Gefallene im Volkskrieg sind unsterblich!

Es lebe der Volkskrieg!

TKP/ML (Kommunistische Partei der Türkei / Marxistisch-Leninistisch)

TIKKO (Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei)

TMLGB (Marxistisch-Leninistischer Jugendbund der Türkei)

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Kämpfer im Volkskrieg sind unsterblich!

Die sechs gefallenen Volkskriegs-Kämpfer der TKP/ML (Kommunistische Partei der Türkei/Marxistisch-Leninistisch) und der TIKKO (Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei) sind unsterblich!

Weitere Informationen in türkischer Sprache in einem Artikel der Zeitschrift „Yeni Demokrasi“ gibt es hier.

Begräbnisse der TIKKO Kombattanten von der Polizei angegriffen

Nachfolgend dokumentiere ich einen Bericht über die Polizeiangriffe auf die Beerdigungen von Kämpfern der Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei (TIKKO), der zuerst auf http://www.demvolkedienen.org erschienen ist:

Gestern bestätigten die Genossen von IKK-Online.org den Tod der sechs Kämpfer der TIKKO. Tanju Er aka Samet, Mehmet Keleş aka Mahir, Tarık Akın aka Yetiş, Zeynel Çakıl aka Haydar, İlker Tezer aka Yusuf und Mustafa Sarıca aka Taylan fielen in der Nacht vom 5. auf den 6. August während eines Gefechts mit der türkischen Armee. Bis jetzt haben drei Begräbnisse, derer die Gefallen sind, stattgefunden – alle waren unter massiver Polizei- und Militärpräsenz. Genau wie bei der Beisetzung von Yetiş, wurde auch die heutige Beisetzung von Samet mehrfach von Riot- und Zivilbullen angegriffen.

Wie üblich, nachdem dem den Gefallenen die letzte Ehre erwiesen wurde und ihrer Verdienste gedacht wurde, sollte Samet mit einem Wagen zu Friedhof gebracht werden, gefolgt von einer Prozession von Familienangehörigen, Freunden und Sympathisanten. Diese Prozession wurde von den Bullen angegriffen, die mit einem gepanzerten Transporter hinter den Wagen in dem Samet aufgebahrt lag herfuhren und den Trauermarsch mehrfach stoppten. Bereits seit dem Morgen hat die Polizei ihre Präsenz in der gesamten Gegend um den Friedhof und entlang der Marschroute mit mehreren Wasserwerfern und mit Überwachungsmaßnahmen gezeigt.

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Die sechs Kombattanten der TIKKO die in Dersim ermordet wurden sind unsterblich!

Hier dokumentiere ich einen Beitrag, der zuerst auf http://www.demvolkedienen.org erschienen ist:

Nach verschiedenen türkischsprachigen Berichten sind sechs Kombattanten der TIKKO, der Befreiungsarmee der Arbeiter und Bauern der Türkei unter der Führung der TKP/ML, in den frühen Stunden des 6. August gefallen. Die reaktionäre Presse behauptet, das die Kombattanten in der Nach vom 5. zum 6. August unterwegs waren, um einen Militäraußenposten der Türkischen Armee anzugreifen, als sie von feindlichen Einheiten (und flankiert von Luftunterstützung) angegriffen wurden. Der darauffolgende Schusswechsel in der Nähe von Tunceli, der bis in die frühen Morgenstunden dauerte, ließ sechs heldenhafte Kämpfer des türkischen Volkes tot zurück.

Jeder, der sich jemals mit dem Volkskrieg in der Türkei beschäftigt hat weiß, dass Dersim seit Jahrzehnten Brandherd revolutionärer bewaffneter Aktionen ist. Und jeder, der einen Hauch Zuneigung zum türkischen Volk und seinem Kampf für die Neudemokratische Revolution hat, kennt die TIKKO in Dersim: Jene Kämpfer, die sich weigerten ihre Posten zu verlassen, als viele behaupteten „es sei zu gefährlich“ und weggingen oder als es opportunere Orte zum kämpfen gab. In Mitten des Ausnahmezustands, den drakonischen Gesetzen gegen das Volk und des Drucks der selbst auf die meist demokratischen Kräfte ausgeübt wird, standen diese Genossen fest und haben gezeigt, dass der Volkskrieg trotzdem geführt werden kann. Und als es ihre Partei, die TKP/ML, war, die das Ziel von den dreckigsten Anschuldigungen wurde war es die TIKKO in Dersim die diese am entschlossensten zurückwies. Diese Genossen, auch wenn jetzt sechs von ihnen ihr Leben gegeben haben, sind unsterblich. Der Volkskrieg in der Türkei wird weitergehen und so werden es auch die Kämpfe in Dersim die von der TIKKO entwickelt werden.

