Genosse Kim Jong Il – Großer Denker und Theoretiker

Diese englischsprachige Dokumentation aus der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) aus dem Jahr 2000 (Juche 89) ist eine gute Einführung in das Denken und das theoretische Werk des Genossen Kim Jong Il.

Quelle: Youtubekanal „푸옹 Phuong DPRK Daily

Friedrich Engels zum Historischen Materialismus

Die Geschichte, das Endergebnis, wird immer so geschrieben, dass sie aus den Konflikten einer großen Anzahl individueller Willen hervorgeht, von denen jeder durch viele bestimmte Lebensbedingungen konstituiert wurde. Hier also folgen einige Ausführungen von Friedrich Engels zur materialistischen Geschichtsauffassung:

Friedrich Engels (21.09.1890):

Brief von Engels an Josef Bloch in Königsberg

[…] Nach materialistischer Geschichtsauffassung ist das in letzter Instanz bestimmende Moment in der Geschichte die Produktion und Reproduktion des wirklichen Lebens. Mehr hat weder Marx noch ich je behauptet. Wenn nun jemand das dahin verdreht, das ökonomische Moment sei das einzig bestimmende, so verwandelt er jenen Satz in eine nichtssagende, abstrakte, absurde Phrase. Die ökonomische Lage ist die Basis, aber die verschiedenen Momente des Überbaus – politische Formen des Klassenkampfs und seine Resultate – Verfassungen, nach gewonnener Schlacht durch die siegende Klasse festgestellt usw. – Rechtsformen, und nun gar die Reflexe aller dieser wirklichen Kämpfe im Gehirn der Beteiligten, politische, juristische, philosophische Theorien, religiöse Anschauungen und deren Weiterentwicklung zu Dogmensystemen, üben auch ihre Einwirkung auf den Verlauf der geschichtlichen Kämpfe aus und bestimmen in vielen Fällen vorwiegend deren Form. Es ist eine Wechselwirkung aller dieser Momente, worin schließlich durch alle die unendliche Menge von Zufälligkeiten (d.h. von Dingen und Ereignissen, deren innerer Zusammenhang untereinander so entfernt oder so unnachweisbar ist, daß wir ihn als nicht vorhanden betrachten, vernachlässigen können) als Notwendiges die ökonomische Bewegung sich durchsetzt. Sonst wäre die Anwendung der Theorie auf eine beliebige Geschichtsperiode ja leichter als die Lösung einer einfachen Gleichung ersten Grades.

Wir machen unsere Geschichte selbst, aber erstens unter sehr bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen. Darunter sind die ökonomischen die schließlich entscheidenden. Aber auch die politischen usw., ja selbst die in den Köpfen der Menschen spukende Tradition, spielen eine Rolle, wenn auch nicht die entscheidende. Der preußische Staat ist auch durch historische, in letzter Instanz ökonomische Ursachen entstanden und fortentwickelt.

Es wird sich aber kaum ohne Pedanterie behaupten lassen, daß unter den vielen Kleinstaaten Norddeutschlands gerade Brandenburg durch ökonomische Notwendigkeit und nicht auch durch andere Momente (vor allen seine Verwickelung, durch den Besitz von Preußen, mit Polen und dadurch mit internationalen politischen Verhältnissen – die ja auch bei der Bildung der österreichischen Hausmacht entscheidend sind) dazu bestimmt war, die Großmacht zu werden, in der sich der ökonomische, sprachliche und seit der Reformation auch religiöse Unterschied des Nordens vom Süden verkörperte.

Es wird schwerlich gelingen, die Existenz jedes deutschen Kleinstaates der Vergangenheit und Gegenwart oder den Ursprung der hochdeutschen Lautverschiebung, die die geographische, durch die Gebirge von den Sudeten bis zum Taunus gebildete Scheidewand zu einem förmlichen Riß durch Deutschland erweiterte, ökonomisch zu erklären, ohne sich lächerlich zu machen.

