Auch nach dem SPD-„Erneuerungs“parteitag gilt …

Auch nach dem in den bürgerlichen Medien so gefeiertem SPD-Bundesparteitag in Wiesbaden am letzten Wochenende gilt, was die kommunistischen Genossinnen und Genossen schon in den 1920er und 1930er Jahren wussten:

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Wer noch der S.P.D. vertraut, dem hat man das Gehirn geklaut!

 

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ROTE POST #3 erschienen

Bildergebnis für hammer und sichel

Nachfolgend wird hier das Vorwort der nunmehr dritten Ausgabe der Zeitschrift „ROTE POST“ abgedruckt. Wer die Zeitschrift beziehen möchte, mit der Redaktion in Kontakt treten möchte, Verbesserungsvorschläge und Kritik hat, kann die Redaktion der ROTEN POST unter folgender E-Mail-Adresse erreichen: rotepost@gmx.de

 

Vorwort der dritten Ausgabe der ROTEN POST:

 Liebe LeserInnen,

Vor uns steht eine sehr intensive Periode. Der Aufruf der Genossen des Revolutionären Aufbau zu einem bundesweiten Aktionstag zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien, mit dem Ruf zur Unterstützung des Kampfes der politischen Gefangenen in Indien, ist eine sehr wichtige Sache. Es zeigt, wie sich die revolutionäre Bewegung in diesem Land verbindet mit dem Kampf der „Verdammten dieser Erde“. Nicht, um sich mit fremden Federn zu schmücken, sondern um Aktionen durchzuführen, die einen tatsächlichen Widerhall haben in der öffentlichen Meinung in Indien selbst.

Dann haben wir auch den Ersten Mai vor uns. Ein Erster Mai, der vor allem im Zeichen der 200 Jahrfeier der Geburt von Karl Marx stattfindet. In der BRD und auf der Welt werden die Kommunisten diese Kampagne entfalten. Sie werden es tun als eine Kampagne. Und das ist ein großartiges Ding.

Die Kommunisten überwinden mit festen Schritten die Zerstreuung der internationalen kommunistischen Bewegung und agieren immer mehr als eine Faust. Für uns hier in der BRD wird in diesem Sinne der Erste Mai auch ein Zeichen sein. Auf der einen Seite diejenigen, die auf ihr „unabhängiges Königreich“ bestehen, das heißt, das Zirkelwesen verewigen wollen, und auf der anderen Seite diejenigen, die das Rote wollen. Diejenigen, die die Vorhut der Klasse sein wollen. Diejenigen, die die Rekonstitution der Kommunistischen Partei in diesem Land wollen.

Die Aktivitäten im Mai sind nur ein Vorbote dessen, was im Juni kommen wird. Im Juni wird auf „deutschem Boden“ eine internationale Feier stattfinden, an der Genossen der ganzen Welt teilnehmen werden. Es wird eine Feier sein, die zeigen wird, wie die Kommunisten als eines stehen. Sie wird in der Tat beweisen, dass trotz Hexenjagd der Reaktion, trotz der untergrabenden, schwarzen Rolle des Opportunismus und Revisionismus, vor allem durch die Spitzel des rechten Liquidatorentums, noch einmal gezeigt wird, dass die Kommunisten in Formierung wissen, die rote Fahne hochzuhalten. Als eine Herausforderung und Kampfansage gegen die Ausbeuter und Unterdrücker.

Nehmt diese Ausgabe der Roten Post in die Hand und tragt sie weiter. Verbreitet sie. Lasst unsere Leute wissen, dass die Roten da sind.

Heraus zum Ersten Mai!

Entfalten wir mit all unserer Kraft die Kampagne zur Feier der 200 Jahre des Geburtstages unseres Gründers Karl Marx!

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Eure RoPo Redaktion

 

Charu Mazumdar: Warum müssen wir die Partei jetzt gründen?

Zum bundesweiten Aktionstag zur Unterstützung des Kampfes der politischen Gefangenen in Indien anlässlich des 49. Jahrestages der Gründung der KP Indiens (Marxistisch-Leninistisch) am 22. April 1969 wird hier eine nicht autorisierte Übersetzung des Artikels „Why Must We Form the Party Now?“ des Parteigründers Charu Mazumdar aus dem Jahre der Parteigründung abgedruckt (zuerst veröffentlicht in der Zeitschrift „Liberation“, März 1969):

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Charu Mazumdar:

Warum müssen wir die Partei jetzt gründen?

