Chruschtschows Lügen

Das Buch „Chruschtschows Lügen“ des US-amerikanischen Autors Grover Furr, der an der Montclair State University in New Jersey englische Literatur und Geschichte lehrt, entlarvt Stück für Stück die „Argumente“ von N.S. Chruschtschows Geheimrede gegen J.W. Stalin „Über den Personenkult und seine Folgen“ auf dem XX. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion am 25. Februar 1956 als das, was sie definitiv sind: Dreiste Lügen, die die bürgerliche Presse und auch viele Linke – bis hin zu Leuten, die sich selbst als Kommunisten bezeichnen – bis heute gerne verbreiten, um ihren Antikommunismus zu kultivieren.

Dagegen kommt Grover Furr, der sich die Arbeit gemacht hat, Chruschtschows „Geheimrede“ Stück für Stück zu überprüfen, zu dem Ergebnis, dass „die gesamte Geheimrede (…) aus Fälschungen zusammengestellt“ ist. Jedem Interessierten, sei daher empfohlen, dieses Buch im Original zu lesen (Grover Furr, Chruschtschows Lügen, Berlin, 2014, 384 Seiten, ISBN 978-3360021878, Preis 24,99 €). HIer eine kurze Besprechung des Buches mit zwei interessanten Anhängen:

Buchbesprechung zu Grover Furr – Chruschtschows Luegen

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19. Juni: Tag des Heldentums der peruanischen Kommunisten

Der „Verein der Neuen Demokratie – Peru/Deutschland“ (VND) veröffentlicht eine aktuelle Erklärung zum 29. Jahrestag des Tag des Heldentums der Kommunistinnen und Kommunisten der PCP (Kommunistische Partei Perus – Leuchtender Pfad) am 19. Juni 1986, als der peruanische Staat ein Massaker an den Widerstand leistenden peruanischen Kommunistinnen und Kommunisten in seinen Gefängnissen verübt hat. Hier der Link zu der deutschsprachigen Erklärung:

http://vnd-peru.blogspot.de/2015/06/erklarung-uber-die-aktuelle-situation.html

Auf der englischsprachigen Internetseite http://www.signalfire.org finden sich englischsprachige Erklärungen, Dokumentationen und Bilder zum Tag des Heldentums der PCP-Genossinnen und Genossen.

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Es lebe der Sieg der Diktatur des Proletariats!

Hier kann Lin Biaos Schrift „Es lebe der Sieg der Diktatur des Proletariats!“ zum 100. Jahrestag der Pariser Kommune von 1871 gelesen werden:

Lin Biao – Es lebe der Sieg der Diktatur des Proletariats

Zu diesem Thema finden sich auch Beiträge von Karl Marx und Friedrich Engels in den Marx-Engels-Werken (MEW) Band 17 und 33 (einzusehen in: http://www.marx-wirklich-studieren.net ) sowie von W.I. Lenin Werke (LW) Band 13, 17 und 28 (einzusehen in: http://www.red-channel.de/Ordner_Lit/Literatur_Theorie.htm#3). Zudem gibt es noch die Chronik von Prosper Hippolyte Lissagaray „Die Geschichte der Kommune von 1871“, Berlin/DDR, 1956. Und nicht zu vergessen Bertolt Brechts Stück „Die Tage der Commune“ geschrieben 1948/1949 in Zürich (Edition Suhrkamp 169, ISBN 3-518-10169-2).

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Frauen der Welt, verteidigt die Rojava-Revolution!

Internationales Freiheitsbataillon (IFB):

Frauen der Welt, verteidigt die Rojava-Revolution!

Ein Bericht von JINHA.

(www.signalfire.org 16.06.2015 – Rojda Serhat/JINHA Serekaniye) Das Internationale Freiheitsbataillon, eine neue Brigade der internationalen Revolutionäre, die kämpfen, um die Rojava-Revolution zu verteidigen, hat die Frauen der Welt dazu aufgerufen, sich in ihre Reihen einzureihen. Diese Woche haben internationale revolutionäre Kämpferinnen und Kämpfer, die nach Rojava gekommen sind, um die Revolution dort zu verteidigen, die Gründung des Internationalen Freiheitsbataillons bekannt gegeben. Die Brigade hatte ihre Gründungszeremonie in Serekaniye. Das Bataillon arbeitet dafür, um die Rojava-Revolution sowohl durch militärische also auch durch nichtmilitärische Aktivitäten zu stärken und verteidigen, erklärte das Bataillonsmitglied Sefagül Aslan aus der Türkei. Revolutionäre linke Organisationen aus der Türkei, Spanien, Griechenland und Deutschland haben das Bataillon formiert und laden alle revolutionär gesinnte Einzelpersonen und Gruppen auf der ganzen Welt ein, sich ihm anzuschließen.

