100 Jahre Oktoberrevolution 1917-2017

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Im Vorfeld des 100. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution am 7. November 2017 (zu den dann geplanten Aktivitäten siehe: Link ) empfehle ich den ersten Teil des sowjetischen Films „Das russische Wunder“ ( Link ) anzusehen. Weiterhin ist der Stummfilm von Sergei Eisenstein mit Musik von Dimitri Schostakowitsch sehr empfehlenswert. Leider findet sich dieser Film von 1927, dem 10. Jahrestag der Oktoberrevolution, nur mit englischen Untertiteln im Netz ( Link ). Für einen ersten Einstieg in das Thema Oktoberrevolution ist dann die Schrift von J.W. Stalin „Die Oktoberrevolution und die Taktik der russischen Kommunisten“ (Dezember 1924, in: Stalin-Werke, Band 6, S. 320-358) hilfreich. Ebenso ist für den Einstieg der Tatsachenbericht des sozialistischen amerikanischen Reporters John Reed „Zehn Tage, die die Welt erschütterten“ über die Oktoberrevolution in Leningrad interessant. Gleichfalls sehr materialreich ist das zweigbändige Werk über die Oktoberrevolution in ganz Russland unter der Redaktion von Gorki – Kirow – Molotow – Shdanow – Stalin – Woroschilow „Band I: Die Vorbereitung der Oktoberrevolution. Geschichte des Bürgerkriegs in Russland von Beginn des Krieges 1914 bis Anfang Oktober 1917“ und „Band II: Die Durchführung der Oktoberrevolution. Geschichte des Bürgerkriegs in Russland Oktober bis November 1917“.

Hier ist nun der Artikel Stalins abgedruckt:

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Unterstützt den Volkskrieg in Indien! Internationale Aktionswoche im April 2016

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Aufruf zur Internationalen Aktionswoche

vom 2. bis 6. April 2016

Bedingungslose Freilassung für

alle politischen Gefangenen in Indien!

Solidarität mit allen politischen Gefangenen auf der ganzen Welt!

Stoppt die Operation Grüne Jagd (OGH)!

Unterstützt den Volkskrieg in Indien!

In Indien schmoren mehr als 10.000 politische Gefangenen in den Gefängnissen. Sie sind Führer, Kader und Mitglieder der CPI(Maoist) [Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten)] und der PLGA [Volksbefreiungsguerillaarmee] , Adivasi-Dorfbewohner, die gegen die bewaffnete Evakuierung Widerstand leisten, Bauern, die gegen die Unternehmen kämpfen, die von der Regierung und den transnationalen Konzernen ermächtigt sind, das Volk auszubeuten und das imperialistische Plündern der Naturschätze weiter zu betreiben, Aktivisten der nationalen Minderheiten, die gegen die wachsende Gefahr des kommunalistischen Hindufaschismus organisiert sind, Intellektuelle, wie Dr. Saibaba, Künstler, Studenten und Aktivisten anderer demokratischer Organisationen, die schuldig sind an der Seite des Volkes zu stehen und die dem Krieg gegen das Volk geführt vom indischen Staat gegenüberstehen, sie sind Frauen aus dem Volk und Feministinnen, die vereint sind in der Rebellion gegen den immensen Anstieg von Vergewaltigungen, begangen besonders von den bewaffneten Kräften und Polizeikräften sowie der vom Staat bezahlten paramilitärischen, faschistischen Kräfte. In den Gefängnissen sehen sich die Gefangenen jeder Art von Schikanen, Folter, Verweigerung von Freilassung auf Kaution, unmenschlichen Lebensbedingungen, willkürlicher Verlegung, brutaler Übergriffe und Verletzungen sowie Einzelhaft gegenüber, und oft werden die inhaftierten Frauen vergewaltigt.

Trotz der schweren Haftbedingungen leisten die Gefangenen Widerstand und kämpfen mit revolutionärem Geist, um die Finsternis der Gefängnisse, in der sie eingesperrt sind, in eine Kampffront gegen den wachsenden Faschismus in Indien und des indischen Regimes zu wenden.

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Weltkrise statt „Flüchtlingskrise“!

Schluss mit dem Kapitalismus, weil der Mensch ein Mensch ist!