 

VORSITZENDER Mao hat uns gelehrt: „Will man die Revolution, dann muss man eine revolutionäre Partei haben. Ohne eine revolutionäre Partei, die gemäß der revolutionären Theorie und dem revolutionären Stil des Marxismus-Leninismus aufgebaut ist, ist es unmöglich, die Arbeiterklasse und die breiten Volksmassen zum Sieg über den Imperialismus und seine Lakaien zu führen.“ (Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung, Peking, 1968, S. 1-2)

Der Bauernkampf von Naxalbari hat sich nur entwickelt, weil die Parteiorganisation der Terai Region dieser Lehre des Vorsitzenden folgte und versuchte diese unter den Bauernmassen zu verbreiten. Die Bauernkämpfe in Uttar Pradesh, Bihar und Andhra sind nur ausgebrochen, weil sie sich auf die Lehre des Vorsitzenden verlassen. Revolutionäre Autorität kann nicht wachsen, wenn wir uns nur auf lokale Initiativen zur Entwicklung all dieser Kämpfe entlang dem selben Pfad und auf einer höheren Ebene verlassen. Als ein Ergebnis, werden die Kämpfe daran scheitern eine höhere Ebene zu entwickeln. Um diese Kämpfe vorwärts zu bringen, ist es notwendig, eine gesamtindische Partei und ein Zentrum aufzubauen, das von allen Revolutionären anerkannt wird. Selbst verordnete Disziplin ist grundlegend für den Aufbau dieses Zentrums. Diese Disziplin kann natürlich nicht von oben durchgesetzt werden; sie muss freiwillig sein. Das Allindische Koordinationskomitee der Kommunistischen Revolutionäre wurde mit Ausblick auf dieses Ziel gegründet und dies wurde in der allerersten Erklärung festgehalten. Durch das Folgen der Führung des Koordinationskomitees haben Revolutionäre in verschiedenen Bundesstaaten Indiens versucht, Bauernkämpfe auf der Naxalbari-Linie zu entfalten und damit Erfolg in vielen Teilen des Landes gehabt. Dies hat zur Gründung eines Zentrums geführt, das von den Revolutionären akzeptiert wurde. Darum hat uns die internationale Führung daran erinnert, wieder und wieder an die Bedeutung des Aufbaus einer Partei erinnert. Auch wir sehen jetzt, dass es für das Koordinationskomitee nicht länger möglich ist, diese Kämpfe auf der richtigen Linie zu führen. Daher müssen wir eine revolutionäre Kommunistische Partei haben, die eine gesamtindische Organisation sein wird. Durch Befolgen ihrer Führung können die revolutionären Kommunisten der verschiedenen Bundesstaaten voranschreiten auf dem Weg des Klassenkampfes. Das Allindische Koordinationskomitee ist natürlich nicht die perfekte Waffe im Klassenkampf, weil das Koordinationskomitee nur auf demokratischen Prinzipien funktionieren kann und es keine Art des Zentralismus berücksichtigt und damit versagt den Geist der Disziplin unter den Revolutionären zu wecken. Alle Kräfte des Klassenkampfes können nicht zentralisiert werden ohne das Gespür für revolutionäre Disziplin zum Erwachen zu bringen. Als eine Konsequenz verliert der Kampf seine Schärfe. Der Vorsitzende hat uns gelehrt: „Fest entschlossen sein, keine Opfer scheuen und alle Schwierigkeiten überwinden, um den Sieg zu erringen.“ (Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung, Peking, 1968, S. 214)

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GEMEINSAME ERKLÄRUNG DER KKE (ml) und TKP/ML

Im Folgenden spiegle ich eine gemeinsame Erklärung der TKP/ML und KKE(ml), die zuerst auf http://www.ikk-online.org erschienen ist (Quelle):

GEMEINSAME ERKLÄRUNG DER KKE (ml) und TKP/ML

Während die Krise des imperialistischen kapitalistischen Systems in allen Bereichen den Wettbewerb zwischen den Imperialisten nährt, ernährt sie sich auch von der Konkurrenz. Die ArbeiterInnen und werktätigen Völker der Welt, welche versuchen aus der Aussichtslosigkeit in der sie sich befinden rauszukommen, stehen skrupellosen Angriffen seitens der Kräfte des Systems gegenüber. Die ArbeiterInnenklasse und die werktätigen Menschen in unseren Ländern leben unter dem Druck schwerer Ausbeutung, Arbeitslosigkeit und Armut. Während die Arbeitskraft abgewertet wird, werden die demokratischen und menschlichen Rechte der Massen ignoriert. Parallel dazu nimmt, in Hinblick auf den imperialistischen Wettbewerb, die imperialistische Blockade in dieser kritischen Region zu. In dieser Region, wo sich die Gefahren in Bezug auf die Völker von Tag zu Tag vermehren, geraten der Imperialismus Amerikas, Russlands, Europas und Chinas im Ausmaß ihrer Kräfte und Erwartungen in Konflikt und Auseinandersetzungen.

