Warum konnte der Sozialismus in der UdSSR (1956) und in der VR China (1976) zeitweilig besiegt werden?

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Um Missverständliches aus der obigen Überschrift von vorneherein klarzustellen, sei darauf hingewiesen: Der Sozialismus hat Niederlagen erlitten, aber er wurde nicht besiegt. Der Sozialismus wird siegen und Krieg entscheidet sich nicht in ein, zwei oder drei Schlachten. Am Ende entscheidet nicht der Gewinner der Schlachten, sondern der des Krieges.

Die Frage, warum der Sozialismus (zeitweilig und nur an bestimmten Frontabschnitten) in der Sowjetunion (UdSSR) besiegt und der Kapitalismus – nach dem konterrevolutionären Putsch der Chruschtschow-Clique auf dem XX. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) im Jahr 1956 – wiederhergestellt werden konnte, hat die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) unter Führung des Vorsitzenden Mao Tsetung in den 1960er und 1970er Jahren theoretisch beantwortet. Mao Tsetung hat anknüpfend an die historischen Erfahrungen der Diktatur des Proletariats (so an den Erfahrungen des ersten Sturz des Kapitalismus in Russland in der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution von 1917 und dem darauffolgenden Aufbau des Sozialismus in der UdSSR unter W.I. Lenin und J.W. Stalin) die Theorie von der Weiterführung der Revolution und des Klassenkampfes unter der Diktatur des Proletariats entwickelt und zur Leitlinie der proletarischen Diktatur in China (bis 1976) gemacht. So führt das Statut der Kommunistischen Partei Chinas (angenommen vom X. Parteitag der KPCh am 28. August 1973) aus:

„Die Kommunistische Partei Chinas hat durch den mehr als 50jährigen harten Kampf des chinesischen Volk zum endgültigen Sieg in der neudemokratischen Revolution, zu großen Siegen in der sozialistischen Revolution und beim sozialistischen Aufbau und zum großartigen Sieg in der Großen Proletarischen Kulturrevolution geführt.

Die sozialistische Gesellschaft umfaßt eine ziemlich lange geschichtliche Periode. Diese ganze Geschichtsperiode hindurch existieren Klassen, Klassenwidersprüche und Klassenkämpfe, existiert der Kampf zwischen den beiden Wegen, dem des Sozialismus und dem des Kapitalismus, existiert die Gefahr einer Restauration des Kapitalismus, existiert die Bedrohung durch Umsturz und Aggression seitens des Imperialismus und des Sozialimperialismus. Solche Widersprüche können nur durch die Theorie über die Weiterführung der Revolution unter der Diktatur des Proletariats und durch die von ihr angeleitete Praxis gelöst werden. Die Große Proletarische Kulturrevolution in unserem Land ist gerade eine große politische Revolution, durchgeführt vom Proletariat unter den Bedingungen des Sozialismus gegen die Bourgeoisie und alle anderen Ausbeuterklassen, zur Konsolidierung der Diktatur des Proletariats und zur Verhütung einer Restauration des Kapitalismus. Revolutionen dieser Art werden in Zukunft noch mehrmals durchgeführt werden.“

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Freiheit für den Vorsitzenden Gonzalo

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Ich dokumentieren hier eine Übersetzung einer Erklärung aus Nepal, die zuerst auf http://www.demvolkedienen.org erschienen ist:

Seit 25 Jahren ist der Genosse Gonzalo, der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Perus (KPP), „Leuchtender Pfad“ im Gefängnis. Er wurde am 12. September 1992 in Lima durch das faschistische Fujimori-Regime, den amerikanischen Wachhund festgenommen und lebenslänglich inhaftiert. Seitdem erheben die unterdrückten Völker der Welt ihre Stimme und starten unterschiedliche Kampagnen für seine Freilassung. Wir stehen fest auf der Seite des Genossen Gonzalo und drücken unsere starke Solidarität mit den Kampagnen die für die Freilassung des Genossen Gonzalo gestartet wurden aus. Wir schätzen immer den unsterblichen Beitrag des Genossen Gonzalo, die Definition von Mao Tse-Tungs Beitrag als Maoismus. Wir posten hier ein historisches Dokument des Genossen Gonzalo.