six dead comrades 1

Gedenken auf dem Partizan Sommerlager

six dead comrades 2

„Die Guerilla ist unsterblich – Lang lebe der Volkskrieg – Partizan“

Freiheit für Genossen Igor Mendes

Ich veröffentlichen diese inoffizielle deutsche Übersetzung einer Erklärung der Red Guards Austin in Solidarität mit Igor Mendes (die zuerst auf http://www.demvolkedienen.org erschienen ist):

Igor Mendes, Sohn des brasilianischen Volkes, Kämpfer des internationalen Proletariats, ist nicht alleine!, eine Parole die in proletarischen Vierteln der ganzen Welt an die Wände geschrieben wird.

Wer ist Igor Mendes und warum unterstützen wir ihn?

Genosse Igor Mendes ist ein revolutionärer Student und kommunistischer Führer aus Brasilien. Der reaktionäre brasilianische Staat verhaftete ihn dafür, dabei geholfen zu haben die Massen gegen die FIFA Weltmeisterschaft zu mobilisieren und führen. Er war angeklagt, an einer Demonstration am 15.10.2014 teilgenommen zu haben und ist zusammen mit 23 seiner Genossen kürzlich zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Führer entstehen im Klassenkampf und Genosse Igor Mendes ist so ein Führer. Indem wir ihn ehren, ehren wir alle 23 Verhafteten. Igor ist ein Kommunist und Revolutionär, ein wahrer Sohn unserer Klasse.

In seinen eigenen Worten drückt er auch aus, dass:
„Ich stehe für ein einziges „Verbrechen“: kriminelle Vereinigung, Artikel 288 des Strafgesetzes. Ein drakonisches Gesetz, dessen neue Fassung 2013 angenommen wurde und zunehmen genutzt wird um Volksbewegungen zu verurteilen, insbesondere solche, die sich nicht zu Werkzeugen der Klassenversöhnung nutzen lassen.“

Die Maoisten aus Brasilien waren unermüdlich in ihren Klassenkämpfen, die von der reichen Tradition der Araguaia Guerilla genährt werden, einem bewaffneten Kampf, der in den 60ern und 70ern stattfand. Wegen der schweren Armut und Bedingungen, in denen die Polizei, das Militär und Landlords ermorden wen sie wollen, sind die staatliche Repression und weißer Terror sehr massiv.

Die FIFA zerstörte die Häuser der armen Arbeiter und warf die Massen gewaltsam aus ihrer eigenen Stadt um Platz für Touristen zu machen. Der reaktionäre Staat behandelt die Jugendlichen der Favelas als untermenschliches Ungeziefer. Unsere Stadt, Austin, weiß wie die reichen und die Touristen in unsere Stadt strömen und uns rausdrängen, während sie unsere Leute „Asseln“ nennt. Gentrifizierung hat ehemalige proletarische schwarze und chicano Gemeinden in Austin entvölkert, stellen ein „free for all“ für Fremde dar. Dank des unersättlichen Ausverkaufs unserer Stadt, hat Austin sogar seine eigenen bürgerlichen Sportzuhälter angezogen, die einen Schwindel abziehen um hier ein Major League Fußballteam herzuholen. Sie zocken unsere Gemeinde ab um öffentliches Land herzugeben, um ein Fußballstadion für die US-Anfängerversion des Weltsports aufzubauen.
antififapig

Bullen greifen anti-FIFA Protest ein Brasilien an

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Rodong Sinmun: Bürgerliche Demokratie ist nur aufgesetzt

logo rodong sinmun

Pyongyang, 25. Juli Juche 107 (2018) (KCNA) – Die Imperialisten und Reaktionäre tönen ständig von der „Demokratie“ in der kapitalistischen Gesellschaft und den „Vorzügen“ der bourgeoisen Demokratie, aber das ist nur Sophisterei, um die reaktionären und unpopulären Eigenschaften der bourgeoisen Diktatur und das wahre Gesicht der untergehenden kapitalistischen Gesellschaft zu verschleiern, erklärt Rodong Sinmun in einem Artikel vom Mittwoch.