In diesem Rahmen wächst auch die Gefahr eines Krieges, der unsere Völker auf beiden Seiten der Ägäis bedroht. Die Gefahr stützt sich einerseits auf den konkret und historisch begründeten reaktionären Widerspruch beider Länder, andererseits ist sie ein untrennbarer Bestandteil der Entwicklungen in der Region. Der erste und wichtigste Faktor sind die Politiken und Interessen des Imperialismus der USA in der Region. Gegen die wachsende und erstarkende Rolle des russischen Imperialismus auf dem Balkan, im östlichen Mittelmeerraum und im Nahen Osten setzt die Trump-Regierung eine Reihe von aggressiven und erpresserischen Maßnahmen ein. Diese Aktionen des US-Imperialismus sind Teil seines strategischen Ziels, falls Russland in Zukunft ihm gegenüber stehe sollte, ihn als wettbewerbsfähige militärische Kraft (als Nuklearkraft) unwirksam zu machen. Mit dieser Initiative wird angestrebt, die anderen Rivalen-Partner Kräfte, die Europäer, unter Druck zu setzen, damit sie in die Richtung der amerikanischen Wünsche gezogen werden. Andererseits sollen diese Aktionen die Bemühungen des chinesischen Imperialismus verhindern, in die Region und nach Europa einzudringen. Diese Bemühungen in dieser Region, in der die entstandenen Wunden durch die imperialistischen Interventionen in der Vergangenheit noch immer bestehen, schüren auch die Widersprüche und Konflikte zwischen den regionalen und lokalen Kräften in der Region.

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Besatzungspläne für Syrien

Im Nachfolgendem spiegle ich einen Beitrag der Webseite www.german-foreign-policy.com vom 18.04.2018 (Quelle). Weiterhin gibt es eine tägliche einstündige Sendung von Radio Damaskus in deutscher Sprache im Internet (Link):

US-Pläne zur Stationierung einer arabischen De-facto-Besatzungstruppe in Syrien begleiten die deutschen Bemühungen um eine Beteiligung an der „Neuordnung“ des Landes. Washington will seine illegal in Syrien installierten Truppen abziehen, zugleich aber verhindern, dass Iran in dem Land weiter an Einfluss gewinnt. Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton verhandelt deswegen nun mit mehreren arabischen Staaten, darunter Saudi-Arabien, über die Bildung von Einheiten, die unter dem Vorwand, den Krieg gegen den IS fortsetzen zu wollen, im Nordosten und Osten des Landes stationiert werden sollen – unter offenem Bruch des Völkerrechts. US-Experten warnen, Riad werde das vor allem als Chance begreifen, den Stellvertreterkrieg gegen Iran zu intensivieren. Die Bundeswehr wäre involviert, weil Luftwaffen-Tornados ihre Aufklärungsdaten der Anti-IS-Koalition liefern, der auch Saudi-Arabien angehört. Unterdessen stellen deutsche Medien einen Einsatz der Bundeswehr in Nordsyrien zur Diskussion – um den Vormarsch türkischer Truppen dort zu verhindern.

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Aufruf zum bundesweiten Aktionstag am 23. April

Ich teile hier einen Aufruf zum bundesweiten Aktionstag der Roten Ruhr Crew, der zuerst auf http://www.demvolkedienen.org erschienen ist:

Wir unterstützen den Aufruf der Genoss*innen des Revolutionärer Aufbau – BRD zur Unterstützung des Kampfes der politischen Gefangenen in Indien und rufen dazu auf sich daran zu beteiligen und den Aktionstag nach besten Kräften zu entfalten.

Der alte, indische Staat führt seit Jahrzehnten eine unablässige Terrorkampagne gegen die breiten und unterdrückten Volksmassen in Indien und die fortschrittlichen und revolutionären Kräfte die sie anführen.