Sefagül Aslan ist Mitglied der kommunistischen Gruppe TKP/ML-TIKKO aus der Türkei. Die TKP/ML-TIKKO ist die Kommunistische Partei der Türkei/Marxisten-Leninisten und die Arbeiter- und Bauern-Befreiungsarmee der Türkei. „Da sich Leute aus der ganzen Welt dem „Islamischen Staat“ (IS) anschließen und an dessen unmenschlicher Barbarei teilnehmen, tun wir das Gegenteil. Wir bilden ein Bataillon, um an der Seite der YPG/YPJ (der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten der kurdisch/syrischen Partei PYD) zu kämpfen, um einen Hoffnungsschimmer für die Völker auf der ganzen Welt zu geben und die internationale Einheit aufzubauen“ erklärt Sefagül.

Sie hob hervor, dass in dem Bataillon Platz für Revolutionäre aller Religionen, Sprachen und Identitäten gibt. Die Mitglieder kämpfen nicht nur bewaffnet; das IFB nimmt auch an nichtmilitärischen Aktivitäten teil, um die Revolution aufzubauen. Genauso arbeitet die Brigade gegen die Unterdrückung der Frauen. Der „Islamische Staat“ (IS) ist weltweit für seine Praktiken bekannt geworden, Frauen zu vergewaltigen und sie als Sklavinnen zu verkaufen. Sefagül sagte, dass sie und ihre Gruppe seit langem bezeugt hatten, wie der türkische Staat Gewalt gegen Frauen ausübt. Die Revolution in Rojava gab ihr Hoffnung, dass ein Wandel möglich ist für die Frauen auf der ganzen Welt. „Jeder Sieg hier für die Befreiungsbewegung der Frauen gibt den Frauen der Welt Hoffnung,“ sagte Sefagül. „Wir wollen sehen, wie Frauen ihre Zuhause verlassen und hier her kommen.“

Die Gründungserklärung des Internationalen Freiheitsbataillons (IFB) ist in englischer Sprache unter dem Titel „Internationalist Free Brigade established in Rojava“ auf www.signalfire.org vom 11.06.2015 einsehbar. Hier finden sich auch mehrere Fotos von der Gründungszeremonie und den ersten Aktionen der IFB. 17.06.2015 – ks

Indischer Staatsterror gegen das eigene Volk

Modis hindufaschistisches Regime entfesselt eine neue Welle der staatlichen

Repression und der Krieges gegen das Volk

Lasst uns die intensive Counterinformation enthüllen und mit internationaler und internationalistischer Solidarität beantworten

Der indische Staat, regiert von Modis Regime, das den indischen Herren und dem Imperialismus dient, entwickelt ein neues Stadium erbitterter Repression auf allen Gebieten mit dem Ziel das Volk stark zu erschüttern, den Volkskrieg zu stoppen und die Maoisten, die ihn führen, anzugreifen. Um seine Pläne zu beschleunigen, die natürlichen Bodenschätze an die einheimischen und ausländischen Konzerne auszuverkaufen, reorganisiert das indische Regime seinen ganzen Unterdrückungsapparat: Die Armee, Luftwaffe, Polizei und paramilitärische Banden. Sie greifen nicht nur die „Bedrohung durch die Naxaliten“ an, sondern auch alle Bewegungen, die in Opposition zu ihren Politiken stehen und gegen die „Operation Grüne Jagd“ (Operation Green Hunt – OGH) Widerstand leisten. Ebenso greifen sie die demokratischen Intellektuellen, Menschenrechtsaktivisten und jede abweichende Stimme an, die zu hören ist, um jeden in der Nähe der Volksbewegungen und dem durch die Maoisten geführten Volkskrieg auszulöschen. Sie greifen die Adivasi-Bevölkerung an, die auf dem reich an Bodenschätzen Land leben, wo der Volkskrieg stärker ist, um die neue Volksmacht, die dort heranreift, auszulöschen. Insbesondere in den letzten Wochen hat das indische Regime die illegalen Festnahmen von vermeintlichen revolutionären Intellektuellen und sozialen Aktivisten angepriesen, die immer schon kriminalisiert und dazu gezwungen wurden in den Untergrund zu gehen und dann als Terroristen gebrandmarkt wurden, deren einziges Verbrechen es ist, der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) (CPI-Maoist) anzugehören.

Genosse K. Murali und H. Ismail wurden im Krankenhaus in Talegaon Dabhade festgenommen, wo sich der erst genannte einer medizinischen Untersuchung unterzog, während die Genossen Roopesh, seine Frau Shyna und andere in Cimbatore verhaftet wurden. Es ist bekannt, dass wenigstens zwei von ihnen die notwendige medizinische Hilfe und Behandlung verweigert wurde, während andere Gefangene das aufdeckten, drohte die Polizei bei der Befragung damit, sie in den Wald zu bringen und sie in einem Encounter zu erschießen oder dass ihre Familien verhaftet würden. Unter diesem Vorwand wird ihre illegale Inhaftierung verlängert und es ist zu befürchten, dass es zu Folterungen kommt, wie in vielen Fällen bewiesen ist. Gegen diese Verhaftungen in den letzten Tagen gab es eine breite Mobilisierung in Indien für die Freilassung der Gefangenen, für die Verteidigung ihrer Leben und Verbesserung ihrer Haftbedingungen.

