Hans Beimler, Kamerad!

Aus dem Leben Kampf des Kommunisten Hans Beimler (1895-1936):

Der kommunistische Patriot und Interna­tionalist Hans Beimler wurde vor 125 Jahren am 2. Juli 1895 in einer bayerischen Landarbeiter­familie geboren. Während seiner Lehrzeit als Schlosser begann er, sich für Politik zu interessieren. Das erwachende Bewußt­sein, daß die Klasse ihre Forderungen nur durchzusetzen vermag, wenn sie organi­siert ist, ließ den 18jährigen Mitglied des Deutschen Metallarbeiterverbandes werden.

Im Ersten Weltkrieg lernte Hans Beimler als Matrose auf einem Minensuchboot die Bestialität imperialistischer Kriegführung kennen. Konsequent den von ihm eingeschlagenen Weg weitergehend, schloß er sich in den Tagen der Novemberrevolution dem Spartakusbund und später der KPD an. Er verteidigte die Bayerische Räte­republik mit der Waffe in der Hand. Von Noskes Truppen festgenommen, verurteilte ihn die Weimarer Klassenjustiz zu zweijähriger Festungshaft.

Nach deren Verbüßung nahm er die politische Arbeit sofort wieder auf – zunächst als Gewerkschaftssekretär und später als Politischer Sekretär der KPD-Bezirksleitung Südbayern. Die Arbeiter wählten Hans Beimler 1929 in Augsburg zum Stadtrat. Drei Jahre später zog er in den Bayerischen Landtag ein, um noch im gleichen Jahr gemeinsam mit Ernst Thälmann, Wilhelm Pieck und Clara Zetkin Mitglied der KPD-Reichstagsfraktion zu sein.

Nachdem die Faschisten die Macht an sich gerissen hatten, brachten sie Hans Beimler unverzüglich in ihre Gewalt. Durch psychische und physische Foltern suchten sie ihn im KZ Dachau erfolglos „umzudrehen“. Als die Faschisten dann seine Ermordung vorbereiteten, gelang Hans Beimler in letzter Stunde die Flucht. Seine Erlebnisse in und seine Flucht aus der faschistischen Mörderhölle, dem KZ Dachau, schreibt Hans Beimler sofort nach seiner geglückten Flucht im Ausland auf. Dieses Buch trägt den Titel „Im Mörderlager Dachau. Vier Wochen in den Händen der braunen Banditen“ (Link) und wird in verschiedene Sprachen übersetzt. Es ist eine wirksame Waffe im Kampf der Antifaschisten gegen das nazifaschistische Deutschland.

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Stoppen wir die neuen Todesurteile gegen politische Gefangene im Iran!

Stoppen wir die neuen Todesurteile gegen politische Gefangene im Iran!
Die Justiz der islamischen Republik Iran hat in den vergangenen Tagen ein Dutzend neue Todesurteile gegen soziale Aktivistinnen und Aktivisten sowie einige der bei den Protesten von November 2019 festgenommenen Protestierenden verhängt.
Diese Verschärfung der Unterdrückungspolitik findet zu einer Zeit statt, während sich die Lebensbedingungen der iranischen Arbeiterinnen und Arbeiter und der anderen Werktätigen durch die ungezügelte Inflation, steigende Lebenshaltungskosten sowie zunehmende Arbeitslosigkeit permanent erschweren.
Das herrschende kapitalistische System im Iran ist seit Jahrzehnten mit einer tiefen Rezession und Inflation konfrontiert. Die Verschärfung dieser Krise hat Millionen Menschen in Armut, Hunger und Arbeitslosigkeit getrieben. Sie hat gleichzeitig die unversöhnlichen Klassenkonflikte und -Gegensätze verstärkt und verschärft.
Die Proteste und Streiks durch die Arbeiterinnen und Arbeiter sowie anderen Teile der Gesellschaft weiten sich aus. Wir können an dieser Stelle die Streiks und Proteste der Minenarbeiter in der Provinz Kerman sowie die seit über drei Wochen anhaltenden Streiks und Proteste der Arbeiterinnen und Arbeiter von Haft Tapeh erwähnen.
Die jüngsten Todesurteile drücken die Angst des herrschenden Regimes vor den wachsenden Protesten und Kämpfen der iranischen Arbeitenden und anderen Werktätigen aus. Das Regime der islamischen Republik hofft, durch eine Politik der Einschüchterung und Angst und Schrecken Volksaufstände wie im vergangenen November zu unterbinden.
Das Auslandskomitee der Organisation der Fadaian (Aghaliyat) ruft alle fortschrittlichen und freiheitsliebenden Kräfte zum Kampf gegen die reaktionären Ziele der islamischen Republik und gegen die Politik der Hinrichtungen auf.
Wir müssen das zustimmende Schweigen der kapitalistischen Welt durchbrechen. Durch die Unterstützung und die Solidarität der fortschrittlichen und demokratischen Weltöffentlichkeit müssen wir den Kampf gegen die Repressionspolitik des reaktionären Regimes der islamischen Republik intensiver denn je fortführen.
Wir fordern die sofortige und bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen, die Aufhebung aller Todesurteile sowie der weiteren menschenfeindlichen und mittelalterlichen Urteile.
Nieder mit dem kapitalistischen Regime der islamischen Republik!
Sofortige und bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen!
Arbeit, Brot, Freiheit – Räteregierung
Auslandskomitee der Organisation der Fadaian (Aghaliyat) 07.07.2020

