Gedenken heißt heute: Klärung für den Kampf

Im Anschluss spiegle ich einen Artikel der Kommunistischen Organisation (KO) zum diesjährigen Gedenktag an die Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945 (Quelle):

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Der 8. Mai gibt Anlass zur Klärung kommunistischer Standpunkte und zur Wiedererlangung kommunistischer Identität

Wenn wir heute der Befreiung von Krieg und Faschismus gedenken, gedenken wir ihr 80 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion und im Angesicht hochbrisanter zugespitzter imperialistischer Rivalitäten. Die Militarisierung in der Schwarzmeerregion, in der Ukraine, in den Baltischen Staaten und die wiederholten Übungen der NATO-Streitkräfte an den Grenzen Russlands und Weißrusslands sowie der endlose Streit um die Nordstream-2-Gaspipeline sind eine gefährliche Anhäufung von Schießpulver, welches droht, irgendwann in die Luft zu fliegen – mit unbekanntem Ausgang.

Der 8. Mai symbolisierte viele Jahre lang für die Völker der Welt das Ende des Zweiten Weltkrieges, die Befreiung vom und den Sieg über den Faschismus, das Ende des Leids, das die deutschen Faschisten und ihre Verbündeten über die Völker Europas und der Welt gebracht haben. Der 8. Mai symbolisierte einen Neuanfang, bei dem menschlichere, gerechtere, ja sozialistische Verhältnisse durchgesetzt wurden.

Heute sieht das Gedenken größtenteils anders aus. Es hat eine bürgerliche Vereinnahmung und Umkehrung der Gedenkpolitik stattgefunden. Im Interesse der Herrschenden findet eine Gleichsetzung des Faschismus mit dem Sozialismus statt. Die Befreiung von diesen sogenannten „großen Diktaturen des 20. Jahrhunderts“ wird inzwischen auf die Jahre 1989/90 terminiert.

In der kommunistischen Bewegung ist die Erinnerungspolitik ritualisiert und jeweils von unterschiedlichen Zielstellungen geprägt. Die Dissense in der kommunistischen Bewegung (KB) führen zu unterschiedlicher Politik ihrer Parteien und Organisationen und erschweren ein Wiedererstarken einer selbstbewussten und kämpferischen Arbeiterbewegung. Das zeigt sich auch an den Schlussfolgerungen aus dem Sieg über den Faschismus: Für die einen ist die notwendige Lehre, auch ohne den Faschismus an der Macht eine Volksfrontpolitik anzustreben. Andere betonen, dass eben jene Volksfrontstrategie einer kritischen Reflexion bedarf. Genauso wird die aktuelle Bedrohung durch den Faschismus unterschiedlich eingeschätzt und es werden konträre Analysen des Imperialismus entweder als multipolare Weltordnung oder imperialistische Pyramide getroffen.

Nur die Klärung dieser Dissense kann die Wiedererlangung einer kommunistischen Identität und den Aufbau einer kommunistischen Partei ermöglichen, welche die Arbeiterklasse gegen das Kapital eint. Nur sie kann die kapitalistische Offensive gegen die Interessen der Arbeiterklasse und der breitesten Volksschichten, die drohenden Zuspitzungen imperialistischer Rivalität, die immer neue Kriegsgefahren in sich bergen, die rücksichtslose Ausplünderung der Rohstoffe für die kapitalistische Akkumulation, wie den um sich greifenden ideologischen Reaktionismus, Irrationalismus und Nationalismus aufhalten.

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Vor 30 Jahren: Das sozialistische Werk verteidigen und weiterführen

Vor 30 Jahren am 5. Mai 1991 wurde das Gespräch von Kim Jong Il mit Funktionären des ZK der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) „Unser Sozialismus, in dem die Volksmassen im Mittelpunkt stehen, ist unbesiegbar“ veröffentlicht.[1] Dieses hervorragende Werk des Genossen Kim Jong Il wurde zu einer Zeit geschrieben als eine Anzahl sozialistischer Länder aus den Fugen gerieten und verschwanden. Selbst die Sowjetunion war damals kurz vor dem Ende ihrer Existenz und wurde von der „Perestrojka“ und „Glasnost“ des Verräters Gorbatschow heimgesucht. Überall verkündeten die Imperialisten und Reaktionäre das „Ende des Sozialismus“ und eben auch das „Ende der Geschichte“. Ein Übriges dazu taten die Verkünder der „Öffnung“ und (Markt-)“Reformen“. Dieses Werk des Genossen Kim Jong Il gibt den Feinden des Sozialismus eine entschiedene Abfuhr. Wie Genosse Kim Jong Il in dem Werk erklärt:

