Verurteilung des faschistischen Anschlags von Halle

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Hier spiegle ich einen Beitrag der KPD NRW zum faschistischen Anschlag in Halle, der zuerst hier erschienen ist. Zur Information, was Faschismus, faschistischer Terror und Faschisierung ist, sei auf das klassische Referat von Georgi Dimitroff auf dem VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale 1935 hingewiesen (Link). Weiterhin sei auf den Kommentar „Faschistischer Terror ist kein psychisches Problem“ aufmerksam gemacht (Link).

Die Landesorganisation der KPD in NRW verurteilt den faschistischen Anschlag in Halle entschieden. Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen. Der bürgerliche Staat subventioniert allzu oft mit Hilfe seiner V-Leute die Faschisten, so erklärt sich das komplizenhafte oder stillschweigend duldende Verhalten der bürgerlichen Staatsorgane. Auch die bürgerlichen Parteien von CDU bis Linkspartei sind keine wirkliche Hilfe im antifaschistischen Kampf, sondern – da sie die kapitalistische Herrschaft stützen – ein Hindernis. Nicht selten ebnen sie den Faschisten mittels Sozialabbau und Militarisierung den Weg. Ebenso gehört extreme Kriegshetze und Chauvinismus zum Faschismus. Je stärker diese bereits in „demokratischen“ Verhältnissen betrieben wird, desto leichter haben es die Faschisten.

Trotz dieser Schwäche rufen wir sie zum antifaschistischen Kampf auf. Da bereits der historische Faschismus eine Diktatur des Kapitals war, hat sich daran nichts geändert. Auch heute ist der Faschismus zur Sicherung ihrer Herrschaft eine Option des Kapitals.

Die heutige faschistische Saat dient dem Übergang zur offenen terroristische Herrschaftsform. Jeglicher Widerstand gegen ihn soll vernichtet werden, sowohl Widerstand der revolutionären Arbeiterbewegung als auch der von humanistischen bürgerlichen Kräften. Deshalb kann ein wahrer antifaschistischer Kampf nur ein Kampf gegen den Kapitalismus sein. Der Faschismus und Kapitalismus muss mit der Vernichtung seiner Wurzeln revolutionär überwunden werden.

DGB – Einheitsgewerkschaft ohne Kommunisten

Zur Gründung des rechtssozialdemokratischen Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vor 70 Jahren in der München spiegle ich hier den Beitrag von „Ohne Konkurrenz“ von Leo Schwarz, der am 12. Oktober 2019 in der Tageszeitung „junge Welt“ erschienen ist (Quelle). Eine gute (auch internationale) Einschätzung des Gründungskongress des DGB vom 12.-14. Oktober 1949 in München findet sich in: Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Band 7. Von 1949-1955, Berlin/DDR, 1966, S. 60-61 und 336-342 (PDF-Datei).

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Mit Hilfe der West-Besatzungsmächte: Gründungskongress des DGB im Deutschen Museum zu München, 12. Oktober 1949

Bei Kriegsende im Mai 1945 war von der einstmals starken deutschen Gewerkschaftsbewegung nichts mehr geblieben. Vermögen und Mitglieder hatte sich die faschistische Deutsche Arbeitsfront (DAF) angeeignet. Die meisten ehemaligen Funktionäre hatten sich nach 1933 ins Privatleben zurückgezogen; nur eine kleine Minderheit ging ins Exil oder leistete Widerstand. Nicht wenige Gewerkschaftsführer waren kompromittiert, denn sowohl der sozialdemokratische Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund (ADGB) als auch die christlichen Gewerkschaften hatten im Frühjahr und Sommer 1933 nach einer ganzen Reihe von Anbiederungsversuchen und abgelehnten Kooperationsangeboten vor der Naziregierung kapituliert.