Zweitens aber macht sich die Geschichte so, daß das Endresultat stets aus den Konflikten vieler Einzelwillen hervorgeht, wovon jeder wieder durch eine Menge besonderer Lebensbedingungen zu dem gemacht wird, was er ist; es sind also unzählige einander durchkreuzende Kräfte, eine unendliche Gruppe von Kräfteparallelogrammen, daraus eine Resultante – das geschichtliche Ergebnis – hervorgeht, die selbst wieder als das Produkt einer, als Ganzes, bewußtlos und willenlos wirkenden Macht angesehen werden kann. Denn was jeder einzelne will, wird von jedem andern verhindert, und was herauskommt, ist etwas, das keiner gewollt hat. So verläuft die bisherige Geschichte nach Art eines Naturprozesses und ist auch wesentlich denselben Bewegungsgesetzen unterworfen. Aber daraus, daß die einzelnen Willen – von denen jeder das will, wozu ihn Körperkonstitution und äußere, in letzter Instanz ökonomische Umstände (entweder seine eignen persönlichen oder allgemein-gesellschaftliche) treiben – nicht das erreichen, was sie wollen, sondern zu einem Gesamtdurchschnitt, einer gemeinsamen Resultante verschmelzen, daraus darf doch nicht geschlossen werden, daß sie = 0 zu setzen sind. Im Gegenteil, jeder trägt zur Resultante bei und ist insofern in ihr einbegriffen.

Des Weiteren möchte ich Sie bitten, diese Theorie in den Originalquellen und nicht aus zweiter Hand zu studieren, es ist wirklich viel leichter. Marx hat kaum etwas geschrieben, wo sie nicht eine Rolle spielt. Besonders aber ist „Der 18. Brumaire des L. Bonaparte“ ein ganz ausgezeichnetes Beispiel ihrer Anwendung. Ebenso sind im „Kapital“ viele Hinweise. Dann darf ich Sie auch wohl verweisen auf meine Schriften: „Herrn E. Dühring’s Umwälzung der Wissenschaft“ und „L. Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie„, wo ich die ausführlichste Darlegung des historischen Materialismus gegeben habe, die meines Wissens existiert.

Daß von den Jüngeren zuweilen mehr Gewicht auf die ökonomische Seite gelegt wird, als ihr zukommt, haben Marx und ich teilweise selbst verschulden müssen. Wir hatten, den Gegnern gegenüber, das von diesen geleugnete Hauptprinzip zu betonen, und da war nicht immer Zeit, Ort und Gelegenheit, die übrigen an der Wechselwirkung beteiligten Momente zu ihrem Recht kommen zu lassen. Aber sowie es zur Darstellung eines historischen Abschnitts, also zur praktischen Anwendung kam, änderte sich die Sache, und da war kein Irrtum möglich. Es ist aber leider nur zu häufig, daß man glaubt, eine neue Theorie vollkommen verstanden zu haben und ohne weiteres handhaben zu können, sobald man die Hauptsätze sich angeeignet hat, und das auch nicht immer richtig. Und diesen Vorwurf kann ich manchem der neueren „Marxisten“ nicht ersparen, und es ist da dann auch wunderbares Zeug geleistet worden. […]

Ihr ergebener

F. Engels

Quelle: Marx-Engels-Werke (MEW) Band 37, S. 463-465

Zum Tag des Leuchtenden Sterns in der DVRK

In der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) wird der Geburtstag des ewigen Generalsekretärs KIM JONG IL am 16. Februar als Feiertag begangen. Dazu wird im Folgenden das Lied „Das Volk bleibt immer treu!“ (mit deutschen Untertiteln) sowie ein Artikel über das Leben und Wirken KIM JONG ILs „Zeitlebens unter dem Volk“:

Quelle: Youtubekanal „Mokran Video, Pyongyang, DPRK“

Zeitlebens unter dem Volk

Kim Jong Il war zeitlebens unter dem Volk und setzte sein Alles für das Volk ein.

Kim Jong Il, der ganz bescheiden und offenherzig war, lebte von klein auf immer mit dem Volk zusammen und fühlte das Gemüt des Volkes. Kurz nach der Befreiung (August 1945) folgte er seinen Eltern nach vielen Städten, Dörfern und Fischersiedlungen, wo er mit seinen eigenen Augen sah, wie sich die Bevölkerung mit Elan zur Neugestaltung des Vaterlandes erhob. Und er half im Jahr 1946 an der Baustelle für die Regulierung des Pothong-Flusses bei der Arbeit der Erwachsenen.