Über Marxismus-Leninismus-Maoismus (auf Seite 5 der Einheitsbasis der KPP).

Grundkurs zum dialektischen Materialismus

Werke von Marx, Engels, Lenin und Mao Tsetung zur Philosophie

Befreit die Philosophie aus der Haft der Hörsäle und Lehrbücher der Philosophen und verwandelt sie in eine scharfe Waffe in den Händen der Massen! (MAO TSETUNG)

Eine Orientierungshilfe für den Einstieg in das Studium der marxistischen Philosophie bietet das „Schema für das Studium der marxistischen Philosophie“ der Kommunistischen Partei Perus (KPP) aus den 1970er Jahren. Nachfolgend werden hier die von der KPP vorgeschlagenen Textstellen von Marx, Engels, Lenin und Mao Tsetung aus den Marx-Engels-Werken (MEW, Dietz-Verlag, Berlin Link), Lenin-Werken (LW, Dietz-Verlag, Berlin Link) und den vier Bänden der Ausgewählten Werke von Mao Tsetung (AW, Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking, 1968/1969 Link) genannt:

 

 

Thema 1: PHILOSOPISCHER MATERIALISMUS

  1. Materialismus und Idealismus Die marxistische Philosophie
  2. Materie und Bewegung; Raum und Zeit
  3. Freiheit und Notwendigkeit

Bibliographie:

  • Engels, Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft (Anti-Dühring), Kapitel V., VI. und IX. (MEW Band 20, S. 43-51, 52-60, 100-110)
  • Engels, Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie, Kapitel II. und IV. (MEW Band 21, S. 274-282, 291-307)
  • Engels, Dialektik der Natur. Grundformen der Bewegung (MEW Band 20, S. 354-369)
  • Lenin, Materialismus und Empiriokritizismus, Kapitel VI.4. (LW Band 14, S. 339-350)
  • Mao Tsetung, Über den Widerspruch, Kapitel I. (AW Band I, S. 366-369)
  • Marx/Engels, Die heilige Familie, Kapitel VI. 3. (MEW Band 2, S. 131-141)

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150 Jahre „Das Kapital“ von Karl Marx

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Am 11. September 1867, also vor 150. Jahren, erscheint in Leipzig der erste Band von Karl Marx Hauptwerk „Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie“. Dieses Werk hat Auswirkungen, von denen der Autor selbst nicht träumen konnte. Marx befasst sich in „Das Kapital“ mit der Politischen Ökonomie, weil sie der Schlüssel zum Begreifen der menschlichen Gesellschaft und ihrer Geschichte ist. Sich heute mit „Das Kapital“ zu beschäftigen, ist eine Pflicht, die für jeden Kommunisten und jede Kommunistin selbstverständlich sein sollte. Zumal zum diesjährigen 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, in der die Bolschewiki unter Führung W.I. Lenins erstmals einen Sieg über die Gesetze des Kapitalismus in Russland errungen haben. Aber auch, um am 5. Mai 2018 den 200. Geburtstag von Karl Marx selbst, würdig begehen zu können.

Eine leichte Einführung in die ökonomische Lehre von Karl Marx, geben die beiden Texte von W.I. Lenin:

  • W.I. Lenin: DREI QUELLEN UND DREI BESTANDTEILE DES MARXISMUS (März 1913) In: W.I. Lenin, Werke (LW) Band 19, S. 3-9 Hier ist der Punkt II. (zur Politischen Ökonomie) zu empfehlen (LW Band 19, S. 5-7).
  • W.I. Lenin: KARL MARX (Kurzer biographischer Abriss mit einer Darlegung des Marxismus) (1915) In: LW Band 21, S. 33-80. Hier ist im Anschluss das Kapitel „DIE ÖKONOMISCHE LEHRE VON MARX“ abgedruckt.

Diese beiden Texte von W.I. Lenin sollen Lust auf die Beschäftigung mit den drei Bänden des Marxschen Kapitals.