Als am 12. Oktober 1949 487 stimmberechtigte Delegierte von 16 Einzelgewerkschaften im Kongresssaal des Deutschen Museums in München zusammentraten, um einen neuen gewerkschaftlichen Dachverband für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zu gründen, lagen vier Jahre intensiver Debatten über Weg und Ziel des gewerkschaftlichen Neuaufbaus hinter ihnen. Die Gründung des Gewerkschaftsbundes, dessen Zweck laut der am 13. Oktober beschlossenen Satzung die »Zusammenfassung aller Gewerkschaften zu einer wirkungsvollen Einheit und Vertretung der gemeinsamen Interessen auf allen Gebieten, insbesondere der Wirtschafts-, Sozial- und Kulturpolitik«, sein sollte, setzte einen vorläufigen Schlusspunkt unter diese Auseinandersetzungen.

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Analysen zum Imperialismus

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Analysen zum Imperialismus

Nachfolgend werden die klassischen Werke zum Imperialismus (Monopolkapitalismus) aufgeführt und zur Diskussion gestellt. Beginnend bei W.I. Lenin und seinem grundlegenden Werk zum Imperialismus aus dem Jahre 1916 – geschrieben in Mitten des I. imperialistischen Weltkrieges – „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus. Gemeinverständlicher Abriss“ (In: Lenin-Werke (LW) Band 22, Berlin/DDR, 1960, S. 189-309, Link) werden hier weitere Schriften unserer Klassiker zur Analyse des Imperialismus und dessen historischen Erscheinungsformen zitiert werden. Imperialismus ist Monopolkapitalismus, was W.I. Lenin am Beginn seiner Schrift „Der Imperialismus und die Spaltung des Sozialismus“ (In: LW Band 23, S. 102-118) treffend charakterisiert:

„Wir müssen mit einer möglichst genauen und vollständigen Definition des Imperialismus beginnen. Der Imperialismus ist ein besonderes historisches Stadium des Kapitalismus. Diese Besonderheit ist eine dreifache: der Imperialismus ist: 1. monopolistischer Kapitalismus; 2. parasitärer oder faulender Kapitalismus; 3. sterbender Kapitalismus. Die Ablösung der freien Konkurrenz durch das Monopol ist der ökonomische Grundzug, das Wesen des Imperialismus. Der Monopolismus tritt in fünf Hauptformen zutage: 1. Kartelle, Syndikate und Trusts,- die Konzentration der Produktion hat eine solche Stufe erreicht, daß sie diese monopolistischen Kapitalistenverbände hervorgebracht hat; 2. die Monopolstellung der Großbanken: drei bis fünf Riesenbanken beherrschen das ganze Wirtschaftsleben Amerikas, Frankreichs, Deutschlands; 3. die Besitzergreifung der Rohstoffquellen durch die Trusts und die Finanzoligarchie (Finanzkapital ist das mit dem Bankkapital verschmolzene monopolistische Industriekapital); 4. die (ökonomische) Aufteilung der Welt durch internationale Kartelle hat begonnen. Solcher internationalen Kartelle, die den gesamten Weltmarkt beherrschen und ihn „gütlich“ unter sich teilen — solange er durch den Krieg nicht neu verteilt wird – , gibt es schon über hundert! Der Kapitalexport, als besonders charakteristische Erscheinung zum Unterschied vom Warenexport im nichtmonopolistischen Kapitalismus, steht in engem Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und der politisch-territorialen Aufteilung der Welt; 5. die territoriale Aufteilung der Welt (Kolonien) ist abgeschlossen.

Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus Amerikas und Europas und in der Folge auch Asiens hat sich in den Jahren 1898 bis 1914 voll herausgebildet. Der Spanisch-Amerikanische Krieg (1898), der Burenkrieg (1899-1902), der Russisch-Japanische Krieg (1904-1905) und die Wirtschaftskrise in Europa im Jahre 1900 – das sind die wichtigsten historischen Marksteine der neuen Epoche der Weltgeschichte.