„Der Sozialismus als eine neue Gesellschaft unterscheidet sich grundlegend von allen Formationen der Ausbeutergesellschaft, die in der Menschheitsgeschichte bestanden, und er muss einen erbitterten Kampf gegen seine Klassenfeinde entfalten und sich einen noch von niemand beschrittenen Weg bahnen, deshalb kann er in seiner Vorwärtsentwicklung durchaus auf zeitweilige Verwicklungen stoßen. Es ist jedoch ein Gesetz der gesellschaftlichen Entwicklung, dass die Menschheit den Weg des Sozialismus geht, und keine Kraft wäre im Stande, dies aufzuhalten.“[2]

Daher ist es völliger Unsinn für die Reaktionäre über das Ende des Sozialismus zu sprechen. Der Sozialismus in der DVRK ist der dauerhafteste und unzerstörbarste Sozialismus. Genosse Kim Jong Il erklärte klar, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass er auf der Juche-Ideologie begründet ist. Er sagt: „Bei uns handelt es sich um einen Sozialismus unserer Prägung, der auf der großen Juche-Ideologie beruht und in dem die Volksmassen über allem stehen. Der große Führer, Genosse Kim Il Sung, begründete frühzeitig die Juche-Ideologie, eine neue ideologische Anleitung unserer Epoche der Souveränität, in Widerspieglung des Strebens der Volksmassen und der Anforderungen des Zeitalters.“[3]

Daher ist der Sozialismus in der DVRK als Juche-Sozialismus, als Sozialismus koreanischer Prägung, definiert. Er stützt sich fest auf die Volksmassen und kann daher nicht zusammenbrechen.

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Geschichtliches zum Ersten Mai: Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse für Frieden und Sozialismus

„Denn heute, wo ich diese Zeilen schreibe, hält das europäische und amerikanische Proletariat Heerschau über seine zum erstenmal mobil gemachten Streitkräfte, mobil gemacht als ein Heer, unter einer Fahne und für ein nächstes Ziel: den schon vom Genfer Kongress der Internationale 1866 und wiederum vom Pariser Arbeiterkongress 1889 proklamierten, gesetzlich festzustellenden, achtstündigen Normalarbeitstag. Und das Schauspiel des heutigen Tages wird den Kapitalisten und Grundherren aller Länder die Augen darüber öffnen, dass heute das Proletariat aller Länder in der Tat vereinigt sind. Stände nur Marx noch neben mir, dies mit eignen Augen zu sehn!

London am 1. Mai 1890                F. Engels“

Quelle: Vorwort zur deutschen Ausgabe des „Manifest der Kommunistischen Partei“ von 1890

Rosa Luxemburg:

Wie entstand die Maifeier?

(Februar 1894)

Der befreiende Gedanke, einen proletarischen Feiertag als Mittel zum Erlangen des achtstündigen Arbeitstages einzuführen, entstand zum erstenmal in Australien. Die dortigen Arbeiter beschlossen schon im Jahre 1856, einen Tag völliger Arbeitsruhe zu veranstalten, verbunden mit Versammlungen und Vergnügungen, als Manifestation zugunsten des achtstündigen Arbeitstages. Für den Tag dieser Feier wurde der 21. April bestimmt. Anfangs dachten die australischen Arbeiter nur an eine einmalige Manifestation im Jahre 1856. Schon diese erste Feier übte jedoch einen so starken Eindruck auf die proletarischen Massen Australiens aus, wirkte so aufmunternd und agitatorisch, daß man beschloß, alljährlich diese Feier zu wiederholen.