Die bourgeoise Demokratie, „Demokratie“ in der kapitalistischen Gesellschaft, ist keine wahre Demokratie, heißt es in dem Artikel, und weiter:

Demokratie ist die Politik des allumfassenden Willens der werktätigen Massen. Sie ist eine gerechte Politik des Staates, die den Willen der Arbeiter, Bauern und der breiten Masse der Werktätigen berücksichtigt und diese in ihrem Interesse durchsetzt und so den Volksmassen wahre Freiheit und Rechte sowie ein glückliches Leben gewährt.

Kapitalismus ist eine Gesellschaft, in der eine verschwindende Minderheit der Ausbeuterklassen mit ihrem privilegierten Status die Mehrheit beherrscht. Das System und die Produktionsmittel werden von den Ausbeuterklassen beherrscht, und die gesamte Politik eines Staates ist unter ihrer Kontrolle. Es ist offenkundig, dass „Demokratie“ in der kapitalistischen Gesellschaft keine Demokratie für die Volksmassen sein kann.

Bourgeoise Demokratie ist nur für eine Minderheit der Privilegierten und ist keine Demokratie im ursprünglichen Sinne.

Wenn Demokratie in der kapitalistischen Gesellschaft existiert, ist es nur eine „Demokratie“ für das Wohl der Reichen und für eine Minderheit der Ausbeuterklassen.

Wie vehement auch immer die Imperialisten mit ihrer Zunge zur Besudelung der sozialistischen Demokratie schnalzen, sie können niemals das unpopuläre Wesen der bourgeoisen Demokratie und die korrupte Natur des kapitalistischen Systems unter den Teppich kehren.

Quelle des englischen Originals: www.kcna.kp

Jahrestag des Suruc-Massakers in der Türkei/Kurdistan

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Anlässlich des dritten Jahrestages des Massakers von Suruc am 20.07.2015 sei an den feigen Mordanschlag erinnert, bei dem 33 junge Sozialistinnen und Sozialisten der SGDF (die verlautbarte:  „Die Kinder von Gezi haben sich im Amara-Kulturzentrum von Suruç versammelt um nach Kobane zu gehen.“) durch einen Sprengstoffanschlag ermordet wurden. Zu ihrem Gedenken hat die türkisch/kurdische Musikgruppe Grup Munzur ein Lied ins Netz gestellt (Gelme Ölüm – Komm Tod).

Ernst Thälmann: Zu unserer Strategie und Taktik im Kampf gegen den Faschismus

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Ernst Thälmann: Zu unserer Strategie und Taktik im Kampf gegen den Faschismus

Ein wichtiges Dokument des Genossen Ernst Thälmanns zur Bestimmung der Strategie und Taktik gegen den Faschismus aus dem Jahre 1932. Die hierin gemachten Analysen sind auch heute im Kampf gegen die Vorbereitung des Faschismus durch die Regierung der „Großen Koalition“ der Merkel/Seehofer/Scholz und Konsorten wichtig zu berücksichtigen, um die rote antifaschistische Einheitsfront aufzubauen. Wer sich musikalisch auf die etwas längere Lektüre einstimmen möchte, findet hier das „Kampflied gegen den Faschismus“ gesungen von Ernst Busch.

Ernst Thaelmann

Ernst Thälmann:

Zu unserer Strategie und Taktik im Kampf gegen den Faschismus

I. Die Grundfrage der Bolschewisierung der KPD

Auf dem Februarplenum 1932 des Zentralkomitees unserer Partei wurde bei der Analyse der Situation festgestellt, daß der Klassenkampf zwischen Bourgeoisie und Proletariat um den kapitalistischen oder revolutionären Ausweg aus der Krise in ein verschärftes Stadium eingetreten ist. Die jetzigen Ereignisse in Deutschland, die zum Sturz der Brüningregierung, zur Einsetzung des Papenkabinetts und zur Reichstagsauflösung geführt haben, bestätigen diese Einschätzung. Die Klassenfronten stehen sich schärfer denn je gegenüber. Deutschland geht einer Kette von erbitterten Klassenkämpfen entgegen. In diesen Kämpfen hat das deutsche Proletariat nicht nur seine soziale Existenz gegen die unerhörtesten Raubpläne der Kapitalistenklasse zu verteidigen, muß es nicht nur mit dem Gegenangriff auf den Versuch antworten, den Lebensstandard des deutschen Industrieproletariers auf das Niveau von Kolonialsklaven, von ausgebeuteten chinesischen Kulis zu senken, sondern muß darüber hinaus im Kampf gegen den faschistischen Terror und die Aufrichtung der schrankenlosen unverhüllten faschistischen Diktatur für seine sozialistische Zukunft kämpfen. In diesem Kampf wird aber zugleich die Bourgeoisie mit den Methoden der grausamen barbarischen Gewalt das ganze Gebäude ihrer Klassenherrschaft, ihre Existenz als herrschende Klasse, zu verteidigen haben.