Im Jahr 1961, als er an der Kim-Il-Sung-Universität studierte, nahm er an der Bauarbeit für den Ausbau der Straße Wasandong–Ryongsong teil. Er benutze damals den Bus der Stadt, der von Menschen wimmelt. In der Baustelle hämmerte er und trug auch die Holzstange auf der Schulter. In der Pause machte er mit den Bauarbeitern die Gesellschaftsspiele und am Mittag nahm er mit ihnen bescheiden Mahlzeiten ein. An einem Tag half er einer Großmutter, die die in der Baustelle begrabene Kohle ausgraben und nach Hause tragen wollte, und sagte dabei, er sei auch ein Sohn des arbeitenden Volkes und es gäbe keine bessere Sache als die für das Volk.

Im ganzen Verlauf der Führung der Revolution war er immer unter dem Volk und auf dem Weg der Liebe und Hingabe zum Volk.

Wenn er Fabriken aufsuchte, nahm er die schmierigen Hände der Arbeiter und erkundigte sich nach ihren Arbeitsbedingungen und Lebenslage, und wenn er aufs Land kam, pflanzte er mit den Bauern den Reis und erkundigte sich nach ihren Haushalten.

Er sagte immer, wenn man auch ein Haus oder eine Straße baut, sollte dies die Forderung der Bewohner und ihre Annehmlichkeit für das Leben geachtet werden und wenn auch ein Betrieb oder ein Kraftwerk errichtet wird, soll es zum Wohlstand des Volkes beitragen. Im Vereinigten Stahlwerkes Chollima war es einmal eine außergewöhnliche Versammlung, wo sich die verantwortlichen Funktionäre des Werkes bei den Arbeitern wegen niedriger Temperatur der Kantine für Schmelzer Abbitte taten. Kim Jong Il, der er auch die kleinen Unbequemlichkeiten beim Leben des Volkes für sein Schmerzen hielt, ergriff diese Maßnahme.

Er betrachtete das Glück des Volkes als höchste Freude. Seine Vor-Ort-Anleitung setzte vom nördlichen Bergland bis zur Fischersiedlung an der Seeküste und vom Gebiet des Westmeeres bis zum Ostmeer endlos fort. Er hörte auch einfache Stimme des Volkes wertvoll und spiegelte es in der Linie und Politik der Partei genau wider. Unter seiner Führung entstanden monumentale Bauwerke und Reichtümer für das Glück des Volkes überall im Lande zahlreich.

Infolge der Isolierungs- und Strangulierungsmachenschaften der Imperialisten und aufeinander folgender Naturkatastrophen musste das Land die härtesten Prüfungen erleben. In dieser Zeit wurden die Sozialpolitiken für das Volk unverändert durchgeführt und der Sozialismus, der die Volksmassen in den Mittelpunkt stellt, wurde standhaft verteidigt. Auch das war ein wertvoller Erfolg von Kim Jong Il, der er den Dienst zum Volk als eigene erhabene Mission betrachtete.

Deshalb ist er im Herzen des koreanischen Volkes als großer Vater des Volkes tief eingeprägt und seine unvergänglichen Verdienste glänzen unter der klugen Führung von Kim Jong Un mit dem Antlitz der DVRK, wo das Ideal des Volkes Wirklichkeit wird, für immer.