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Erklärung ZK der TKP/ML zu Nubar Ozanyan

Hier dokumentiere ich einen Ausschnitt einer inoffiziellen Übersetzung einer Erklärung des Zentralkomitees der TKP/ML(Türkiye Komünist Partisi/Marksist-Leninist – Kommunistische Partei der Türkei/Marxistisch-Leninistisch) zu Nubar Ozanyan, den ich auf http://www.demvolkedienen.org gefunden habe:

Nubar Ozanyan

Am 14 August 2017, wurde Nubar Ozanyan zum Märtyrer. […]

Nubar Ozanyan hat lang in den Reihen unserer Partei gekämpft. Unsere Partei hatte die Aufgabe eine Front im irakischen Teil von Kurdistan und eine Führung der internationalen Solidarität mit dem kurdischen nationalen Freiheitkampf aufzubauen. Er war seit 2014 in diesem Gebiet.
Nubar Ozanyan war aktiv in den internen Fragen und dem internen Kampf der Partei seit Mitte 2015 beteiligt. Seine organisatorische Position in diesen innerparteilichen Diskussionen, seine ideologische Herangehensweise an das Problem war ein herber Verlust seit dieser Zeit. Er entschied Teil der illegitimen Aktivität der Fraktionsbildung zu werden, die seit Anfang 2016 Form annahm.[…]

Als Nubar Ozayan Märtyrer wurde war seine Beziehung mit der Partei abgebrochen und er entschied seine revolutionäre Aktivität unter der Führung seiner eigenen Wahl auszuüben. Dies ist Teil einer Haltung und eines Verständnisses das von ideologisch-politischen Krankheiten stammt, die schwierige, schmerzhafte und schwere Entschädigungen im Sinne unserer Partei beinhalten. Aber in den Reihen der Unterdrückten führte er seine Entschlossenheit weiter aus, ihr Leiden und Wut im Dienst der Revolution zu beenden. Er zog es vor, seinen revolutionären Kampf auszuüben indem er die Partei verließ. […] Wir betrachten Nubar Ozanyan mit dieser Realität und erklären ihn als Partei zu einem revolutionären Märtyrer, entsprechend dem Verständnis in solchen Situationen.

[…]

TKP / ML – ZK
August 16, 2017

Ausbeutung abwählen, das klappt nie! Auch nicht mit der Linken, DKP oder MLPD!

Nimmt man alleine die Haltung zu der gerechtfertigten Rebellion im Rahmen der Anti-G20-Proteste in Hamburg im Juli diesen Jahres zum Kriterium bei der Entscheidung, ob man sein Kreuzchen für die Bundestagswahl 2017 bei der Partei Die Linke, der Deutsche Kommunistische Partei (DKP) oder der Internationalistische Liste/MLPD machen soll, oder sich lieber nicht an den Wahlen der Bourgeoisie beteiligen soll, dann fällt es einem nicht schwer, die Wahlen der Bonzen zu boykottieren. Denn diese drei oben genannten „Alternativen“ zum Kapitalismus, sind sich einig in der Ablehnung des revolutionären Wegs zur Zerschlagung des Staates des BRD-Imperialismus, mit seiner Hauptkomponente Beamten-, Polizei-, Justizapparat und Bundeswehr, als erstem Schritt der sozialistischen Revolution. Die Linken-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht, die DKP und die MLPD sind sich einig in ihrer reaktionären Hetze gegen die militanten Hamburger Kämpfe gegen den G20-Gipfel.

 

Sahra Wagenknecht (Spitzenkandidatin der Partei Die Linke zur Bundestagswahl):

Die hetzt im Stil der Bild-Zeitung über „marodierende … kriminelle Gewalttäter“, „europaweite Gewalttourismusszene“ und verbreitet Lügen über die angeblich so „friedfertige“ Polizei.

„In Hamburg haben wir vor allem marodierende Gewalttäter gesehen, die mutwillig Straßen verwüsten, Autos angezündet, Polizisten verletzt und Anwohner bedroht haben. (…) Da waren kriminelle Gewalttäter am Werk, nichts anderes.“ (www.welt.de 11.07.2017)

„Nein, Gewalt ist nicht links. Vielmehr gibt es inzwischen eine regelrechte Gewalttourismusszene, die europaweit dort hinreist, wo man Randale machen kann.“ (www.welt.de 11.07.2017)

„Bei den Ausschreitungen später kann man selbstverständlich niemand behaupten, dass die Gewalt von der Polizei ausging. Im Gegenteil, 500 verletzte Polizisten sprechen eine deutliche Sprache.“ (www.welt.de 11.07.2017)

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Aufruf zum Wahlboykott

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Hier dokumentiere ich einen Aufruf zum Wahlboykott der Roten Frauenkomitees (Quelle):

Wir dokumentieren an dieser Stelle den Aufruf zum Wahlboykott der Roten Frauenkomitees Hamburg und Berlin.