Die Verfolgung von Intellektuellen und Demokraten an den Universitäten hörte nie auf. G.N. Saibaba, Professor an der Universität Delhi, mit einer Behinderung von 90 Prozent, sitzt seit einem Jahr im Gefängnis, während das Verfahren gegen ihn nie eröffnet wurde und die Gerichte eine Freilassung auf Kaution wegen seiner Behinderung wiederholt verworfen haben, obwohl der Beweis erbracht wurde, dass er keine Gefährdung darstellt und keine Möglichkeit hat zu entkommen. Währenddessen geht die Hexenjagd auf Studenten und Intellektuelle weiter, die für ihre „maoistischen Verbindungen“ gebrandmarkt und bedroht werden, schikaniert werden, verhaftet werden, für Jahre inhaftiert werden und auf ein Gerichtsverfahren warten, das wenn es eröffnet wird, sie oft am Ende freispricht. In Indien und in der ganzen Welt fordern Solidaritätsadressen ihre unverzügliche Freilassung und die Aufhebung der drakonischen Gesetze, ein koloniales Erbe angewandt, um sie zu verfolgen. Die gleichen Gesetze wurden benutzt, um eine lebenslängliche Haftstrafe wegen „Aufwiegelung“ für R. Sarkhel und P. Chatterjee zu begründen, die Mitglieder der Revolutionären Demokratischen Front (Revolutionary Democratic Front – RDF), einer offiziell nicht verbotenen Organisation, zusammen mit C. Mahato und drei anderen bekannten Aktivisten des Volkes.

Modis Regime erhöht die Repression und Vertreibung auf hoher Stufenleiter, was oft mit Massakern gegen die Adivasi und Menschen einhergeht, die sich der Vertreibung von ihrem Land widersetzen, um für die großen Projekte Platz zu machen, die ihr Land für immer vernichten. Die KPI (Maoisten) zeigt, wie sich der indische Staat auf „Salva Judum 2“ vorbereitet, die Antwort auf die erste Salva Judum Miliz, die in den letzten Jahren entfesselt wurde. „Salva Judum“ ist der unrühmliche Name der paramilitärischen Banden von Hindufundamentalisten, denen freie Hand und volle Straffreiheit gegeben wurde für Gewalttaten, Feuer legen, Zerstörungen, Massaker, Vergewaltigungen, begangen im Namen der „Entwicklung“ vieler Dörfer. Es ist eine neue Eskalation des Krieges gegen das Volk seit 2009 – die Operation Grüne Jagd (OGH) – die die kämpfenden Volksmassen und alle Abteilungen der demokratischen Opposition in der indischen Gesellschaft auf allen Gebieten angreift, wie es während bei der ersten „Salva Judum“ Phase vorgekommen ist, deren Banden von den Massen und dem Volkskrieg geführt von der KPI (Maoisten) angegriffen und zerstört wurden.

Die Initiativen des Widerstandes, um den Krieg gegen das Volk weit über Indien hinaus zu stoppen, wachsen während die Volksbewegung das Ziel hat, die herrschenden Klassen zu überwältigen. Die Repression wird nicht aufhören, sondern die Rebellion füttern. Die festgenommenen Genossen sind dem Volk wohl bekannt und geliebt, welches seine Solidarität ausdrückt und den Kampf intensiviert. Aber wir müssen auch dringend die internationale und internationalistische Solidarität verstärken, die sich in den letzten Jahren in vielfältiger Weise entwickelt hat, um die völkermörderische Hand N. Modis zu stoppen und den Kampf der indischen Massen zu unterstützen. Das Internationale Komitee für die Unterstützung des Volkskrieges in Indien ruft die ganze Bewegung dazu auf für eine lange andauernde Kampagne der Gegeninformation und Entlarvung des indischen Regimes und des Imperialismus, der es aufrechterhält.

Stoppt die Operation Grüne Jagd!

 

Verteidigt die festgenommenen Genossinnen und Genossen und die politischen Gefangenen!

 

Unterstützt die kämpfenden Massen!

Ein Monat der Aktivitäten und Initiativen an den Botschaften, Konsulaten, Zentren des ökonomischen Interesses der indischen Konzerne, öffentlichen Versammlungen, um zu informieren und die Solidarität des Volkes zu entwickeln, die Märtyrer der Revolution zu ehren, Bücher und Publikationen der KPI (Maoisten) und den indischen Intellektuellen vorzustellen und von der Situation in Indien sowie dem Fortschritt des revolutionären Kampfes des Volkes zu lernen.

Internationales Komitee für die Unterstützung des Volkskrieges in Indien

20.05.2015

Informationen, Beteiligung und Organisation über:

csgpindia@gmail.com und icspwindia@wordpress.com

Dies ist eine nicht autorisierte Übersetzung des englischen Originals, das unten stehend und auf www.icspwindia.wordpress.com einzusehen ist. Dokumente, Schriften und Bücher der KPI (Maoisten) sind in englischer Sprache unter www.bannedthought.net abrufbar. 30.05.2015 – ks