So ernst ist die Situation. Und angesichts dieser Tatsache ist es die höchste Pflicht für die revolutionäre Führerin der deutschen Arbeiterklasse, für die Kommunistische Partei, den Massen eine ungeschminkte, klare und umfassende Antwort auf die Fragen zu geben, die sich für jeden klassenbewußten Arbeiter aus dem heutigen Stand de Klassenkampfes zwingend ergeben.

Die erste und wichtigste Frage, die wir beantworten müssen, wenn wir dem deutschen Proletariat den Weg zum Sieg über die faschistischen Todfeinde zeigen, wenn wir das Tor in die sozialistische Zukunft aufstoßen wollen, lautet: Wie war es möglich, daß im Wettlauf der Entfaltung der Klassenkräfte der Revolution und Konterrevolution das Tempo des revolutionären Vormarsches zurückblieb? Denn es ist eine Tatsache, daß sich die faschistische Konzentration der konterrevolutionären Kräfte trotz der Krise, trotz des revolutionären Aufschwunges in der Vergangenheit rascher entwickelte, als die Formierung der Klassenkräfte des revolutionären Proletariats und der von ihm geführten werktätigen Massen.

Es ist der Bourgeoisie gelungen, eine chauvinistische Welle in Deutschland zu erzeugen, wie wir sie kaum jemals zuvor erlebt haben. Es ist ihr gelungen, breiteste Millionenmassen vom Haß gegen das kapitalistische System auf den Haß nur gegen das ausländische Finanzkapital abzulenken. Es ist ihr gelungen, die Massen von der Empörung gegen die bürgerliche Klassenherrschaft und vom Klassenkampf abzulenken auf die bloße Empörung gegen das Versailler Diktat, gegen Frankreich, Polen, Amerika, England usw.

Aber die Feststellung dieser Tatsache allein genügt uns nicht. Wir müssen die Frage beantworten, warum es uns nicht gelang, diese Welle aufzuhalten, von der der Nationalsozialismus emporgetragen wurde. Die besonderen Bedingungen, unter denen sch der proletarische Klassenkampf in Deutschland entfaltet, die Lage Deutschlands als eines unterdrückten Landes und die dadurch erhöhten Schwierigkeiten für die proletarische Revolution – die auf die große Front des Weltimperialismus stößt, wenn sie die deutsche Bourgeois bedroht – sind allein keine ausreichende Antwort. Diese zusätzlichen objektiven Schwierigkeiten bergen ja in sich gesteigerte Möglichkeiten für die revolutionäre Partei. Aus den Millionenmassen der schwankenden Mittelschichten, die heute im Zeichen der chauvinistischen Welle von der Hitlerpartei aufgefangen und‘ gesammelt werden und auf die sich die Bourgeoisie bei ihrem verschärften faschistischen Angriff gegen das Proletariat ganz besonders stützt, könnten ja unter ähnlichen objektiven Voraussetzungen der Krise und der nationalen Unterjochung auch beträchtliche Teile von der Arbeiterklasse als Bundesgenossen gewonnen oder doch neutralisiert werden. Diese, ihrer ganzen Klassenlage nach schwankenden Schichten orientieren sich vorwiegend danach, wo die stärkeren Bataillone stehen. Das Kernproblem ist und bleibt das Proletariat, seine Kraft, sein Auftreten im Klassenkampf.

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Igor Mendes, Sohn des brasilianischen Volkes, Kämpfer des internationalen Proletariats, ist nicht allein!