Daß der Imperialismus parasitärer oder faulender Kapitalismus ist, zeigt sich vor allem in der Tendenz zur Fäulnis, die jedes Monopol auszeichnet, wenn Privateigentum an den Produktionsmitteln besteht. Der Unterschied zwischen der republikanisch-demokratischen und der monarchistisch-reaktionären imperialistischen Bourgeoisie verwischt sich gerade deshalb, weil die eine wie die andere bei lebendigem Leibe verfault (was eine erstaunlich rasche Entwicklung des Kapitalismus in einzelnen Industriezweigen, in einzelnen Ländern, in einzelnen Perioden keineswegs ausschließt). Zweitens zeigt sich der Fäulnisprozeß des Kapitalismus in der Entstehung einer gewaltigen Schicht von Rentiers, Kapitalisten, die vom „Kuponschneiden“ leben. In den vier fortgeschrittensten imperialistischen Ländern — England, Nordamerika, Frankreich und Deutschland — beträgt das in Wertpapieren angelegte Kapital je 100 bis 150 Milliarden Francs, was ein Jahreseinkommen von nicht weniger als 5 bis 8 Milliarden je Land bedeutet. Drittens ist Kapitalexport Parasitismus ins Quadrat erhoben.

Viertens „will das Finanzkapital nicht Freiheit, sondern Herrschaft“. Politische Reaktion auf der ganzen Linie ist eine Eigenschaft des Imperialismus. Korruption, Bestechung im Riesenausmaß, Panamaskandale jeder Art. Fünftens verwandelt die Ausbeutung der unterdrückten Nationen, die untrennbar mit Annexionen verbunden ist, und insbesondere die Ausbeutung der Kolonien durch ein Häuflein von „Groß“mächten die „zivilisierte“ Welt immer mehr in einen Schmarotzer am Körper der nichtzivilisierten Völker, die viele hundert Millionen Menschen zählen. Der römische Proletarier lebte auf Kosten der Gesellschaft. Die heutige Gesellschaft lebt auf Kosten des modernen Proletariers. Dieses treffende Wort Sismondis pflegte Marx besonders hervorzuheben. Der Imperialismus verändert die Sache etwas. Die privilegierte Oberschicht des Proletariats der imperialistischen Mächte lebt zum Teil auf Kosten der vielen hundert Millionen Menschen der nichtzivilisierten Völker. Es ist begreiflich, warum der Imperialismus sterbender Kapitalismus ist, den Übergang zum Sozialismus bildet: das aus dem Kapitalismus hervorwachsende Monopol ist bereits das Sterben des Kapitalismus, der Beginn seines Übergangs in den Sozialismus. Die gewaltige Vergesellschaftung der Arbeit durch den Imperialismus (das, was seine Apologeten, die bürgerlichen Ökonomen, „Verflechtung“ nennen) hat dieselbe Bedeutung.

Mit dieser Definition des Imperialismus geraten wir in vollen Widerspruch zu K. Kautsky, der es ablehnt, im Imperialismus eine „Phase des Kapitalismus“ zu sehen, und der den Imperialismus als die Politik definiert, die vom Finanzkapital „bevorzugt“ wird, als das Streben der „industriellen“ Länder, „agrarische“ Länder zu annektieren. Diese Definition Kautskys ist theoretisch durch und durch falsch. Die Besonderheit des Imperialismus ist die Herrschaft eben nicht des Industrie-, sondern des Finanzkapitals, das Streben, eben nicht nur Agrarländer, sondern beliebige Länder zu annektieren. Kautsky trennt die Politik des Imperialismus von seiner Ökonomik, trennt den Monopolismus in der Politik von dem Monopolismus in der Ökonomik, um seinem platten bürgerlichen Reformismus wie „Abrüstung“, „Ultraimperialismus“ und ähnlichem Unsinn den Weg zu ebnen. Sinn und Zweck dieser theoretischen Fälschung läuft einzig und allein darauf hinaus, die tiefsten Widersprüche des Imperialismus zu vertuschen und auf diese Weise die Theorie der „Einheit“ mit den Apologeten des Imperialismus, den offenen Sozialchauvinisten und Opportunisten, zu rechtfertigen.“ (W.I. Lenin: Der Imperialismus und die Spaltung des Sozialismus. In: LW Band 23, S. 102-104)

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10 Oktober 1945 – Gründung der Partei der Arbeit Koreas

PdAK Die siegreiche Partei

Aus Anlass des heutigen 74. Jahrestages der Gründung der Partei der Arbeit Koreas am 10. Oktober 1945 spiegle ich einen Beitrag zum 70. Jahrestag der Parteigründung der PdAK am 10. Oktober 2015, der aber immer noch große Aktualität hat (Quelle):