In der Tat, was könnte der Arbeitermasse größeren Mut und Glauben an die eigenen Kräfte verleihen, als eine Massenniederlegung der Arbeit aus eigenem Willen. Was könnte den ewigen Sklaven der Fabrik und der Werkstätte besseren Mut verleihen, als die Musterung ihrer eigenen Truppen? So wurde auch der Gedanke der proletarischen Feier sehr schnell angenommen und begann sich aus Australien über andere Länder auszubreiten, bis er die ganze proletarische Welt eroberte.

Als erste folgten dem Beispiele der australischen Arbeiter die Amerikaner. Sie setzten im Jahre 1886 als Tag der allgemeinen Arbeitsruhe den 1. Mai fest. An diesem Tage verließen 200.000 von ihnen die Arbeit und forderten den achtstündigen Arbeitstag. Späterhin verhinderten die Regierungsverfolgungen die Arbeiter mehrere Jahre hindurch, diese Manifestation zu wiederholen. Im Jahre 1888 erneuerten sie jedoch ihren Beschluß und bestimmten für die nächste Feier den 1. Mai des Jahres 1890.

Inzwischen hatte sich die Arbeiterbewegung in Europa mächtig entwickelt und belebt. Ihren gewaltigen Ausdruck fand diese Bewegung durch den internationalen Arbeiterkongreß im Jahre 1889. Auf diesem Kongreß, der 400 Delegierte versammelte, wurde beschlossen, in erster Linie den achtstündigen Arbeitstag zu fordern. Worauf der Delegierte der französischen Gewerkschaften, der Arbeiter Lavigne aus Bordeaux, den Antrag stellte, man möge in allen Ländern diese Forderung durch einen allgemeinen Arbeiterfeiertag zum Ausdruck bringen. Da der Delegierte der amerikanischen Arbeiter die Aufmerksamkeit auf den gleichen Beschluß seiner Genossen in bezug auf den 1. Mai 1890 richtete, so setzte der Kongreß das Datum für den allgemeinen proletarischen Feiertag auf denselben Tag fest.

Die Arbeiter dachten eigentlich auch in diesem Falle, wie vor dreißig Jahren in Australien, lediglich an eine einmalige Manifestation. Der Kongreß beschloß, daß die Arbeiter aller Länder mit der Forderung des achtstündigen Arbeitstages am 1. Mai 1890 gemeinsam demonstrieren. Von einer Wiederholung der Feier in den darauffolgenden Jahren war nicht die Rede. Niemand konnte natürlich voraussehen, wie glänzend die Ausführung dieses Gedankens gelingen werde und wie schnell sich dieser unter der Arbeiterklasse einbürgern werde. Es genügte jedoch, einmal die Maifeier im Jahre 1890 zu begehen, damit jeder sofort begriff und fühlte, die Maifeier müsse eine alljährliche und ständige Einrichtung sein.

Der 1. Mai verkündet die Losung des achtstündigen Arbeitstages. Aber auch nach der Erlangung dieses Zieles wird die Maifeier nicht aufgegeben. Solange der Kampf der Arbeiter gegen die Bourgeoisie und die Regierung währen wird, solange noch nicht alle Forderungen erfüllt sein werden, wird die Maifeier der alljährliche Ausdruck dieser Forderungen sein. Wenn aber bessere Zeiten dämmern werden und die Arbeiterklasse ihre Erlösung in der gesamten Welt erlangt haben wird, auch dann wird wahrscheinlich, zum Gedenken an die ausgefochtenen Kämpfe und an die erlittenen Leiden, die Menschheit den 1. Mai festlich begehen.

Quelle: Sprawa Robotnicza (Arbeitersache), Paris, Februar 1894. Aus dem Polnischen. https://www.marxists.org/deutsch/archiv/luxemburg/1894/02/maifeier.htm

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Stellungnahme des Abteilungsleiters für die USA des DVRK-Außenministeriums