Ein Auszug aus dem Artikel „Kapitalismus und Arbeiterimmigration“ von W.I. LENIN (aus: Lenin-Werke (LW) Band 19, S. 447-450) entlarvt die bürgerlichen und opportunistischen Heuchler, die heute von einer „Flüchtlingskrise“ sprechen:

KAPITALISMUS UND ARBEITERIMMIGRATION

Der Kapitalismus hat eine besondere Art der Völkerwanderung entwickelt. Die sich industriell rasch entwickelnden Länder, die mehr Maschinen anwenden und die zurüdkgebliebenen Länder vom Weltmarkt verdrängen, erhöhen die Arbeitslöhne über den Durchschnitt und locken die Lohnarbeiter aus den zurückgebliebenen Ländern an.

Hunderttausende von Arbeitern werden auf diese Weise Hunderte und Tausende Werst weit verschlagen. Der fortgeschrittene Kapitalismus zieht sie gewaltsam in seinen Kreislauf hinein, reißt sie aus ihrem Krähwinkel heraus, macht sie zu Teilnehmern an einer weltgeschichtlichen Bewegung, stellt sie der mächtigen, vereinigten, internationalen Klasse der Industriellen von Angesicht zu Angesicht gegenüber.

Es besteht kein Zweifel, daß nur äußerstes Elend die Menschen veranlaßt, die Heimat zu verlassen, und daß die Kapitalisten die eingewanderten Arbeiter in gewissenlosester Weise ausbeuten. Doch nur Reaktionäre können vor der fortschrittlichen Bedeutung dieser modernen Völkerwanderung die Augen verschließen. Eine Erlösung vom Joch des Kapitals ohne weitere Entwicklung des Kapitalismus, ohne den auf dieser Basis geführten Klassenkampf gibt es nicht und kann es nicht geben. Und gerade in diesen Kampf zieht der Kapitalismus die werktätigen Massen der ganzen Welt hinein, indem er die Muffigkeit und Zurückgebliebenheit des lokalen Lebens durchbricht, die nationalen Schranken und Vorurteile zerstört und Arbeiter aller Länder in den großen Fabriken und Gruben Amerikas, Deutschlands usw. miteinander vereinigt. […]

Die Bourgeoisie hetzt die Arbeiter der einen Nation gegen die der andern auf und sucht sie zu trennen. Die klassenbewußten Arbeiter, die begreifen, daß die Zerstörung aller nationalen Schranken durch den Kapitalismus unumgänglich und fortschrittlich ist, bemühen sich, die Aufklärung und Organisierung ihrer Genossen aus den zurückgebliebenen Ländern zu unterstützen.

WI Lenin

 

 

50. Jahrestag der Großen Proletarischen Kulturrevolution

Warum ist die Große Proletarische Kulturrevolution nach der Errichtung der Diktatur des Proletariats in der sozialistischen Revolution notwendig? Und warum muss der ökonomische, politische und ideologische Klassenkampf unter den Bedingungen der Diktatur des Proletariats weitergeführt werden? Der Vorsitzende Mao Tsetung erläutert dies in seiner „Rede auf der Landeskonferenz der Kommunistischen Partei Chinas über Propagandaarbeit“ (12. März 1957):

„Was die Umgestaltung des Systems des Eigentums an Produktionsmitteln betrifft, haben wir schon den fundamentalen Sieg davongetragen; aber an der politischen und ideologischen Front ist der volle Sieg noch nicht errungen. Auf dem ideologischen Gebiet ist die Frage „wer wen?“, d.h. ob das Proletariat die Bourgeoisie besiegt oder umgekehrt, noch nicht wirklich gelöst. Wir werden noch einen langwierigen Kampf gegen die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Ideologien zu führen haben. Diese Sachlage nicht zu verstehen und auf den ideologischen Kampf zu verzichten wäre ein Fehler. Alle irrigen Gedanken, alles giftige Unkraut und alle finsteren Mächte müssen kritisiert werden, und wir dürfen unter keinen Umständen zulassen, dass sie sich beliebig ausbreiten. Aber diese Kritik muss voller Argumente sein, muss Analysen enthalten, muss überzeugen; sie darf nicht grob und bürokratisch oder metaphysisch und dogmatisch sein. […]