KIS und KJI
„Die Geschichte der Partei der Arbeit Koreas ist die große Geschichte des revolutionären Wirkens Kim Il Sungs, des Gründers der Partei, und die große Geschichte der revolutionären Tätigkeit Kim Jong Ils, der die Ideen und Sache von Kim Il Sung glänzend fortführte.“ KIM JONG UN

Die Partei der Arbeit Koreas (PdAK), die Organisatorin und Wegweiserin aller Siege unseres Volkes, begeht deren 70. Gründungstag. Rückblickend ist die Geschichte ein ruhmreicher Werdegang, dass die PdAK Kim Il Sung und Kim Jong Il als großen Führer und großen Lenker in ihrer Mitte wusste und zur unbesiegbaren revolutionären Partei weiterentwickelte, und die siegreichen Zeitabschnitten, dass sie das koreanische Volk führt und das Jahrhundert kennzeichnende Umwälzungen und Wundertaten vollbracht.

Auf der Grundlage der antijapanischen revolutionären Traditionen verwirklichte Kim Il Sung die historische Sache der Parteigründung (10. Oktober 1945) und baute die Partei als die revolutionäre Partei koreanischer Prägung mit der unbeirrten souveränen Hauptlinie, als die kämpferische, die starke Organisiertheit und Diszipliniertheit in sich vereint haben, und als die Massenpartei, die unter breiten Volksmassen tief verwurzelt ist. So schuf er ein weltgeschichtliches Vorbild beim Aufbau der Regierungspartei im Sozialismus. In der das Halbjahrhundert langen Zeit setzte Kim Jong Il die Linie zum eigenartigen Parteiaufbau und eine Idee der Bevorzugung des Militärwesens konsequent in die Tat um und ließ die PdAK mit Fug und Recht ihren Ruhm als Partei von Kim Il Sung und die mächtigen führenden Kräfte der Songun-Revolution, die die Waffe fest in die Hände nahmen, demonstrieren.

Werke:

– FÜR DIE SCHAFFUNG EINER EINHEITSPARTEI DER WERKTÄTIGEN VOLKSMASSEN
– DIE FESTIGUNG DER PARTEI UND DIE VERSTÄRKUNG IHRER ROLLE – DAS HAUPTUNTERPFAND FÜR DEN SIEG IN DER REVOLUTION
– DIE HISTORISCHEN ERFAHRUNGEN BEI DER WEITERENTWICKLUNG DER PARTEI DER ARBEIT KOREAS
– ZUR KONSEQUENTEN DURCHSETZUNG DES FÜHRUNGSSYSTEMS DER PARTEI
– DIE PARTEI DER ARBEIT KOREAS – ORGANISATOR UND WEGWEISE BEI ALLEN SIEGEN UNSERES VOLKES
– DIE THEORIE ÜBER DEN AUFBAU DER PARTEI UNSERER PRÄGUNG IST DIE RICHTSCHNUR FÜR DEN AUFBAU DER PARTEI DER ARBEITERKLASSE
– DIE PARTEI DER ARBEIT KOREAS – DIE PARTEI DES GROßEN FÜHRERS GENOSSEN KIM IL SUNG
– DIE HISTORISCHEN LEHREN AUS DEM SOZIALISTISCHEN AUFBAU UND DIE GENERALLINIE UNSERER PARTEI
– DIE PARTEI DER ARBEIT KOREAS IST EINE REVOLUTIONÄRE PARTEI DES JUCHE-TYPS, DIE DIE RUHMREICHEN TRADITIONEN DES VZI FORTSETZT
– ÜBER GRUNDFRAGEN DES AUFBAUS EINER REVOLUTIONÄREN PARTEI
– DEN GROßEN GENOSSEN KIM JONG IL ALS EWIGEN GENERALSEKRETÄR UNSERER PARTEI HOCH VEREHREN UND DAS KOREANISCHE REVOLUTIONÄRE WERK HERVORRAGEND VOLLENDEN
– LASST UNS MIT REVOLUTIONÄRER IDEOLOGISCHER OFFENSIVE DEM ENDGÜLTIGEN SIEG NÄHER RÜCKEN

(Einige dieser Schriften lassen sich hier finden)

 

Parteigründungsmonument: Parteigruendungsmonoment

 

Türkische Invasion in Nordsyrien

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Im Folgenden veröffentliche ich einen Beitrag der Bolschewistischen Partei (Nordkurdistan/Türkei, Link) zur gestern begonnen Invasion des faschistischen türkischen Staates in Nordsyrien (Rojava):

DER FASCHISTISCHE TÜRKISCHE STAAT HAT DEN BESATZUNGSKRIEG GEGEN ROJAVA BEGONNEN!