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Frauen geht nicht wählen, kämpft und wehrt euch!

Wie immer kurz vor den Wahlen versuchen die bürgerlichen Parteien uns mit allen Mitteln zu den Wahlurnen zu bewegen. Sie machen ihre leeren Versprechungen um unsere Stimme zu bekommen. Die MLPD verspricht  uns uns zu befreien, die Linke verspricht gleichen Lohn für gleiche Arbeit, die Grünen wollen bestehende Ungerechtigkeiten beseitigen, die SPD will die Kita-Gebühren abschaffen, die CDU will mehr Kita-Plätze anbieten, vor allem für Alleinerziehende, und auch die AFD will Alleinerziehenden helfen. Alle machen ihre Versprechen und sie treffen uns an Punkten, an denen sich unsere Probleme konzentrieren. Dies sind nur einige Stichproben der Versprechen, die in den Wahl-und Regierungsprogrammen der Parteien zu finden sind. Keines von ihnen ist neu, keines von ihnen entspricht der Wahrheit. Das sehen wir sehr deutlich, wenn wir uns die vergangenen Legislaturperioden anschauen. Diese Versprechen dienen einzig und allein dem Zweck unsere Stimme zu bekommen.

Warum wollen sie deine Stimme?
Die bürgerliche Demokratie basiert sich darauf, dass wir die scheinbare Wahl haben, das heißt die Wahl zwischen Parteien, welche dann anhand von Stimmen einen bestimmten Prozentsatz der Regierung ausmachen. Das soll uns weismachen, wir hätten ein Mitbestimmungsrecht. Aber wir können weder wählen wer sich zur Wahl stellt noch können wir wählen was von der Regierung entschieden wird. Denn die bürgerliche Demokratie ist letztendlich nichts anderes als eine Form, die Diktatur der Bourgeoisie auszuüben. Darum sind die Wahlen ein bloßer Schein, um ihre Herrschaft zu legitimieren. Denn am Ende entscheidet nicht Merkel oder Scholz, am Ende entscheiden die Herren des Finanzkapitals.
Da das Vertrauen in sie schon lange bröckelt, wird immer wieder das Argument des geringeren Übels angewendet, aber es ist gleich welche Parteien an der Regierung sind, das Übel bleibt eins und das selbe, es ist das Übel des Imperialismus. Den Imperialismus kann man nicht abwählen und Imperialismus bedeutet Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg, nicht nur hier, sondern auf der ganzen Welt.

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Kommunistische Partei Peru zur Oktoberrevolution

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Die KP Perus schreibt in ihrem Dokument Internationale Linie von 1988 über die Bedeutung der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution und deren Lehren für kommunistische Politik in der heutigen Weltlage. Eine vollständige deutsche Übersetzung findet sich in dem Dokument Die Einheitsbasis der Kommunistischen Partei Perus, S. 18-28 (Link). Hier folgt der Anfang der INTERNATIONALEN LINIE der KP Perus:

ALLGEMEINE POLITISCHE LINIE

I. INTERNATIONALE LINIE

EINLEITUNG
Der Vorsitzende Gonzalo hat die internationale Linie der Kommunistischen Partei Perus (KPP) festgelegt und lehrt uns, dass wir als proletarische Internationalisten davon ausgehen die peruanische Revolution als Teil und im Dienst der proletarischen Weltrevolution zu entfalten, mittels des Volkskriegs, auf unser unabänderliches Ziel, den Kommunismus, zu marschierend. Beachtend, dass jede Revolution sich innerhalb
der Zickzackbewegung der Weltpolitik entfaltet.
Der Vorsitzende Gonzalo geht von der These Lenins aus, um die Weltsituation zu beurteilen: „Die wirtschaftlichen Beziehungen des Imperialismus bilden die Basis für die derartige internationale Lage.
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat sich dieses neue Stadium des Kapitalismus, sein höchstes und letztes Stadium, vollständig herausgebildet“, und die Unterscheidung zwischen unterdrückenden Ländern und unterdrückten Ländern ist ein Merkmal des Imperialismus. Deswegen, um die aktuelle Lage sehen zu können können wir nicht vom Grundwiderspruch des Kapitalismus ausgehen, denn wir befinden uns in seinem höchsten und letzten Stadium, dem Imperialismus.
Außerdem hält er hoch, was der Vorsitzende Mao uns gelehrt hat, dass der Imperialismus und alle Reaktionäre Papiertiger sind und das Volk die wirkliche Macht ist und: „der Sowjetrevisionismus und der amerikanische Imperialismus haben als Spießgesellen so viele Schlechtigkeiten angerichtet, Übeltaten begangen und
Skandale angezettelt, dass ihnen die revolutionären Völker der Welt nicht vergeben können. Die Völker aller Länder erheben sich. Eine neue historische Periode des Widerstandes gegen den amerikanischen Imperialismus und den Sowjetrevisionismus hat bereits begonnen“.18 Er erklärt uns, dass die Zerstörung des Imperialismus und der Weltreaktion durch die kommunistischen Parteien, die das Proletariat und die Völker der Welt führen, eine unumkehrbare Realität sein wird. Er ruft uns auf gegen die beiden imperialistischen Supermächte, den Yankee-Imperialismus und den russischen Sozialimperialismus, zu kämpfen, sowie gegen die imperialistischen Mächte und die Weltreaktion. Dabei soll man die Bedingungen einer jeden Revolution spezifizieren, um den Hauptfeind zu bestimmen und die Aktion der übrigen imperialistischen Mächte zu unterbinden.

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Oktoberrevolution – Diktatur des Proletariats – Restauration des Kapitalismus

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Schon im Jahr 1920 wies W.I. Lenin aufgrund seiner praktischen Erfahrungen bei der Führung der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution und des ersten Staates der Diktatur des Proletariats mit aller Schärfe auf folgendes hin:

Die Diktatur des Proletariats ist der aufopferungsvollste und schonungsloseste Krieg der neuen Klasse gegen einen mächtigeren Feind, gegen die Bourgeoisie, deren Widerstand sich durch ihren Sturz (sei es auch nur in einem Lande) verzehnfacht und deren Macht nicht nur in der Stärke des internationalen Kapitals, in der Stärke und Festigkeit der internationalen Verbindungen der Bourgeoisie besteht, sondern auch in der Macht der Gewohnheit, in der Stärke der Kleinproduktion. Denn Kleinproduktion gibt es auf der Welt leider noch sehr, sehr viel; die Kleinproduktion aber erzeugt unausgesetzt, täglich, stündlich, elementar und im Massenumfang Kapitalismus und Bourgeoisie. Aus allen diesen Gründen ist die Diktatur des Proletariats notwendig.“ (W.I. Lenin)

Lenin nannte diese Diktatur einen zähen Kampf, einen blutigen und unblutigen, gewaltsamen und friedlichen, militärischen und wirtschaftlichen, pädagogischen und administrativen Kampf gegen die Mächte und Traditionen der alten Gesellschaft, eine allseitige Diktatur über die Bourgeoisie. Lenin wiederholte mit allem Nachdruck, dass ohne eine langwierige und allseitige Diktatur über die Bourgeoisie diese nicht besiegt werden kann. Diese Worte Lenins, besonders die von ihm selbst hervorgehobenen, haben sich in der Praxis der späteren Jahre bestätigt. Gruppe auf Gruppe sind tatsächlich neue Bourgeois aufgetaucht.