 

Neoliberalismus ohne Antworten

In einem der Unterthemen ihres Artikels Regierungsführung und Wissenschaft Kubas bei der Bekämpfung von COVID-19, der kürzlich in der Zeitschrift Anales der Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde, haben die Autoren Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident der Republik Kuba, und Jorge Núñez Jover, Leiter des Lehrstuhls für Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft an der Universität Havanna, angesichts der aktuellen Pandemie einige Fragen an den Neoliberalismus gestellt.

Das neue Coronavirus hat in der Welt der Wissenschaft zahlreiche Fragen aufgeworfen, aber es hat auch die Dogmen der neoliberalen Politik in Frage gestellt, die in verschiedenen Ländern angewendet werden, wie „minimalistischer Staat, Markt als Allheilmittel, Deregulierung, Denationalisierung, Privatisierung, Schrumpfung des öffentlichen Sektors. Zerstörung von Gemeingut und schwache öffentliche Maßnahmen“, unter anderen Aspekten, die viele Debatten ausgelöst haben.

Der Neoliberalismus bringt schlimme soziale Konsequenzen für die Menschheit mit sich, die mit COVID-19 erheblich zugenommen haben. Kuba hat sie eindeutig angeprangert: „Die Pandemie verschärft die dringenden Probleme eines von tiefgreifenden Ungleichheiten geplagten Planeten, auf dem 600 Millionen Menschen in extremer Armut leben und fast die Hälfte der Bevölkerung keinen Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten hat, bei deren Verwaltung der Markt über das noble Ziel, Leben zu retten, gestellt wird“, heißt es in dem Artikel.

In dem Text wird mit soliden Argumenten die neoliberale Ideologie im Kontext der Pandemie entlarvt und es werden ihre kostspieligen Fehler angeprangert, hervorgerufen durch die Verringerung des Managements und der Kapazitäten des Staates, übermäßige Privatisierungen und Vernachlässigung der Mehrheit der Bevölkerung. Im Wesentlichen bestätigt sich eine unwiderlegbare Wahrheit: Vor den Völkern der Welt sind dem Neoliberalismus die Antworten ausgegangen.

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Kapitalismus ohne Antworten

ZAHLEN DER WELT VOR COVID-19

  • 113 Mio. Menschen befanden sich laut der UNO im Jahr 2019 in akuter Ernährungsunsicherheit.
  • 821 Mio. Menschen litten im gleichen Jahr an chronischem Hunger.
  • 758 Mio. Menschen können laut UNESCO weder lesen noch schreiben.
  • 2 Mrd. Menschen haben keinen Zugang zu Wasser und sanitären Dienstleistungen.
  • 800.000 Kinder unter 5 Jahren starben 2019 an Lungenentzündung, alle 39 Sekunden ein Kind.
  • 90 Mrd. Tonnen Rohstoffe wurden der Erde im Jahr 2019 entnommen, weniger als 10 Prozent werden in der Wirtschaft wiederverwertet.