DIE AUFGABE IST WIDERSTAND GEGEN DEN KOLONIALKRIEG!

ES LEBE DER REVOLUTIONÄRE WIDERSTAND!

Eine neue schwarze Seite in der Geschichte des kolonialistischen, faschistischen, türkischen Staates ist heute am 9. Oktober 2019 aufgeschlagen worden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan verkündet um 16.00 Uhr den Beginn der Militäroperation gegen Rojava, die Föderation Nord-Syrien. Zum Ziel dieser Operation, die er  zynisch und unverschämt „Quelle des Friedens” erklärt er  „die terroristischen Organisationen IS, PYD und YPG”. Das ist eine große Lüge! Die ganze Welt weiß, dass aktuell in diesem Gebiet der IS kaum mehr existiert. Der türkischen Regierung geht es einzig und allein darum die KämpferInnen der YPG aus diesem Gebiet zu vertreiben. Das ist kein Krieg gegen die islamistischen  IS-Terroristen! Dieser Krieg ist ein kolonialistischer Besatzungskrieg, mit dem Ziel, das in Rojava aufgebaute demokratische Selbstverwaltungssystem zu zerschlagen und die Grenzen des türkischen faschistischen Staates im Süden möglichst zu erweitern.

Erdoğan erklärt in Namen der herrschenden Klassen der Türkei in seiner Kriegserklärung: „Wir werden durch eine Sicherheitszone, die wir aufbauen werden, den Rückkehr der syrischen Flüchtlinge in ihre Heimat ermöglichen. Wir werden die territoriale Integrität Syriens schützen, und das ganze Volk des Gebiets aus den Fängen der Terroristen befreien.”

Er lügt! Was er als „Sicherheitszone“ deklariert, sind die mit diesem Krieg besetzt werdenden Gebiete.  Die Grenzen dieser „Sicherheitszone“ werden in den zukünftigen Verhandlungen mit den  imperialistischen Großmächten bestimmt werden. „Sicherheit“ wird es in dieser Zone nur für diejenigen Kräfte geben, die die türkische Besatzung gutheißen. Wer sich gegen diese Besatzung stellt wird Ziel intensiven faschistischen Terrors!

Die von Erdoğan als „Terroristen“ verleumdeten Kräfte sind KämpferInnen der kurdischen nationalen Bewegung. Das ist die Kraft im syrischen Bürgerkrieg, die einen gerechten Krieg für Befreiung und Demokratie führt.  Erdoğan erzählt außerdem das Märchen, dass die Türkei diesen Krieg führt, damit die syrischen Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren können. Die „Interessen“ der syrischen Flüchtlinge werden vorgeschoben, um besetzte Gebiete  zu annektieren. Und dies wird als „Schutz der territorialen Integrität Syriens“ verkauft! Eine unverschämtere Lüge sich auszudenken ist kaum vorstellbar!

Diese seit langer Zeit mit lautem Tamtam  angekündigte „größte Militäroperation in der Geschichte der Republik Türkei“ wurde  nach langen  Verhandlungen mit den imperialistischen Großmächten gestartet. Einmal mehr erleben wir,  die Imperialisten sind keine „Freunde“ der Völker und keine verlässlichen Bündnispartner. Sie  verkaufen jederzeit die Völker, die sie angeblich unterstützen, wenn ihre Interessen das fordern!

Nun schweigt das Wort!

Alle DemokratInnen und RevolutionärInnen, vor allem die Arbeiterklasse müssen  mit allen Mitteln und Methoden Nein zu diesem ungerechten, imperialen Besatzungskrieg sagen!

Es ist Zeit zum Widerstand!

