitte im Schwerpunkt als Beispiele anzuführen.

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