Quelle: Granma Internacional. Deutsche Ausgabe, Juli 2020, S. 9

Zum Todestag von KIM IL SUNG

Am 8. Juli Juche 109 (2020) jährt sich der Todestag des ewigen Präsidenten der Demokratischen Volksrepublik Koreas (DVRK) KIM IL SUNG zum 26. Mal. Aus diesem Anlass verweise ich hier auf die Lektüre der Abhandlung von Kim Jong Un zum 100. Geburtstag von KIM IL SUNG vom 20. April Juche 101 (2012) „DER GROSSE GENOSSE KIM IL SUNG IST DER EWIGE FÜHRER UNSERER PARTEI UND UNSERES VOLKES„. Einen guten Überblick über Leben und Werk des Genossen KIM IL SUNG gibt das Buch „Die Geschichte des revolutionären Wirkens des Präsidenten Kim Il Sung“ (Pyongyang, Juche 101, 2012). Das Vorwort dieses Buches wird nachfolgend abgedruckt:

Kim Il Sung, großer Führer des koreanischen Volkes, ist der Begründer der Juche-Ideologie und der Songun-Idee, Bahnbrecher des koreanischen revolutionären Werkes, Gründer des sozialistischen Korea und ewiger Präsident der Demokratischen Volksrepublik Korea.
Er widmete sich über 70 Jahre lang seit dem Beschreiten des revolutionären Weges in der ersten Hälfte seines zweiten Lebensjahrzehnts einzig und allein der souveränen Sache der Volksmassen und erwarb sich unvergängliche Verdienste, welche niemandem sonst gelungen wären. Er brach mit der Waffe in der Hand dem Werk der koreanischen Revolution Bahn, zerschlug in den Dreißigern den japanischen Imperialismus und befreite das Vaterland, besiegte in den Vierzigern den US-Imperialismus, der sich für unbesiegbar hielt, und verteidigte die Sicherheit des Vaterlandes und die Souveränität der Nation.
Er führte die antiimperialistische und antifeudale demokratische Revolution, die sozialistische Revolution und den sozialistischen Aufbau erfolgreich durch, errichtete die sozialistische Ordnung, in der die Volksmassen Herr aller Dinge sind und alles ihnen dient, erbaute einen starken sozialistischen Staat, der souverän, selbstständig und zum Selbstschutz fähig ist, durchkreuzte auf Schritt und Tritt die Umtriebe der Imperialisten und anderer feindseliger Kräfte zur Isolierung und Strangulierung Koreas, verfocht und verteidigte standhaft den Sozialismus koreanischer Prägung, in dem die Volksmassen im Mittelpunkt stehen, und veranschaulichte dessen Macht vor aller Welt.
Er löste die Frage der Fortsetzung des koreanischen revolutionären Werkes auf glänzendste Weise und leistete einen außergewöhnlichen Beitrag zum Kampf für die Beschleunigung der selbstständigen Vereinigung des Vaterlandes und die Realisierung  der Souveränität in der ganzen Welt.
In der ganzen Zeit seiner revolutionären Tätigkeit sah er in der Betrachtung des Volkes als Höchstes seinen Leitspruch, teilte stets Freud und Leid mit dem Volk und beschritt den Weg des selbstlosen Dienstes am Volk und setzte sich bis zum letzten Augenblick seines Lebens mit ganzer Hingabe für das Aufblühen und Gedeihen des Vaterlandes und  das Glück des Volkes ein.
Aufgrund seiner unvergänglichen revolutionären Verdienste um Vaterland und Volk, die Epoche und Geschichte lebt er in den Herzen der Menschheit auf ewig als Sonne des Juche fort.
Dem einhelligen Wunsch progressiver Menschen in aller Welt folgend, die Geschichte des revolutionären Wirkens Kim Il Sungs zu studieren, gibt die Redaktion in diesem Jahr 2012 zu seinem 100. Geburtstag das im April 2011 erschienene Buch „Die Geschichte des revolutionären Wirkens des Präsidenten Kim Il Sung“ in Übersetzung heraus.

Im weiteren werden hier einige Fotos aus der Gedenkstätte des Geburtshauses von KIM IL SUNG in Pyongyang gezeigt, die in diesem Jahr entstanden sind:

Aufbau der Kommunistischen Partei in Korea

Der Genossenverein Konsol – erste Parteiorganisation

Der Genossenverein Konsol, erste Parteiorganisation und Ursprung der Partei der Arbeit Koreas, wurde vor 90 Jahren gegründet.

Genosse Kim Il Sung betrat mit einem großen Vorhaben, den japanischen Imperialismus zu zerschlagen und die Befreiung des Vaterlandes zu erlangen, den Weg der Revolution und beschleunigte die Vorbereitung für die Gründung der Partei von neuem Typ. Seitdem die KP Koreas aus der Komintern ausgewiesen wurde, suchte er nach Wegen zur Gründung der Partei.