Es ist jetzt für uns eine vordringliche Aufgabe, an der ideologischen Front die Kritik am Revisionismus zu entfalten. […] Die Parteikomitees aller Provinzen, Städte und autonomen Gebiete müssen sich mit den ideologischen Fragen befassen. […] Viele örtliche Parteikomitees befassen sich derzeit noch nicht oder nur wenig mit ideologischen Fragen. Hauptsächlich ist das dem Zeitmangel zuzuschreiben. Aber man muss sich damit befassen. […] Die grossen Klassenkämpfe der Massen, die für die Periode der Revolution in unserem Land charakteristisch waren und stürmisch verliefen, sind im wesentlichen beendet; jedoch der Klassenkampf, in der Hauptsache der Klassenkampf an der politischen und ideologischen Front, dauert an und ist noch sehr heftig. Die ideologischen Fragen gewinnen jetzt besonders an Bedeutung.“ (Mao Tsetung, Fünf philosophische Monographien, München, 2002, S. 156-158)

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Moskauer Prozesse 1936 bis 1938

Andrei Wyschinski verliest die Anklageschrift, Moskau 1937

 

Aus Anlass des 60. Jahrestages des XX. Parteitages der KPdSU im Februar 1956 und dem „Geheimbericht“ Chruschtschows über die angeblichen „Verbrechen“ J.W. Stalins benutzen die modernen Revisionisten aller Schattierungen die Moskauer Prozesse von 1936/1938, um ihre üblen Verleumdungen über den Aufbau des Sozialismus in der UdSSR unter W.I. Lenin und J.W. Stalin in neuen Schläuchen zu präsentieren. Insbesondere zielen die modernen Revisionisten dabei auf die Moskauer Prozesse 1936 und 1938 ab. Wer wissen möchte, wie es während der „Terrorherrschaft“, dem „Personenkult“ und dem „Völkergefängnis UdSSR“ Stalins in der sozialistischen Sowjetunion wirklich aussah, der muss die damaligen Zeitzeugenberichte studieren: Hier ist einmal das Buch des französischen Schriftstellers Henri Barbusse „Stalin. Eine neue Welt“ (Reprint, Berlin, 1996) sowie das Buch M. Iljin „Fünf Jahre die die Welt verändern“ (Reprint, München, 2005) über den ersten Fünfjahresplan der UdSSR zu nennen. Besonders wichtig sind die Bücher der Zeitzeugen zu den Moskauer Prozessen:

  • Lion Feuchtwanger „Moskau 1937. Ein Reisebericht für meine Freunde“ (Reprint, Red Star Press, London)
  • Michael Sayers und Albert E. Kahn „Die große Verschwörung“ (Reprint, London, 1987)

Ein ausführliches Referat zu den Moskauer Prozessen von 1937/1938 ist im Folgenden abgedruckt:

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Proletarischer Feminismus

„Die Frauen tragen auf ihren Schultern die Hälfte des Himmels und sie müssen sie erobern.“

Mao Tsetung

Aus Anlass des kommenden 8. März 2016, dem internationalen Frauenkampftag, werden nachfolgend einige grundlegende Gedanken und Wurzel des proletarischen Feminismus veröffentlicht. Dies ist die gemeinsame Erklärung zum 8. März 2016 „Entwickelt die klassenbewusste Frauenbewegung als mächtige Triebkraft für die sozialistische und neu-demokratische Revolution durch den Volkskrieg!“ der Redaktionen von Rot Front (Österreich) und Klassenstandpunkt (Deutschland) (Link)

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Eine wichtige Wurzel des Proletarischen Feminismus ist das Kapitel XXXI. Die Frauen der „Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung“ (Peking, 1968, S. 348-353), die hier im Anschluss abgedruckt sind. Ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Emanzipation der Frau ist die Große Proletarische Kulturrevolution, die vor 50 Jahren am 8. August 1966 durch den „Beschluss des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas über die Große Proletarische Kulturrevolution“ (Link) eingeleitet worden ist.