   Der Abteilungsleiter für USA des Außenministeriums der DVRK, Kwon Jong Gun, gab am 2. Mai eine Stellungnahme mit folgendem Wortlaut ab.
   Der US-Präsident hat in seiner ersten Rede im Parlament nach seinem Amtsantritt wieder eine ungehörige Bemerkung gemacht.
   Er bezeichnete uns als eine „ernsthafte Gefahr“ für die Sicherheit der USA und der Welt und beteuerte entsprechende Diplomatie und entschiedene Abschreckung. So etwas haben wir von den Amerikanern immer gehört und schon vorausgesehen.
   Was wir aber nicht hinwegsehen können, dass der US-Präsident in seiner ersten politischen Rede auf diese Weise seine Position zu Korea geäußert hat.
   Seine Rede enthält die Bedeutung, dass die USA die über ein halbes Jahrhundert alte Feindschaftspolitik gegen die DVRK ohne winzige Änderung weiter verfolgen wollen.
   Auch die Experten kommentieren, dass man durch diesen einen Satz vieles von der Richtung und Aufmerksamkeit der Überprüfung der Korea-Politik erkennen kann.
   Bisher haben die USA mit beispiellos bösen Feindschaftspolitik und ständiger atomarer Drohung uns gefährdet. Und dass gerade sie unsere Abschreckungskraft für die Selbstverteidigung als „Drohung“ bezeichnen, ist eine Unverschämtheit und eine Verletzung unseres Selbstverteidigungsrechtes.
   Die „Diplomatie“, von der die USA sprechen, ist ein Aushängeschild für die Verschleierung ihrer feindseligen Handlungen, und die „Abschreckung“ ist ein Mittel zur Bedrohung unseres Staates mit Kernwaffen.
   Die Atomkriegsübung, die die neue amerikanische Regierung gleich nach der Machtergreifung gegen uns durchgeführt hat, zeigte in Tat, wer auf der Koreanischen Halbinsel wen gefährdet, und bewies erneut deutlich, dass man harte Abschreckungskraft gegen die USA besitzen muss.
   Wenn die USA nach wie vor es vorhaben, aus der Sicht des kalten Krieges an der zeitlich überlebten und rückständigen Politik festzuhalten und die Beziehungen zur DVRK zu behandeln, werden sie in absehbarer Zeit noch unerträglichere Krise erleben.
   Deutlich hat der amerikanische Präsident zu diesem Zeitpunkt einen sehr großen Fehler begangen.
   Da das Wesen der neuen Nordkorea-Politik der USA klar geworden ist, sind wir gezwungen, dementsprechend Schritte einzuleiten, und mit der Zeit werden die USA einer sehr ernsthaften Situation bevorstehen.

Quelle: „Stimme Koreas“ vom 02.05.2021 – http://www.vok.rep.kp

Aufgaben des Sozialistischen Patriotischen Jugendverbands Koreas

Anlässlich des 10. Kongresses des Jugendverbandes der Demokratischen Volksrepublik Koreas (DVRK), sandte der Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) Genosse KIM JONG UN ein programmatisches Schreiben an den Kongress. Es enthält die aktuellen Aufgaben des Jugendverbandes und trägt den Titel „Demonstriere nachhaltig die Macht des Sozialistischen Patriotischen Jugendverbandes auf dem historischen Marsch für den neuen Sieg der Revolution“. Nachfolgend wird ein Bericht der „Stimme Koreas“ darüber abgedruckt ( Link):