Quelle: http://www.naenara.com.kp vom 15.02.2021

Bericht über die 2. Plenartagung des ZK der PdAK in der 8. Wahlperiode

   Getreu dem Kampfprogramm aus dem 8. Parteitag der Partei der Arbeit Koreas erhoben sich alle Parteimitglieder und das ganze Volk einmütig zum neuen revolutionären Marsch. In ihrer großen Erwartung und Anteilnahme fand vom 8. bis zum 11. Februar Juche 110 (2021) die 2. Plenartagung des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas in der 8. Wahlperiode statt.
   Der Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas, Kim Jong Un, leitete die Plenartagung.
   Daran nahmen teil die Mitglieder und Kandidaten des ZK der PdAK.
   Die stellvertretenden Leiter der betreffenden Abteilungen des ZK der Partei, die Partei- und administrativen Kader der Ministerien und der zentralen Institutionen, die Funktionäre der leitenden Organe der Bezirksebenen, die verantwortlichen Parteisekretäre der Städte und Kreise und die Partei- und administrativen Funktionäre der wichtigen Betriebe und Fabriken waren dabei als Zuhörer durch Videokonferenzsystem zugegen.
   Im Auftrag des Politbüros des ZK der Partei leitete Kim Jong Un die Plenartagung.
 Er erörterte vor der Besprechung der Tagesordnung den Hauptzweck der Einberufung der Plenartagung des ZK der Partei.
 Er fuhr fort, das Zentralkomitee der Partei soll den hohen Elan der Massen, die für Idee und Geist des 8. Parteitages Sympathie haben, weiter erhöhen und sie zur Durchsetzung des Beschlusses des Parteitages voller Kraft führen. Man soll den Parteigrundorganisationen und Parteimitgliedern die richtigen Waffen für Durchsetzung und Erneuerung geben, mit denen man vom ersten Jahr der Erfüllung des Fünfjahrplans an einen praktischen Wandel herbeiführen und einen praktischen Forschritt erzielen kann.
   Ferner, so Kim Jong Un, sei eine Reihe der Fragen dafür ernsthaft zu studieren, um die negativen Elemente, die gegenwärtig den sozialistischen Aufbau hindern, konsequent zu überwinden und die kämpferische Funktion und Rolle der Parteiorganisationen zu erhöhen. So schlug er die Tagesordnungspunkte der Plenartagung vor.
   Auf der Plenartagung wurden alle auf die Tagesordnung gesetzten Punkte einstimmig angenommen.
   Punkt 1. Zur konsequenten Durchsetzung der Aufgaben für das erste Jahr des Fünfjahrplans, dargelegt auf dem 8. Parteitag
   Punkt 2. Über die intensivere Entfaltung des Kampfes gegen Anti- und Nichtsozialismus in der ganzen Gesellschaft 
   Punkt 3. Über die Revidierung der Losungssammlung des ZK der Partei
   Punkt 4. Über die Besprechung der „Erläuterung des Statuts der Partei der Arbeit Koreas“  
   Punkt 5. Kaderfrage

Weiterlesen »

Die Ideale der Partei der Arbeit Koreas III

Das Schaffen aus eigener Kraft

Das Schaffen aus eigener Kraft galt im ganzen Verlauf der koreanischen Revolution immer als das Banner des Kampfes und die Triebkraft des Aufschwungs.

Der Geist des Schaffens aus eigener Kraft wurde in der Zeit des antijapanischen revolutionären Kampfes (1925–1945) geschaffen. Die antijapanischen Kämpfer waren sich bewusst, dass die Herren der koreanischen Revolution sie selbst sind, erbeuteten mit bloßen Händen die Waffen der Feinde und rüsteten sich damit aus. In der Bedingung, dass es ihnen kein staatliches Hinterland und keine Unterstützung durch die regulären Streitkräfte gab, richteten sie Waffenschmieden ein, stellten Sprengstoffe mit eigener Kraft her, kämpften damit gegen die japanischen Imperialisten und verwirklichten die historische Sache der Befreiung des Vaterlandes.

Mit diesem Geist, aus Nichts zu schaffen, baute das koreanische Volk nach der Befreiung des Landes die von den niedergeschlagenen japanischen Imperialisten zerstörten Fabriken wieder auf, errichtete die Städte und Dörfer und beschleunigte die Neugestaltung des Vaterlandes. Nach dem Krieg schuf es auf den Trümmern ein sinnvolles Leben und vollendete in 14 Jahren die sozialistische Industrialisierung, damit es den sozialistischen Staat, der souverän, selbstständig und zum Selbstschutz fähig ist, aufbaute.

Die in der Geschichte beispiellosen Schwierigkeiten und Bewährungsproben dauern nach wie vor fort, doch das koreanische Volk besitzt feste Zuversicht zu Gerechtigkeit und Sieg seines Werks, hält das Banner des Schaffens aus eigener Kraft noch höher und beschleunigt den sozialistischen Aufbau tatkräftig. Es ist die Selbststärkung als ihr Leben und ihre Existenzweise in sich vereint. Ihre solche unbeugsame geistige Kraft schafft weitere Wundertaten. Zahlreiche selbstständige und moderne Fabriken und Betrieben wurden neu gebaut oder ausgezeichnet saniert, damit sich die Grundlage der selbstständigen Nationalwirtschaft weiterhin befestigt. Dank der großen Blütezeit beim Bau wurden überall im Lande monumentale Bauwerke und andere Objekte errichtet. Und andere sozialistischen Eigentümer für das Glück des Volkes werden weiter beschafft.