Es ist Zeit, dass die ArbeiterInnen und Werktätigen sich auf die Seite der kurdischen Befreiungsbewegung stellen.

Es ist Zeit zum Aufstand gegen den türkischen Faschismus!

09. Oktober 2019 – Bolschewistische Partei (Nordkurdistan/Türkei)

Das Emblem der Partei der Arbeit Koreas

Nachfolgend spiegle ich einen Beitrag der deutschen Redaktion der „Stimme Koreas“ (Link) mit dem Titel „Das Emblem der Partei der Arbeit Koreas“:

Das Emblem der Partei der Arbeit Koreas

Auf der Fahne der Partei der Arbeit Koreas ist das Parteiemblem mit Hammer, Sichel und Pinsel zu sehen.

PdAK Emblem

Das Emblem auf der Fahne der Partei der Arbeit Koreas zeugt von der sorgfältigen Leitung vom Präsidenten Kim Il Sung.
Eines Tages im Juli Juche 35 (1946) initiierte Kim Il Sung die Festsetzung der Parteifahne und beauftragte die Mitarbeiter damit, den Entwurf des Parteiemblems anzufertigen.
Später sagte er zu den Mitarbeitern, dass man auf der roten Fahne, Symbol der revolutionären Partei, das Emblem der Partei als Zeichen der Einheit der werktätigen Massen einschließlich der Arbeiter und Bauern darstellen sollte.
Es wurden verschiedene Designs vorgeschlagen.
In dem Sinne, dass die Partei eine Partei der werktätigen Volksmassen ist, gab es ein Design, das einen Arbeiter mit dem Hammer in der Hand und einen Bauern beim Pflügen darstellte.
Bei einem anderen Design war ein Schmelzer mit der Eisenstange in der Hand zu sehen.
Einige Tage später informierte sich Kim Il Sung über die Designs vom Parteiemblem und betonte dabei, dass man im Parteiemblem zusammen mit Arbeiter und Bauern den Intellektuellen darstellen sollte, damit es symbolisch zeigen könnte, dass die Partei der Arbeit Koreas eine Einheitspartei der werktätigen Volksmassen Koreas sei, deren Mitglieder die fortschrittlichen Menschen wie Arbeiter, Bauern und Intellektuelle seien. Es wäre schön, so Kim Il Sung, wenn man einen Hammer für Arbeiter und eine Sichel für Bauern darstelle. Man könnte den Intellektuellen mit einer Feder versinnbildlichen. Aber es sei besser, diesen auf unsere Weise mit einem Pinsel darzustellen. So erklärte er ausführlich den Weg zur Anfertigung des Parteiemblems.

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74 Jahrestag der Gründung der Partei der Arbeit Koreas

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Zum 74. Jahrestag der Parteigründung der PdAK (Partei der Arbeit Koreas) am 10. Oktober dieses Jahres (dem Feiertag der Parteigründung in der DVRK) wird die Lektüre des Werkes des Genossen KIM JONG UN „Das Werk der Partei der Genossen Kim Il Sung und Kim Jong Il ist unbesiegbar“ (zum 70. Gründungstag der PdAK 4. Oktober Juche 104 – 2015) empfohlen.

KIM JONG UN – Das Werk der Partei der grossen Genossen Kim Il Sung und Kim Jong Il ist unbesiegbar

Aktuelle USA-DVRK Beziehungen

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Zu den aktuellen Beziehungen der USA und der sozialistischen DVRK spiegle ich nachfolgend einen Beitrag der „Stimme Koreas“ (Link) mit einer Stellungnahme eines Sprechers des DVRK-Außenministeriums von heute: 

Stellungnahme eines Sprechers des Außenministeriums der Demokratischen Volksrepublik Korea