Das Schreiben von Kim Jong Un an den 10. Kongress des Jugendverbandes

   Der verehrte Genosse Kim Jong Un schickte am 29. April an den 10. Kongress des Jugendverbandes sein programmatisches Schreiben „Demonstriere nachhaltig die Macht des Sozialistischen Patriotischen Jugendverbandes auf dem historischen Marsch für den neuen Sieg der Revolution“.
   In seinem Schreiben beglückwünschte Kim Jong Un im Namen des ZK der Partei auf das Herzlichste, dass der 10. Kongress des Kimilsungistisch-Kimjongilistischen Jugendverbandes nach dem 8. Parteitag der Partei der Arbeit Koreas unter dem heißen revolutionären Elan der koreanischen Jugend bedeutungsvolle Erfolge für die Erneuerung und Verstärkung der Arbeit des Jugendverbandes erzielt hat.
   Die vergangenen 5 Jahre seien auch für die Jugendbewegung neue und schwer wiegende Änderungen, und die koreanische Jugend sei in diesen Jahren immer der Partei und der Revolution treu geblieben und habe ihre schöne Tugend weiter zur Geltung gebracht.
   Bei den schlimmsten Herausforderungen hätte sich die Armee der Jugend immer um die Partei zusammengeschlossen und sei für die Verwirklichung des Vorhabens der Partei durch Feuer gegangen.
   In der Welt sei es gang und gäbe, dass die jungen Generationen die persönliche Karriere und Wohlergehen verfolgen, aber die koreanischen jungen Leute seien trotz Not und Prüfungen dem Vaterland, der Gesellschaft und dem Kollektiv aufrichtig und kämpfen für die Zukunft.
  Für eine Partei sei es der größte Stolz und Kraft, zuverlässige junge Ersetzer und Nachwuchs zu haben, und die Partei der Arbeit Koreas und das koreanische Volk seien optimistisch, dass sie die heutigen Prüfungen überwinden, zu einer neuen Zeit des sozialistischen Aufbaus übergehen und zum Kommunismus zügig voranzuschreiten vermögen.
   Die koreanische Revolution sei schon in ihrer Anfangszeit mit der Jugendbewegung verbunden, und ihre Entwicklung sei immer mit der der Jugendbewegung übereingestimmt. Auch im heutigen Kampf nach dem 8. Parteitag müsse die koreanische Jugendbewegung ihre neue Entwicklung erleben und ihrer kämpferischen Rolle gerecht werden.
   Die Partei habe vor, in den kommenden 5 Jahren beim sozialistischen Aufbau epochemachende Fortschritte zu erzielen und dann weitere Etappen des gewaltigen Kampfes hintereinander zu entfalten, um innerhalb 15 Jahre einen starken sozialistischen Staat aufzubauen, wo das ganze Volk glücklich leben könne.
   Dieses grandiose Ziel und Kampf seien alle für die Jugend und beruhen auch auf deren heißen Streben und unerschöpflicher Kraft. Die helle Zukunft des koreanischen Sozialismus gehöre eben der Jugend und sei eine heilige patriotische Sache der Jugend selbst.

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Heraus zum 1. Mai

Zum bevorstehenden 1. Mai, dem Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse werden hier Aufrufe verschiedener Organisationen mit kommunistischem Anspruch gespiegelt:

  • Heraus zum 1. Mai – Gegen den Notstand der Republik“ der Revolutionären Front (Link)
  • Gegen kapitalistische Barbarei – Auf zum 1. Mai! Lasst uns den Kampf für den Sozialismus stärken!“ der TKIP Auslandsorganisation (Kommunistische Arbeiter Partei der Türkei) (Link)
  • Die Rechnung der Corona Krise an die Kapitalisten! Auf zum 1. Mai gegen Ausbeutung, Arbeitslosigkeit, Ungerechtigkeit und Armut!“ von der BIR-KAR Arbeiterkommission (Plattform für die Einheit der Arbeiter und Freundschaft der Völker) (Link)
  • Der Kampf der Arbeiterklasse ist ihr einziger Garant sich aus dem Elend zu erlösen“ vom Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD (Link)

Wer sich eher theoretisch mit dem 1. Mai und die Aufgabe von Gewerkschaften und der Kommunistischen Partei auseinandersetzen möchte, dem seinen folgende klassische Werke empfohlen: 

  • Karl Marx: LOHN, PREIS UND PROFIT. (In: Marx-Engels-Werke Band 16, S. 101-152) zu den Aufgaben von Gewerkschaften 
  • A.G. Grigorenko: ÜBER DAS WERK W.I. LENINS „WAS TUN? zu den Aufgaben der Kommunistischen Partei 