(Dschang Tschun-tijao, Zur allseitigen Diktatur über die Bourgeoisie. In: Peking Rundschau 14/1975, S. 5-10)

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Dokument der KP Peru „Wahlen nein! Volkskrieg ja!“

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Nachfolgend dokumentiere ich hier ein Dokument der Kommunistischen Partei Perus „Wahlen nein! Volkskrieg ja!“, das in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift KLASSENSTANDPUNKT veröffentlicht ist:

Die folgenden Auszüge stammen aus dem Dokument „Wahlen nein! Volkskrieg ja!“ das 1990 von der Kommunistischen Partei Perus publiziert wurde. Die von uns übersetzten Auszüge entsprechen den Seiten 59 bis 65 (das Dokument umfasst insgesamt 192 Seiten).

Auszüge aus „Wahlen nein! Volkskrieg ja!“

Soweit die Entwicklung des Volkskrieges und der Boykott als Teil von ihm; Aber die Hauptsache, die weitreichende geschichtliche Bedeutung der Frage die unsere Aufmerksamkeit fordert als notwendige Konsequenz des Weges den wir gehen, ist die Eroberung der Macht im ganzen Land als strahlende Aussicht des Volkskrieges; Besonders die turbulenten und entscheidenden Jahre der peruanischen Gesellschaft in Betracht nehmen, die weiter verstärkt werden, und besonders der hochkomplexe Klassenkampf auf der Welt heute. Deshalb haben die Worte Mariáteguis mehr Aktualität denn je: „Ich bin ein Revolutionär. Aber ich glaube, dass es unter Menschen mit klarem Denken und definierten Positionen einfach ist, sich gegenseitig zu verstehen und zu schätzen, selbst wenn wir gegeneinander kämpfen. Vor allem gegeneinander kämpfen. Mit dem politischen Bereich, in dem ich niemals ein Verständnis mit etwas erlangen werde: mit dem mittelmäßigen Reformismus, mit gezähmtem Sozialismus, mit pharisäischer Demokratie. Weiter, wenn die Revolution Gewalt verlangt, Autorität, Disziplin, bin ich für Gewalt, für Autorität, für Disziplin. Ich akzeptiere sie, als ganzes, mit allen ihren Schrecken, ohne feigen Bedenken.“

Und vor allem was Marx, der große Begründer des Marxismus festgelegt hat: „Nur bei einer Ordnung der Dinge, wo es keine Klassen und keinen Klassengegensatz gibt, werden die gesellschaftlichen Evolutionen aufhören, politische Revolutionen zu sein. Bis dahin wird am Vorabend jeder allgemeinen Neugestaltung der Gesellschaft das letzte Wort der sozialen Wissenschaft stets lauten: ‚Kampf oder Tod; blutiger Krieg oder das Nichts. So ist die Frage unerbittlich gestellt.‘“

IV. WAHLEN NEIN! VOLKSKRIEG JA!

Den Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus weiter hochzuhalten, ist entscheidend für die Eroberung der Macht im ganzen Land, die Volksrepublik Peru zu errichten und der proletarischen Weltrevolution zu dienen; die unbesiegbare und unvergängliche Ideologie des Proletariats in seinen drei Bestandteilen zu fassen, marxistische Philosophie, proletarische politische Ökonomie und wissenschaftlicher Sozialismus, nicht nur die Welt zu verstehen, sondern sie hauptsächlich zu verändern. Immer die Politik auf der allmächtigen Wahrheit des Marxismus-Leninismus-Maoismus zu basieren; heute mehr denn je, da der Marxismus den unseligen konvergenten Angriff der neuen revisionistischen konterrevolutionären Offensive die von Gorbatschow und Deng und dem Imperialismus geführt wird. Aber heute, wo die arrogante und blutige Konterrevolution der Welt davon träumt, das Proletariat und seine unersetzliche geschichtliche Rolle hinwegzufegen , auf das Herz der Klasse zielt, seine Ideologie, Marxismus-Leninismus-Maoismus; Eine Klasse von der der Vorsitzende Mao sagte: „Das Proletariat ist die größte Klasse in der Geschichte der Menschheit. Es ist die machtvollste revolutionäre Klasse, ideologisch, politisch und in der Stärke. Sie kann und muss die überwältigende Mehrheit der Menschen um sich vereinen um die handvoll der Feinde maximal zu isolieren und anzugreifen.“ Aus diesem Grund müssen wir damit anfangen, was vom ersten Parteitag im ersten Teil des Programms festgelegt wurde, die Grundprinzipien hervorhebend:

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