Anschauungsmaterial über die Frauenemanzipation im sozialistischen China der Kulturrevolution bietet das Buch von Claudie Broyelle „Die Hälfte des Himmels“ (Berlin, 1973, ISBN 3 8031 1049 5). Hier beschreibt eine Frauendelegation ihre Eindrücke während einer Chinareise im November 1971.

Ebenso empfehlenswert ist die deutsche Übersetzung des Dokuments der Kommunistischen Partei Perus (PCP) „Der Marxismus, Mariátegui und die Frauenbewegung“ (Link)

Neuere Diskussionen werden in dem englischsprachigen Beitrag der maoistischen indischen Genossin Anuradha Gandhy (1954-2008) „Philosophical trends in the Feminist movement“ (Link) angesprochen.

Hier nun das XXXI. Kapitel „Die Frauen“ aus den „Worten des Vorsitzenden Mao Tsetung“:

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Cizîr: 30 ausgebrannte Leichname in einem Keller entdeckt

Pressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 08.02.2016

via http://www.atik-online.net

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Am Tag des Besuchs der von Bundeskanzelerin Angela Merkel beim türkischen Staatspräsidenten Erdogan erreichen uns neue Schreckensmeldungen aus der von den türkischen Soldaten belagerten kurdischen Stadt Cizîr (trk. Cizre). Der HDP Abgeordnete Faysal Sariyildiz berichtet der Nachrichtenagentur Firat (ANF), dass in einem Keller in Cizîr bis zu 30 völlig ausgebrannte Leichname entdeckt worden seien. „Aus einem zweiten Gebäude hatten wir die Meldung erhalten, dass bis zu 62 Menschen, darunter viele Verletzte, festsitzen. Auch hier erreichen uns Meldungen, dass rund ein Dutzend von ihnen ermordet worden sind“, so Sariyildiz. Der HDP Abgeordnete spricht von einem der größten Massaker der letzten Jahre. Am Sonntagabend berichtete das türkische Staatsfernsehen TRT, dass „60 Terroristen außer Gefecht gesetzt worden sind“. Am heutigen Morgen wurde diese Zahl nicht mehr bestätigt.
Seit dem 14. Dezember herrscht in der kurdischen Stadt Cizîr, über das ein Ausgangsverbot verhängt wurde, Ausnahmezustand. Am 22. Januar wurde ein Wohngebäude, in dessen Keller rund 30 Menschen festsaßen, durch das türkische Militär belagert. Später war von noch einem zweiten Haus mit einer Vielzahl von eingeschlossenen Menschen die Rede. Obwohl sich in beiden Wohnhäusern viele Verletzte, später wohl auch Tote, befanden, hat das türkische Militär den Zugang von Krankenfahrzeugen zu den Wohnhäusern konsequent verhindert. Konnte der HDP Abgeordnete Sariyildiz zunächst noch telefonisch Kontakt zu den festgesetzten Personen aufnehmen, gab es in den letzten zehn Tagen keinerlei Kontakt mehr zwischen den Verletzten und der Außenwelt.
Die Menschenrechtsstiftung der Türkei (TIHV) hat am Wochenende einen Bericht zu den Folgen der Ausgangssperren in den kurdischen Siedlungsgebieten veröffentlicht. So sind seit der Ausrufung der ersten Ausgangssperre am 16. August 2015 mindestens 224 Zivilisten, darunter 42 Kinder, ums Leben gekommen. Mindestens 31 Menschen erlagen ihren Verletzungen, weil das türkische Militär den Zugang von Krankenfahrzeugen zu verletzten Personen verhindert hat.

Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.
Mobil: 01573/8485818
Web: http://civaka-azad.org/
E-Mail: info@civaka-azad.org

Es lebe der Maoismus I

AAM Shanghai CAT. 84

Gemeinsame Erklärung aus Lateinamerika aus Anlass des

122. Jahrestages des Geburtstages des Vorsitzenden Mao

Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!

Aus Anlass des 122. Geburtstages des Vorsitzenden Mao:

Es lebe der Maoismus!

Das internationale Proletariat grüßt mit großer Fröhlichkeit und revolutionärer Freude den neuen Jahrestag der Geburt des Vorsitzenden Mao Tsetungs. Wir drücken unsere herzlichsten Grüsse an unsere Klasse und die Völker der Welt aus und wir betonen unser großes Ziel den Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, zu verteidigen und anzuwenden sowie dessen Gültigkeit als das Kommando und Führer der proletarischen Weltrevolution.