Das Schaffen aus eigener Kraft, die das koreanische Volks als Lebensader der Selbstachtung und Selbststärkung fest in Hand nimmt, eben darin gibt es die Hauptgarantie dafür, dass die DVR Korea unaufhörlichen Fortschritt und Aufschwung erreichen kann.

Quelle: http://www.naenara.com.kp vom 01.02.2021

Quelle: Youtubekanal „Mokran Video, Pyongyang, DPRK“

Die Ideale der Partei der Arbeit Koreas II

Die einmütige Geschlossenheit

Die einmütige Geschlossenheit, eine mächtige Triebkraft des sozialistischen Aufbaus, – eben hierin liegt der wichtige Weg, wie die PdAK in die Volksmassen ihre Wurzel tief schlagen und die Revolution und den Aufbau unaufhörlich vorantreiben kann. Das ist die Wahrheit, die von der Geschichte der koreanischen Revolution bewiesen wurde.

Unter den Umständen nach der Befreiung des Landes (15. August 1945), in denen alles schwerfiel, legte die PdAK Politiken für das Volk wie die allgemeinen demokratischen Reformen dar, rief den Elan des Volkes zum Staatsaufbau aktiv auf, und das Volk beschleunigte getreu dem Appell der Partei den Aufbau eines souveränen und unabhängigen Staates. Da die Partei an das Volk glaubte und das Volk der Partei absolut vertraute und folgte, konnten sie in jedem Jahrzehnt der Entwicklung der Revolution wie im Vaterländischen Befreiungskrieg, beim Nachkriegswiederaufbau und sozialistischen Aufbau glänzende Siege und Umwälzungen herbeiführen. Gegen Mitte der 1990er Jahren, als die DVR Korea infolge der Machenschaften der Imperialisten zur Isolierung und Erdrosselung dazu gezwungen war, größte Schwierigkeiten zu erleiden, schützte das koreanische Volk mit der Macht der einmütigen Geschlossenheit zuverlässig den Sozialismus.

Aufgrund der einmütigen Geschlossenheit und des in sich geschlossenen Ganzen zwischen der Partei und den Volksmassen konnte es in den letzten Jahren unter schweren Herausforderungen und Schwierigkeiten gelingen, die Staatsmacht außergewöhnlich zu verstärken und das Wohlergehen und Glück des Volkes standhaft zu gewährleisten.

In der einmütigen Geschlossenheit, der allerwichtigsten Sache der Revolution, liegt die unbesiegbare Macht des Sozialismus.

Quelle: http://www.naenara.com.kp – 31.01.2021

Quelle: Youtubekanal „Mokran Video, Pyongyang, DPRK“

Die Ideale der Partei der Arbeit Koreas I

Auf dem VIII. Parteitag der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) wurde unterstrichen, die erhabenen drei Ideale der Partei – „die Betrachtung des Volkes als das Höchste“, „die einmütige Geschlossenheit“ und „das Schaffen aus eigener Kraft“ – wieder zutiefst einzuprägen und weiterhin zur Geltung zu bringen.

Die Betrachtung des Volkes als das Höchste

Es bedeutet, das Volk als Himmel zu betrachten und alles für es einzusetzen. Das ist die unbeirrte politische Philosophie der PdAK.

Die PdAK hat bei der Erarbeitung ihrer Kurse und Politiken immer genau Willen und Forderungen der Volksmassen widerspiegelt und zusammengefasst. Sie hat auch durch Mobilisierung der Kraft und Klugheit der Volksmassen sie in die Tat umgesetzt. Sie hat im allgemeinen staatlichen und sozialen Leben die Privilegierung der Volksmassen konsequent durchgesetzt und es als höchstes Prinzip ihrer Tätigkeit herausgestellt, das Leben des Volkes ununterbrochen zu verbessern, und diesem Prinzip treu gefolgt.