Die KP Koreas wurde im April 1925 gegründet, aber machte infolge der grausamen Unterdrückung der japanischen Imperialisten, die Korea von 1905–1945 militärisch besetzt hielten, und des parteiinternen Fraktionskampfes um die Hegemonie 1928 mit ihrer Existenz Schluss. Die Komintern hob die Erlaubnis der KP Koreas auf, ordnete an, sie erneut zu organisieren, und forderte die koreanischen Kommunisten in Mandschurei und Japan dazu auf, auf dem Prinzip „in einem Land nur eine Partei“ in die Partei jener Länder, in denen sie weilten, beizutreten.

Seinerzeit betätigte sich Kim Il Sung in der chinesischen Mandschurei.

Wenn man auch den Direktiven der Komintern nachkommt, kann man sich nicht erlauben, auf den Aufbau unserer eigenen Partei zu verzichten und auf ewig in einem fremden Zimmer zu wohnen. Koreaner müssen über ihre eigene Partei verfügen. Das war seine Auffassung und Position, die den Übertritt in die Partei Chinas betraf.

Wenn man entsprechend der realen Verhältnissen der koreanischen Revolution eine Partei gründen wolle, solle man eine Grundparteiorganisation aus den Kommunisten von neuer Generation als Rückgrat zuerst bilden und durch deren Erweiterung die Partei gründen. Das war seine vernünftigste und wirklichkeitsnahste Parteigründungsmethode.

Daraus gründete er mit den Jungrevolutionären von neuer Generation, die er mehrere Jahre lang bei revolutionären Tätigkeiten heranbildete, am 3. Juli 1930 in Kalun erste Parteiorganisation. Im Namen „Genossenverein Konsol“ spiegelte sich sein Streben und Willen wider, die Leben und Tod zu teilenden Genossen herauszufinden, zusammenzuschließen und die koreanische Revolution vorantreiben zu lassen und zu vollenden.

Die Mitglieder des Genossenvereins Konsol betrug nur zehn.

Nach der Gründung der ersten Parteiorganisation konnten in nördlichen Gebieten Koreas am Fluss Tuman wie Onsong und in mehreren Gebieten der Mandschurei zahlreiche Grundparteiorganisationen gebildet werden.

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14. erweiterte Sitzung des Politbüros des ZK der PdAK

Die 14. erweiterte Sitzung des Politbüros des ZK der PdAK in der 7. Wahlperiode

   Das Politbüro des ZK der Partei der Arbeit Koreas rief am 2. Juli im Hauptgebäude der Parteizentrale eine erweiterte Sitzung, um die aktuelle Arbeit der Partei und des Staates und bedeutende politische Fragen zu beraten und zu beschließen.
Genosse Kim Jong Un, Vorsitzender der PdAK, Vorsitzender des Komitees für Staatsangelegenheiten der DVRK und Oberster Befehlshaber der Streitkräfte der DVRK nahm an der Sitzung teil.
Zugegen waren dabei die Mitglieder und Kandidaten des Politbüros des ZK der Partei der Arbeit Koreas.
Als Zuhörer waren ebenfalls die Kader des ZK der Partei, die Mitglieder des Ministerkabinetts, der Ministerien und zentralen Organe, die Vorsitzenden der Bezirksparteikomitees und des Bezirksvolkskomitees, die Kommandeure der Militärorgane, die Mitglieder der zentralen Notkommandantur für Epidemiebekämpfung dabei.
Im Auftrag des Politbüros des ZK der Partei führte Genosse Kim Jong Un den Vorsitz und zog die bedeutende Schlussfolgerung.
Auf der Sitzung bilanzierte man als erstes Thema über die 6 Monate lange Epidemievorbeugung und beriet über deren Verstärkung.
Genosse Kim Jong Un erwähnte von dem Ziel und Zweck der erneuten Beratung über die staatliche Notmassnahme für die Epidemievorbeugung.
Er analysierte eingehend die 6 Monate lange Arbeit für Epidemiebekämpfung und schätzte es als stolzvollen Erfolg ein, dass der Staat trotz der weltweiten Krise die Infiltration des bösartigen Virus konsequent verteidigt und die stabile Bekämpfungslage aufrechterhält. Das sei auf die Voraussicht der Parteizentrale und die hoch selbstbewusste Einheit des gesamten Volkes getreu den Anordnungen der Parteizentrale zurückzuführen. Dieser kostbare Erfolg bei Epidemievorbeugung  solle weiter bestehen, um die Sicherheit des Staates und das Wohlergehen des Volkes zu sichern.
Weiter hob Kim Jong Un hervor, zurzeit dauere in den Nachbarländern und -regionen die Tendenz zur Reinfektion und Wiederverbreitung der Epidemie. Da die Aussicht auf die Beseitigung der Krise unwahrscheinlich sei, solle man ohne geringstes Zufriedengeben und Entspannen die Hochwachsamkeit aufrechterhalten und die Epidemiebekämpfung nachprüfen und noch strenger betreiben.
Kim Jong Un kritisierte streng die Erscheinungen, dass mit Vergehen der Zeit unter den Kadern allmählich die Nachlässigkeit und Disziplinverletzung vorkommen, und warnte wiederholt, eine frühzeitige Milderung der Notmassnahmen könnte unvorstellbare und unwiderrufliche Katastrophe verursachen. Alle Bereiche und Einheiten sollen sich nie mit der heutigen Lage zufrieden geben sondern ohne Entspannung den Ausnahmezustand aufrechterhalten, bis die Gefahr der Epidemieeinwanderung völlig verschwunden sei.
Auf der Sitzung gab es Anhörung des Berichts über die 6 Monate lange staatliche Epidemiebekämpfung und die Diskussionsbeiträge.