Geburt einer neuen Streitmacht des Volkes

Der Frühling in Antu

   Am 25. April Juche 21 (1932) wurde im Wald von Antu die Koreanische Revolutionäre Volksarmee, die erste revolutionäre bewaffnete Formation Koreas, gegründet. Anfangs wurde sie die Antijapanische Partisanenvolksarmee genannt.
   Vor der Formation mit wehender roter Fahne trat der Kommandeur Kim Il Sung auf.
   Er musterte eine Weile die wackeren Soldaten in Uniformen, indem er auf die Tage der Vorbereitung für die Bildung der bewaffneten Formation zurückblickte, und hielt eine bedeutsame Rede. Man gründe heute, so in der Rede, die Antijapanische Partisanenvolksarmee, um den bewaffneten Kampf gegen den japanischen Imperialismus zu entfalten, die räuberischen Imperialisten Japans zu zerschlagen und die historische Sache der Befreiung der Heimat zu erfüllen.
   Als er die Gründung der Antijapanischen Partisanenvolksarmee feierlich verkündete, brachen alle Soldaten in Hochrufe aus und zollten die Massen stürmischen Beifall.
   Kim Il Sung erwiderte winkend den Jubel der Massen  und appellierte an alle, für die Verwirklichung der historischen Sache der Befreiung des Vaterlandes das rote Banner der Revolution noch höher zu halten und den bewaffneten Kampf gegen den japanischen Imperialismus dynamisch zu entfalten.
   Im Frühling ging in Antu der jahrhundertealte Wunsch der Koreaner nach der Gründung einer wahren Armee des Volkes zu Erfüllung.
   Dank des erbitterten und heroischen Kampfes der von Kim Il Sung gegründeten Koreanischen Revolutionären Volksarmee besiegten die Koreaner den räuberischen japanischen Imperialismus und verwirklichte die heilige Sache der Befreiung der Heimat.
   Nach der Befreiung des Landes entwickelte Kim Il Sung die Koreanische Revolutionäre Volksarmee zu den regulären revolutionären Streitkräften, und zwar zur Koreanischen Volksarmee.
   Die Koreanische Volksarmee ist eine revolutionäre Armee, die von ihrem Vorgänger unbeugsamen revolutionären Geist, reiche Kampferfahrungen und hervorragende Kriegskunst, also die Traditionen des antijapanischen Kampfes übernommen hat und treu fortsetzt.
   Fürwahr war der 25. April Juche 21 (1932) ein bedeutungsvoller Tag, an dem mit der Gründung der Koreanischen Revolutionären Volksarmee durch Kim Il Sung die historische Wurzel der koreanischen revolutionären Streitmacht geschaffen wurde.

Quelle: „Stimme Koreas“ http://www.vok.rep.kp/index.php/home/main/ge

Wie und warum sich die Gründung der Volksarmee vollzog und welche Bedeutung sie für die Vollendung der Revolution in Korea hatte, lässt sich am besten in den „Mit dem Jahrhundert. Erinnerungen“ Band 2 (5. Geburt einer neuen Streitmacht) von KIM IL SUNG (Pyongyang, 1992, S. 321-350) nachlesen:

Bündnis 90/Die NATO

Wie vor über hundert Jahren sieht es so aus, dass der deutsche Imperialismus seinen Ostlandritt gegen Russland zum dritten Mal antreten möchte. Neu ist heute aber, dass es dabei angeblich nicht mehr um „neuen Lebensraum“, billige Arbeitskräfte, Rohstoffe und Absatzmärkte gehen soll, sondern um „Freiheit, liberale Demokratie und Menschenrechte“, welche vor allem die Politiker/innen der deutschen Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ zusammen mit der NATO durchsetzen möchten:

Wohin der Weg dieser grünen Kriegspartei des deutschen Imperialismus geht, zeigen beispielhaft die Aussagen des grünen Spitzenpolitikers Cem Özdemir in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ (Link). Ihre Kriegsverwendungstauglichkeit für das deutsche Kapital haben „Bündnis 90/Die Grünen“ schon 1999 beim völkerrechtswiderigen Überfall der rot-grünen Bundesregierung auf die Bundesrepublik Jugoslawien bewiesen.

Koreanischer Spielfilm „Das Blumenmädchen“

Der Spielfilm aus der DVRK „Das Blumenmädchen“ (mit deutschen Untertiteln) wurde nach den Motiven der Erzählung „Das Blumenmädchen“, geschaffen von KIM IL SUNG in der Zeit des antijapanischen revolutionären Kampfes, gedreht.

Quelle: Youtubekanal „DPRK Media, Pyongyang“

Damit auch die DEFA-Synchronfassung des koreanischen Spielfilms „Das Blumenmädchen“ in deutscher Sprache im deutschen Fernsehen gezeigt wird, schreibt bitte an die Zuschauerredaktionen des MDR und des RBB:

https://www.mdr.de/unternehmen/services/publikumsservice/index.html

https://www.rbb-online.de/unternehmen/service/service-redaktion/