In der Losung „Alles für das Volk, alles gestützt auf die Volksmassen!“ sind die volksnahe Wesensart der PdAK, die dem Volk selbstlos dient, und ihre Politik der Privilegierung der Volksmassen widerspiegelt.

Dank der Führung der PdAK, die betrachtet, es gebe keinen größeren Notstand als das Leid des Volkes und keine wichtigere revolutionäre Arbeit als die Behebung seines Unglücks, konnten auch trotz den hintereinander folgenden schweren Naturkatastrophen die Unglücke des Volkes völlig beseitigt und die Lebenssicherheit des Volkes konsequent gewährleistet werden.

Der Hauptschlüssel dafür, dass die PdAK ihre Führungskraft erhöhen und das sozialistische Werk siegreich vorantreiben kann, liegt darin, dass sie das erhabene Ideal, die Betrachtung des Volkes als das Höchste, hoch hielt und konsequent verkörperte.

Quelle: http://www.naenara.com.kp vom 31.01.2021

Quelle: Youtubekanal „Mokran Video, Pyongyang, DPRK“

Ökonomismus und Handwerklerei in der BRD

Wer sich heute die sich auf den Kommunismus beziehende Bewegung der unterschiedlichen (lokalen) Gruppen, Zirkel und Organisationen in der BRD ansieht, dem werden viele Krankheiten, wie Anbetung der Spontanität, Ökonomismus und Handwerklerei, ins Auge springen. Alle diese politischen und ideologischen Krankheiten hat W.I. Lenin schon 1902 in der revolutionären Bewegung in Russland in seinem klassischen Werk „Was tun? Brennende Fragen unserer Bewegung“ (Lenin-Werke (LW) Band 5, S. 355-551) geschildert und hart kritisiert. Den Ausweg aus diesem „Zustand in der BRD“ kann nur eine starke, einheitliche Kommunistische Partei neuen Typs auf den Grundlagen des Marxismus-Leninismus (wie die KPD) weisen. Um nun Lust und Motivation für die Lektüre von Lenins Werk „Was tun?“ zu machen, wird hier die Broschüre von A.G. Grigorenko „Über das Werk W.I. Lenins `Was tun?´“ zum Herunterladen zur Verfügung gestellt:

Wer sich weiter mit der Notwendigkeit der Lenin-Stalinschen Partei Neuen Typs auseinandersetzen möchte, dem seien folgende Schriften empfohlen:

  • W.I. Lenin: Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück (LW Band 7, S. 197-430)
  • W.I. Lenin: Brief an einen Genossen über unsere organisatorischen Aufgaben (LW Band 6, S. 223-244)
  • Mao Tsetung: Über die kommunistische Partei (Verlag Rote Fahne, Köln, 1976)

Sowie den Sammelband von Schriften von W.I. Lenin, J.W. Stalin und der Kommunistischen Internationale (KI) zum Thema „Leninismus Heft 8Die Lehre von der Partei des Proletariats“ (Link 1 und Link 2)

Der faschistische deutsche Imperialismus

Ein sehr lesenswerter Beitrag zum Jahrestag der Machtübertragung an die deutschen Faschisten und der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933, ist die Schrift von Walter Ulbricht „Der faschistische deutsche Imperialismus (1933-1945)“ (Dietz-Verlag, Berlin, 1945). (Danke an Genossen Martin für den Hinweis darauf Quelle):