Seither versucht die bürokratische Bourgeoisie des Landes und ihre Schergen, jede Rebellion und jeden Aufstand gegen den halbkolonialen Lakai des Imperialismus in Blut zu ertränken, um ihre Ordnung gegen den revolutionären Widerstand der Volksmassen aufrechtzuerhalten.

Die armen und landlosen Bauern die für den Profit von ausländischen Unternehmen vertrieben oder von den Großgrundbesitzer*innen in halbfeudalen Verhältnissen für ihren Profit ausgebeutet werden, die indigenen Stämme des Landes die durch die indische Forstbehörde und ihren reaktionären Milizen von ihrem Land in die Existenzlosigkeit getrieben werden, die unterdrückten Frauen die rechtlos der institutionalisierten patriarchalen Gewalt der alten Gesellschaft gegenüberstehen, der sie jeden Tag ausgesetzt sind, die Millionen und Abermillionen Arbeiter*innen die in den Slums der großen Städte entweder vor sich hinvegetieren oder gezwungen sind für einen Hungerlohn in den Fabriken ausländischer Konzerne zu arbeiten und die von der reaktionären Moral und Religion ausgeschlossenen und verachteten Angehörigen nieder Kasten und Kastenlosen, sie alle leiden unter der enormen Unterdrückung und Repression die ihnen jeden Tag begegnet.
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Farcen, die Washington als Vorwand für Aggressionen gedient haben

Im Folgendem spiegle ich einen antiimperialistischen Beitrag der Webseite der cubanischen Zeitung GRANMA in deutscher Sprache zur Tradition der Militärschläge des US-Imperialismus in allen Teilen der Welt. Hier geht es insbesondere um den Militärschlag der USA, Frankreichs und Großbritanniens gegen Syrien (Quelle):

Die Teilnahme an Kriegen und Konflikten im Ausland, basierend auf einem vorgefertigten Drehbuch, das die Handlung rechtfertigt, ist eine jahrhundertealte Tradition des Weißen Hause.

Lügen seien in den Händen der USA und ihre Verbündeten zu einer „Massenvernichtungswaffe“ geworden, sagte der ständige Vertreter Syriens bei den Vereinten Nationen, Bashar Jaafari, als er die von Donald Trump angeordnete Bombardierung in seinem Land wegen eines angeblichen chemischen Angriffs auf Zivilisten in der Stadt Duma verurteilte.

Die Teilnahme an Kriegen und Konflikten im Ausland, basierend auf einem vorgefertigten Drehbuch, das die Handlung rechtfertigt, ist eine jahrhundertealte Tradition des Weißen Hauses. Die Geschichte und Deklassifizierung von Dokumenten haben gezeigt, dass die Argumente der US-Präsidenten, Konflikte zu initiieren oder sich daran zu beteiligen, in den meisten Fällen fragwürdig sind.

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Friedrich Engels: Zur Geschichte des Bundes der Kommunisten

Friedrich Engels:

Zur Geschichte des Bundes der Kommunisten

Friedrich Engels

Mit der Verurteilung der Kölner Kommunisten 1852 fällt der Vorhang über die erste Periode der deutschen selbständigen Arbeiterbewegung. Diese Periode ist heute fast vergessen. Und doch währte sie von 1836 bis 1852, und die Bewegung spielte, bei der Verbreitung der deutschen Arbeiter im Ausland, in fast allen Kulturländern. Und damit nicht genug. Die heutige internationale Arbeiterbewegung ist der Sache nach eine direkte Fortsetzung der damaligen deutschen, welche die erste internationale Arbeiterbewegung überhaupt war und aus der viele der Leute hervorgingen, die in der Internationalen Arbeiterassoziation die leitende Rolle übernahmen. Und die theoretischen Grundsätze, die der Bund der Kommunisten im „Kommunistischen Manifest“ von 1847 auf die Fahne schrieb, bilden heute das stärkste internationale Bindemittel der gesamten proletarischen Bewegung Europas wie Amerikas.

Bis jetzt gibt es für die zusammenhängende Geschichte jener Bewegung nur eine Hauptquelle. Es ist das sogenannte Schwarze Buch: „Die Communisten-Verschwörungen des 19. Jahrhunderts“. Von Wermuth und Stieber. Berlin. 2 Theile, 1853 und 1854. Dies von zwei der elendesten Polizeilumpen unsres Jahrhunderts zusammengelogne, von absichtlichen Fälschungen strotzende Machwerk dient noch heute allen nichtkommunistischen Schriften über jene Zeit als letzte Quelle.