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Juche-Weg – der Weg zum stetigen Sieg

Die Juche-Ideologie, eine revolutionäre Ideologie, war die einzige Waffe der mit bloßen Händen begonnenen koreanischen Revolution. Herr der Revolution und des Aufbaus sind die Volksmassen und auch die Triebkraft der Revolution und des Aufbaus haben die Volksmassen – diese Juche-Ideologie wurde vor 90 Jahren vom Präsidenten Kim Il Sung begründet.

Damals war Korea unter der militärischen Okkupation durch den japanischen Imperialismus (1905-1945). Von klein auf erlebte Kim Il Sung die Leiden des von fremden Kräften unterdrückten Volkes tief in die Knochen. So schlug er sich schon früh den Weg zur Revolution ein mit dem Entschluss und Vorhaben, den japanischen Imperialismus niederzuschlagen und die Unabhängigkeit des Landes zu erreichen.

Den japanischen Imperialismus besiegen – das bedeutete eben, dass wir die weltweit anerkannte Militärmacht Japans und dessen wahnsinnigen kaisertreuen Geist besiegen und im Zermürbungskrieg gegen alle menschlichen, materiellen und finanziellen Kräften, die Japan fast 70 Jahre lang geschaffen hatte, Sieger werden.

Sein Glaube war doch die Wahrheit, dass die gerechte Sache siegt, und die Kraft des koreanischen Volkes.

Wir haben nur an die Kraft der Volksmassen zu glauben. Wir wollen einen blutigen Kampf gegen den japanischen Imperialisten führen, indem wir uns auf die Kraft der 20 Millionen Menschen verlassen und deren Kräfte vereinen.

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Rodong Sinmun – Der Druck auf China wird fehlschlagen

Nachfolgend wird hier ein Artikel einer Privatperson aus der DVRK in der Tageszeitung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) „Rodong Sinmun“ (Quelle) vom 2. Juli Juche 109 (2020)  abgedruckt:

Die Zeitung „Rodong Sinmun“ vom 2. Juli brachte einen Beitrag vom Herrn Kim Sung Gol mit dem Titel „Der Druck auf China wird fehlschlagen“.
Die USA, so hieß es im Beitrag, veröffentlichten im vergangenen Mai den China-Strategie-Bericht und formulierten einen offenen und allseitigen Druck auf China als ihre China-Strategie. Von da an verstärken sie den Grad des Drucks auf China unablässig.
In Bezug darauf, dass China auf der 3. Tagung des Nationalen Volkskongresses beschloss, ein Staatssicherheitsgesetz für Hongkong ins Leben zu rufen, brachte der Senat des US-amerikanischen Parlaments einen Gesetzantrag dafür durch, über die Regierungspersönlichkeiten Chinas, die Hongkonger Polizei und einige damit verbundenen Unternehmen Sanktionen zu verhängen. Um gegen die „Drohungen“ Chinas vorzugehen, gaben die USA sogar den Plan bekannt, auf dem Pazifischen Ozean 3 Flugzeugträger zu stationieren und einen Teil ihrer Truppen von Europa zurückzuziehen und sie in der asiatisch-pazifischen Region wieder aufzustellen.
Was sehr ernsthaft dabei ist, ist es, dass sie die sozialistische Gesellschaftsordnung Chinas unter Leitung der Kommunistischen Partei als ein diktatorisches System bezeichnen und sie allseitig negieren. Daraus verwandeln sich die chinesisch-amerikanischen Beziehungen über einfache Konkurrenzverhältnisse hinaus in eine frontale Auseinandersetzung und entwickeln sich zu einer Konfrontation zwischen den Systemen, die nicht koexistieren können.
Vor kurzem sagte der US-Außenminister, dass die durch die KP Chinas erzeugten Gefahren unakzeptabel seien und die westlichen Länder eine zwischen der „Freien Welt“ und der „chinesischen Diktatur“ wählen müssten.
Warum verstärken die USA den Druck auf die Kommunistische Partei und das sozialistische System Chinas als Zielscheibe. Das Ziel besteht darin, das chinesische Volk zu spalten und zu desorganisieren, um eine „Farbenrevolution“ zu bewirken.
Ein Land zu erpressen und zu unterdrücken, weil es andere Ideologie und Gesellschaftsordnung hat und Entwicklung und Boom erzielt, das ist eine grobe Verletzung seiner Souveränität und eine Beleidigung der Würde des Volkes von diesem Land.
Das Volk der Demokratischen Volksrepublik Korea wird auch in Zukunft den Kampf des chinesischen Volkes voll und ganz unterstützen, sich an der Führung der Kommunistischen Partei festzuhalten, die sozialistischen Errungenschaften zu verfechten und ein großes Aufblühen der chinesischen Nation zu erlangen.

 

Wirbt W.I. Lenin wirklich für die MLPD?

Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) hat einen beachtlichen PR-Erfolg in der bürgerlichen Presse eingefahren, mit der Aufstellung der ersten Lenin-Statue in Westdeutschland vor ihrer Parteizentrale in Gelsenkirchen-Horst. Wie diese „Marxisten-Leninisten“ W.I. Lenin und die anderen Klassiker des Marxismus-Leninismus „ehren“, wird klar, wenn man sich anhört, was „Stefan Engel, Leiter des theoretischen Organs der MLPD“ und langjähriger MLPD-Parteimonarch am vorhergehenden Samstag zur Aufstellung der Lenin-Statue absondert: „Wenn wir uns heute zum Marxismus-Leninismus bekennen, so wissen wir natürlich, dass die Texte, Bücher, Aufsätze und Schriften von Marx und Lenin schon über 100 Jahre alt sind, und in Zeiten geschrieben wurden, die mit den heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen nicht mehr vergleichbar sind.“ (Rote Fahne der MLPD 14/2020, S. 26). Also heute laut MLPD heute keine marxistische Kapitalismusanalyse und keine leninistische Imperialismustheorie mehr. Veraltet, da alles seit über 100 Jahren alt ist; aber nun einmal wissenschaftlich – dialektisch-materialistisch – erforscht und bewiesen ….

Stattdessen ist laut S. Engel „dem Marxismus-Leninismus jeder Dogmatismus fremd„. Daher sabotiert die MLPD auch seit Jahrzehnten die wichtigste organisatorische Aufgabe der Kommunisten in der BRD: Schaffung einer einheitlichen Kampfpartei, der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) nach den Prinzipien, die uns unsere revolutionären Vorkämpfer W.I. Lenin, J.W. Stalin, Mao Tse-tung, Ho Chi Minh, Che Guevara, Fidel Castro, Kim Il Sung, Kim Jong Il usw. lehren.

Die MLPD hat gegen diese Lehren des Marxismus-Leninismus immer ihren „eigenen Kopf gebrauchen müssen -so wie es die MLPD seit 38 Jahren macht“ so S. Engel. Dumm nur dass diese Partei z.B. nicht einmal schlüssig erklären kann, was denn der Unterschied zwischen ihrer „neu entdeckten“ – treffender gesagt neu erfundenen – „Lehre von der Denkweise“ und dem proletarischen Klassenbewusstsein sein soll. Da wird auf Glauben statt Wissen gesetzt. Ein typisches Merkmal einer Sekte und nicht einer Partei des Proletariats und der Werktätigen.

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