Kommunisten gedenken dieses Datums des 122. Geburtstages Mao Tsetungs in einem Moment, in dem die Menschheit sehr komplizierte Szenarien durchmacht, wo die imperialistische Aggression gegen unterdrückte Nationen und Völker, besonders die wichtige Region des Mittleren Ostens, ein unerwartetes Ausmaß angenommen hat. Dies hat zu einer starken Zunahme der Konflikte verschiedener Arten geführt, mit einer hauptsächlichen Verschärfung der Widersprüche zwischen den imperialistischen Mächten, in der sie versuchen ihre Positionen für eine Neuaufteilung der Welt festzusetzen, was als logische Konsequenz die vervielfachte Unterdrückung, Zerstörung, Balkanisierung und Instrumentalisierung der besetzten Länder und Völker hat.

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Sieg der Konterrevolution beim XX. Parteitag der KPdSU vor 60 Jahren

In linken Publikationen wird vermehrt über den XX. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) diskutiert, der vor 60. Jahren am 14.02.1956 in Moskau begann. Hierzu erschien ein Artikel in der jungen Welt vom 05.02.2016, S. 11 mit dem Titel „XX. Parteitag“ und in der „Geschichtskorrespondenz des Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke“ vom Februar 2016 (Link) kann man den Artikel von Heinz Karl „Bemerkungen zu: Grover Furr, Chruschtschows Lügen“ (S. 15-18) lesen. Hier geht es in erster Linie um die sogenannte „Geheimrede“ von N.S. Chruschtschows, welche dieser am Ende des XX. Parteitag mit schlichtweg gelogenen „Argumenten“ gegen den „Personenkult“ J.W. Stalins und der sozialistischen Sowjetunion hielt. Diese sog. Geheimrede wird Punkt für Punkt von Grover Furr in seinem Buch „Chruschtschows Lügen“ zerpflückt. Zu „Chruschtschows Lügen“ sind auf diesem Blog zwei Buchbesprechungen veröffentlicht (Link 1 und Link 2), die Orientierung gegen die Angriffe von Heinz Karl auf „Chruschtschows Lügen“ geben.

Zudem ist der XX. Parteitag der KPdSU von 1956 ein Meilenstein beim Sieg der konterrevolutionären Elemente um Chruschtschow in der Sowjetunion bei der Zerstörung des Sozialismus. Er ist ein Sieg der konterrevolutionären Revisionisten im Kampf zwischen den zwei Wegen, dem kapitalistischen (der Restauration des Kapitalismus) und dem sozialistischen Weg (der Sicherung und Weiterentwicklung der Diktatur des Proletariats). Für den Kampf zwischen diesen zwei Wegen sind für Kommunisten die 15 Punkte des Genossen Mao Tsetungs im Abschnitt „Die historischen Lehren der Diktatur des Proletariats“ aus „Die Polemik über die Generallinie der internationalen kommunistischen Bewegung“ (Peking, 1965, S. 524-532, Link) der Kommunistischen Partei Chinas richtungsweisend:

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Türkei – Todestag der Dersim Märtyrerinnen von 2011

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2011 fanden fünf Genossinnen, politische und militärische Führerinnen der Guerilla der TKP/ML-TiKKO [Kommunistische Partei der Türkei / Marxisten-Leninisten – Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei] durch ein Lawinenunglück beim Wintercamp des Frauenkomitees den Tod.

Pressemitteilung – April 2011

An die Presse und die Öffentlichkeit:

Fünf Märtyrerinnen der TKP/ML-TiKKO in Dersim gestorben

In ihrer Stellungnahme vom 20. April 2011 berichtet das TKP/ML-TiKKO Komitee der Region Dersim, dass am 2. Februar 2011 fünf Guerillakämpferinnen der TKP/ML-TiKKO nach einer Lawine getötet wurden. Nach der Stellungnahme des Komitees der Region Dersim zerstörte am 2. Februar 2011 um 5.00 Uhr eine Lawine das Wintercamp des TiKKO Frauenkomitees und tötete fünf Guerillakämpferinnen.

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