Was ich hier geben kann, ist nur eine Skizze, und auch diese nur, soweit der Bund selbst in Betracht kommt; nur das zum Verständnis der „Enthüllungen“ absolut Notwendige. Es wird mir hoffentlich noch vergönnt sein, das von Marx und mir gesammelte reichhaltige Material zur Geschichte jener ruhmvollen Jugendzeit der internationalen Arbeiterbewegung einmal zu verarbeiten.

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Aus dem im Jahr 1834 in Paris von deutschen Flüchtlingen gestifteten demokratisch-republikanischen Geheimbund der „Geächteten“ sonderten sich 1836 die extremsten, meist proletarischen Elemente aus und bildeten den neuen geheimen Bund der Gerechten. Der Mutterbund, worin nur die schlafmützigsten Elemente à la Jacobus Venedey zurückgeblieben, schlief bald ganz ein: Als die Polizei 1840 einige Sektionen in Deutschland aufschnüffelte, war er kaum noch ein Schatten. Der neue Bund dagegen entwickelte sich verhältnismäßig rasch. Ursprünglich war er ein deutscher Ableger des an babouvistische Erinnerungen anknüpfenden französischen Arbeiterkommunismus, der sich um dieselbe Zeit in Paris ausbildete; die Gütergemeinschaft wurde gefordert als notwendige Folgerung der „Gleichheit“. Die Zwecke waren die der gleichzeitigen Pariser geheimen Gesellschaften: halb Propagandaverein, halb Verschwörung, wobei jedoch Paris immer als Mittelpunkt der revolutionären Aktion galt, obgleich die Vorbereitung gelegentlicher Putsche in Deutschland keineswegs ausgeschlossen war. Da aber Paris das entscheidende Schlachtfeld blieb, war der Bund damals tatsächlich nicht viel mehr als der deutsche Zweig der französischen geheimen Gesellschaften, namentlich der von Blanqui und Barbès geleiteten Société des saisons |Gesellschaft der Jahreszeiten|, mit der enger Zusammenhang bestand. Die Franzosen schlugen los am 12. Mai 1839; die Sektionen des Bundes marschierten mit und wurden so in die gemeinsame Niederlage verwickelt.

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Das „Manifest der Kommunistischen Partei“ – die Geburtsurkunde des wissenschaftlichen Sozialismus

170 Jahre Manifest der KP

Im Folgenden wird das Schulungsmaterial der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) von 1953 zum 105. Jahrestag des „Manifests der Kommunistischen Partei“ mit dem Titel „DAS „MANIFEST DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI“ – DIE GEBURTSURKUNDE DES WISSENSCHAFTLICHEN SOZIALISMUS“ als PDF-Datei zum Herunterladen angeboten:

KPD 1953: Das „Manifest der Kommunistischen Partei“ – die Geburtsurkunde des wissenschaftlichen Sozialismus

Weiterhin ist der Originaltext des „Manifests der Kommunistischen Partei“ von Karl Marx und Friedrich Engels als Hörbuch verfügbar: Link

Umsetzung des Manifest der Kommunistischen Partei

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Wer hier und heute das Programm der internationalen Kommunistischen Bewegung, das bereits 1848 von Karl Marx und Friedrich Engels im „Manifest der Kommunistischen Partei“ festgelegt worden ist, in die Praxis umsetzen möchte, dem seien bestimmte Organisationsprinzipien empfohlen, die in den „Statuten des Bundes der Kommunisten“ vom Dezember 1847 festgehalten sind. Ebenfalls von großem Interesse in dieser Frage ist das „STATUT DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI CHINAS“ (angenommen vom IX. Parteitag der KP Chinas am 14. April 1969), Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking, 1969. Hier das kurz gefasste kommunistische Programm am Schluss des „Manifest der Kommunistischen Partei“:

„Mit einem Wort, die Kommunisten unterstützen überall jede revolutionäre Bewegung gegen die bestehenden gesellschaftlichen und politischen Zustände.

In allen diesen Bewegungen heben sie die Eigentumsfrage, welche mehr oder minder entwickelte Form sie auch angenommen haben möge, als die Grundfrage der Bewegung hervor.

Die Kommunisten arbeiten endlich überall an der Verbindung und Verständigung der demokratischen Parteien aller Länder.

Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Karl Marx / Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei. In: MEW Band 4, S. 493

Hier nun die Wiedergabe der „Statuten des Bundes der Kommunisten“ (nach MEW Band 4, S. 596-601):

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