Nach der Vereinbarung zwischen der DVRK und den USA gab es am 5.Oktober in Stockholm von Schweden die bilateralen Sachkundigenverhandlungen nach einem Vorkontakt vom 4. Oktober.
Da die amerikanische Seite in der letzten Zeit an uns mehrmals Signal gegeben hatte, dass sie auf einen Dialog auf der Grundlage einer „neuen Methode“ und einer „kreativen Lösung“ vorbereitet sei, und uns andauernd um die Aufnahme der Verhandlungen gebeten hatte, sind wir mit Erwartung und Hoffnung an den Verhandlungstisch gegangen, dass sie ordentlich denken und handeln würde.
Aber die unverbesserte Haltung, die die amerikanischen Delegierten uns beim Gespräch gezeigt haben, ließ uns spüren, dass unsere Hoffnung zu sehr haltlos ist, und vergrößerte unseren Zweifel, ob die USA wirklich den Willen zur Lösung der Frage durch den Dialog haben.
Die amerikanische Seite beharrte auf ihrem alten Standpunkt mit der Andeutung, dass sie für diese Verhandlungen keine neue Packung mitgenommen habe. Ohne Vorkalkulation und Garantie wiederholte sie nur die trübe Behauptung, dass die kontinuierlichen und intensiven Verhandlungen notwendig seien.
Die USA haben für diesmaliges Treffen gar keine Vorbereitung gemacht und wollten das politische Ziel verfolgen, für ihr innerpolitisches Programm den koreanisch-amerikanischen Dialog zu missbrauchen.
In Zusammenhang damit hat der Verhandlungsvertreter unserer Seite eine Pressekonferenz einberufen und unseren prinzipiellen Standpunkt in Bezug auf die Verhandlungen offenbart.
Trotz der Tatsache versuchen die USA die Öffentlichkeit irrezuführen, indem sie behaupten, dass die Pressekonferenz unserer Delegation den Inhalt und Sinn der Verhandlungen nicht korrekt wiedergegeben habe und dass es eine ausgezeichnete Diskussion mit der koreanischen Seite gegeben habe.
Eine große Erwartung kann eine größere Enttäuschung mit sich bringen.
Nach diesen Verhandlungen sind wir auf den Gedanken gekommen, dass die USA keinen politischen Willen zur Verbesserung der koreanisch-amerikanischen Beziehungen haben und nur für ihre politischen Interessen die bilateralen Beziehungen missbrauchen.
Wider die Tatsche verbreiten die USA, dass die beiden Seiten in 2 Wochen im Rahmen dieser Verhandlungen wieder treffen wollen. Aber wenn man berücksichtigt, dass die Amerikaner bis heute nach 99 Tagen seit dem Gipfeltreffen in Panmunjom gar nichts ausgedacht haben, ist es völlig unmöglich, dass sie in 2 Wochen einen Vorschlag machen könnten, der unserer Erwartung und dem weltweiten Interesse entsprechen würde.
Wir haben keine Lust, solche widerlichen Verhandlungen wie diese zu wiederholen, bevor die USA keine praktische Maßnahme dazu ergreifen, die feindselige Koreapolitik, die die Sicherheit unseres Staates gefährdet und das Existenz- und Entwicklungsrecht unseres Volkes verhindert, völlig und unwiderruflich zurückzunehmen.
Bereits haben wir klargemacht, dass das Geschäft zwischen der DVRK und den USA zu Ende gehen wird, wenn die USA wieder das überlebte Drehbuch anrühren, das mit der neuen Rechnungsmethode nicht zu tun hat.
Da wir der amerikanischen Seite den Weg zur Lösung des Problems verdeutlicht haben, hängt das Schicksal des kommenden bilateralen Dialogs von der Haltung der USA ab und geht dessen Frist am Ende dieses Jahres aus.

Pyongyang, 6. Oktober Juche 108 (2019)

 

Korea unter japanischer Besatzung

KIS Erinnerungen 1

„Ein Revolutionär muss sich im Leben und Kampf an die als seinen Leitspruch halten, dass er stets siegreich sein wird, wenn er dem Volk vertraut und sich auf das Volk stützt, dass er aber stets Niederlagen erleiden wird, wenn er sich vom Volk abwendet und von ihm dann allein gelassen wird.“ KIM IL SUNG

Das folgende Video zeigt die Realität des koreanischen Volkes unter der Besatzung des japanischen Imperialismus. Es basiert auf den „ERINNERUNGEN. Mit dem Jahrhundert 1“ von KIM IL SUNG (Link). Hier geht es zum deutschsprachigen Video. Dieses Video stammt aus dem Youtube-Kanal  푸옹 Phuong DPRK Daily

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