„Der deutsche Faschismus spielt die Rolle des Stoßtrupps der internationalen Konterrevolution, des Hauptanstifters des imperialistischen Krieges, des Initiators eines Kreuzzuges gegen die Sowjetunion, das große Vaterland der Werktätigen der ganzen Welt. (…) Der Faschismus ist die Macht des Finanzkapitals selbst. Das ist die Organisierung der terroristischen Abrechnung mit der Arbeiterklasse und dem revolutionären Teil der Bauernschaft und der Intelligenz. Der Faschismus in der Außenpolitik ist der Chauvinismus in seiner brutalsten Form, (…)“ (Georgi Dimitroff 1935)
Auf wen sich die deutschen Faschisten bei der Errichtung ihrer Diktatur ab Ende Januar 1933 stützen konnten und wie sie durch die wahrhaft Herrschenden an die Macht finanziert wurden, das führt Genosse Walter Ulbricht hier aus:
WALTER ULBRICHT:
Dreihundert deutsche Rüstungsindustrielle und Bankherren suchten einen Ausweg
Mit Fackeln und Fahnen zogen Hitler, Göring und Goebbels am 30. Januar 1933 in die Regierungsgebäude der Wilhelmstraße ein. Der Propagandalärm der Nazis hatte große Teile des Volkes glauben gemacht, eine „neue Zeit“ sei angebrochen, die „Arbeitslosigkeit werde jetzt beseitigt“, „die Wirtschaft schaffe nun für die Bedürfnisse des Volkes“ und „die Bestimmungen von Versailles würden auf friedlichem Wege außer Kraft gesetzt“.
Die Hitlergegner fragten schon damals: Wer finanziert diese riesenhafte Propaganda? Woher kommen die Gelder für die riesigen Ausgaben der SA- und SS-Verbände?
Man brauchte nur aufmerksam hinzublicken, um einen Fingerzeig zur Beantwortung dieser Frage zu erhalten. Die Nazis schrien aus vollen Lungen: „Beschlagnahme der Kriegsgewinne!“, „Verstaatlichung der Trustbetriebe!“, „Brechung der Zinsknechtschaft!“ Solche Forderungen hätten, wären sie ernst gemeint gewesen, die Herren von der Schwerindustrie aufs äußerste beunruhigen müssen. Diese zeigten sich aber durchaus nicht beunruhigt. Im Gegenteil, sie schwiegen zufrieden. Zu seinem Unglück beachtete das deutsche Volk in seiner großen Mehrheit diesen Fingerzeig ebensowenig, wie es in den Jahren vorher die Entstehung der Freundschaft zwischen Hitler und den Herren der Schwerindustrie beachtet hatte.
Das Kohlensyndikat zahlte
Jeder, der die Jahre 1930/31 miterlebte, weiß, daß gerade in diesen Jahren eine plötzliche, außerordentliche Verbreiterung der Nazitätigkeit begann. SA-Stürme wurden in schneller Folge in jedem Stadtteil und jedem Dorf aufgestellt, in allen Teilen Deutschlands wurden Zeitungen angekauft, die Aufmärsche begannen einander zu jagen.
Woher dieser plötzliche „Aufschwung“? Er war die Folge des Beschlusses, den das Ruhrkohlensyndikat, die monopolistische Vereinigung der großen Bergbauunternehmer des Ruhrkohlenreviers, unter Leitung seines Vorsitzenden, Kirdorf, gefaßt hatte: Jeder Unternehmer, der dem Ruhrkohlensyndikat angehört, ist verpflichtet, je Tonne verkaufter Kohle 5 Pfennig zur Finanzierung der NSDAP abzugeben. Wenn man berücksichtigt, daß im Jahre 1929 die Kohlenförderung der im Kohlensyndikat vereinigten Ruhrzechen 123 Millionen Tonnen betrug, so entpuppen sich die der NSDAP von den Unternehmern geschenkten „fünf Pfennig“ als 6.150.000 Mark im Jahr. Uber den Empfang dieser Millionen quittierte Hitler dadurch, daß er von 1931 an in den Propagandabroschüren der NSDAP hervorheben ließ, daß „der Kohlenbergbau für die Verstaatlichung ungeeignet“ sei. (Im übrigen zahlten auch die preußischen Staatszechen als Mitglieder des Kohlensyndikats bei einer Kohlenförderung von 10,5 Millionen Tonnen jährlich 525.000 Mark an Hitler. Außerdem finanzierte der preußische Staat Hitler, insofern er am Mitteldeutschen Kalisyndikat beteiligt war, das ebenfalls Gelder an Hitlers Parteikasse abführte. Bedarf es eines noch schlagenderen Beweises für die Volksfeindlichkeit der formalen bürgerlichen Demokratie?)
Die Unternehmer der Ruhr wären die letzten gewesen, die ohne genaueste Berechnung des eigenen Vorteils sich selbst besteuert hätten. Sie wußten, was sie taten. Ihr Beschluß war nur die Fortführung einer alten Freundschaft, die eng mit dem erwähnten Namen Kirdorf verknüpft ist.

Weiterlesen »