Nachstehend spiegle ich eine Erklärung des Autorenkollektiv von http://www.demvolkedienen.org 

Bildergebnis für igor mendes brasilien

Jeder der heutzutage Nachrichten liest oder schaut wird sehen, dass das es in der Welt brodelt. Überall zerfallen die Fundamente der “Weltordnung die nach dem Zweiten Weltkrieg etabliert wurde”. All die Versprechen von der blendenden Zukunft innerhalb dieses  imperialistischen System sind zu Staub zerfallen unter der Hitze des Klassenkampfes des Proletariats und der Kämpfe der Völker der Welt.

Was bleibt von BRICS? Jenen Ländern, die angeblich die Hegemonie des US Imperialismus anfechten sollten? Nichts, außer dem Elend der Völker – und den schamvollen Gesichtern der Finanzbosse der Welt. Was ist mit China? Und jenen, die über die Drei Polare Welt gesprochen haben? Das wahre Gesicht vom Trumpismus sind nicht einfach die rückständigen Teile des amerikanischen Volkes, wie es die bürgerlichen Propagandisten der Welt darzustellen versuchen, sondern liegt in dem Fakt der entblößten, aufgedeckten Zurschaustellung der Macht des Yankee Imperialismus. Also, was war das mit BRICS? Den “aufstrebenden Staaten”, der “Hoffnung der Entwicklung des Kapitalismus”? Sie alle haben eins gemeinsam: Sie als befinden sich in der Krise. Und nirgendwo ist das mehr offensichtlich als im brasilianischen Staat.

“Stellt euch eine Welt vor” [Eng.: “Imagine”], um John Lenon und Bob Avakian zu zitieren, in der Brasilien “besser dran ist als Süditalien”. In der Brasilien äquivalent ist mit einem imperialistischen Land in Westeuropa. Es gab jene, die versucht haben dies auf Grundlage der “fundamentalen These” zu behaupten. Jene, die niemals die Begrenzungen, die revisionistischen Positionen RIM Erklärung, verstanden haben. Jene, die niemals die Kritik der Kommunistischen Partei Perus an der RIM auf ideologischem und politischem Level verstanden haben.

Was ist die Realität? Die Realität ist, dass Brasilien nicht ein Symbol des Fortschritts sondern von Putrification ist. Brasilien ist ein Symbol dafür, wie die Imperialisten, die bürokratischen Lakaien und die feudalen Großgrundbesitzer scheinbar immer überlegen aus der Sache herauskommen und wie das Volk den Preis bezahlt. In anderen Ländern Lateinamerikas – nicht in allen, aber in vielen – mussten die Großgrundbesitzer Intrigen schmieden, Gerichtsverfahren durchführen (für alle die literaturbegeistert sind: Studiert “El mundo es ancho y ajeno” – Ciro Alegría). Dieses Szenario ist in Brasilien nicht der Fall. Im heutigen Brasilien ermorden die Großgrundbesitzer die Bauern einfach. Das ist die Situation auf dem Land. Und in den Städten, einschließlich den Städten die größer und viel bevölkerter sind als jede westeuropäische Stadt (und in auch jede europäische Stadt) ist die Herrschaft des Weißen Terror so gegenwärtig, so „natürlich“, das niemand diese in Frage stellt.

Nehmt eine Stadt wie Rio, wo die Gringos unter dem Schutz der Polizei die Körper des Brasilianischen Volkes für ein Apfel und ein Ei kaufen [Eng.: a dime and a nickle]. Einer Polizei, die jeden aus den Favelas töten, der versucht ärger an diesem Wunderschönen Stand der Copacabana zu machen. Und das ist normal! Keiner betrachtet das als merkwürdig. Das ist Tagesgeschäft.  Aber dann gibt es in diesen BRICS Ländern, der Hoffnung des internationalen Finanzkapitals, Stimmen – Stimmen der ärmsten der Armeen. Eine Stimme von all jenen, die wissen was der Wert eine Reiskorns ist. Ein stimme von jenen, die wissen was schwarze Bohnen sind. Von Jenen, für die Mandioca Leben ist. Es gibt Stimmen wie diese. Es gibt diese Stimmen, die wissen was es heißt im Kugelhagel zwischen Polizeikräften und Paramilitärs des Drogenhandels aufzuwachsen. Es gibt diese Stimmen, die was es heißt in einem Staat zu leben der so ausgesprochen korrupt und bis aufs Mark verrottet ist, dass keiner von System Hilfe oder Erlösung erwartet. Und diese Stimme hat einen Namen. Und ihr Name ist Igor Mendes.

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