Hoch die internationale Solidarität!

okupationswaehrung euro

Sozialisten oder Sozialchauvinisten? Der Austritt Griechenlands aus der deutschen Okkupationswährung Euro? Nicht mit uns! Pablo Iglesias (Podemos), Ska Keller (Grüne), Alexis Zipras (Syriza), Pierre Laurent (FKP, Europäische Linke) und Gregor Gysi (Die Linke) (von links nach rechts) am 18. September 2015 bei einem Wahlkampfauftritt in Athen.

Dagegen schreibt W.I. Lenin im Jahr 1915 über die internationale Solidarität des Proletariats: Wer in einer Unterdrückernation für die sozialistische Revolution kämpft, muss für das Recht auf Lostrennung der vom Imperialismus unterdrückten Nationen eintreten.

WI Lenin

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Große Proletarische Kulturrevolution IV

Unser Land praktiziert gegenwärtig unter anderem ein Warensystem, auch das Lohnsystem ist ungleich, wie das achtstufige Lohnsystem. Unter der Diktatur des Proletariats können diese nur eingeschränkt werden. Deshalb ist es für Leute wie Lin Biao, wenn sie an die Macht kommen, sehr leicht, das kapitalistische System durchzusetzen. Darum sollten wir mehr marxistisch-leninistische Werke lesen.

Mao Tsetung

Der Artikel von Yao Wen-yüan „Über die soziale Basis der parteifeindlichen Lin-Biao-Clique“ aus dem Jahr 1975 zeigt klar auf, wie die Große Proletarische Kulturrevolution weitergeführt werden muss, um die Wiederherstellung des Kapitalismus zu verhindern und die Diktatur des Proletariats erfolgreich zu verteidigen. Diese Broschüre ist neben der Textsammlung  „Ausgeählte Artikel: Kritik an Lin Biao und Konfuzius“, 2 Bände, Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking, 1975 (Link zur englischen Ausgabe – Band II) eine wichtige Quelle für die Weiterführung der Kulturrevolution in der sozialistischen Gesellschaft.

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TKP/ML-TIKKO führen einen Angriff zum Gedenken der Opfer des Ankara-Massakers aus

TIKKO logo

Als Folge des Massakers an den 128 Menschen, die während der Gewerkschaftsdemonstration in Ankara unter der Parole „Arbeit und Frieden“ getötet wurden, haben revolutionäre Organisationen das Ziel, den Staat dafür verantwortlich zu machen. Seit Sonntag führt die TKP/ML-TIKKO Aktionen in der ganzen Türkei sowohl in den Städten, als auch in den Bergen durch. Sie erklärt: „In unserem Land betteln wir nicht bei den Faschisten, die Verantwortung zu übernehmen! Kugeln machen diese Arbeit!“

Am Donnerstag, den 15. Oktober, führten TIKKO-Guerillas, die mit der TKP/ML verbunden sind, einen Angriff auf eine Militärbasis in Amukta im Distrik Hozat (in der Provinz Dersim) aus. Es wurde erklärt, dass dieser Angriff, bei dem zwei Stellungen zerstört und vier Soldaten getötet wurden, das Ziel hatte, denen zu gedenken, die ihr Leben bei dem Ankara-Massaker ließen. Nach der Erklärung der TKP/ML-TIKKO griffen die Guerillas am Donnerstag, den 15. Oktober, um 1.00 Uhr die Militärbasis am Amukta-Berg in Hozat, Provinz Dersim an. Der Angriff wurde mit Sturmgewehren und schwerer Bewaffnung ausgeführt. Zwei Militärstellungen in den Bergen wurden zerstört; die Basis war Ziel eines zehnminütigen intensivem Sturmgewehr-Angriff. In der Erklärung wurde festgestellt, dass vier Soldaten getötet wurden. Die türkische Armee bombardierte dann wahllos dieses Gebiet. In ihrer Erklärung erklärte die TKP/ML-TIKKO, dass diese Aktion das Ziel hatte, den Märtyrern des Ankara-Massakers zu gedenken.

Quelle des englischen Originals: www.nouvelleturquie.com

Anmerkung des Übersetzers: Die TKP/ML-TIKKO steht im Türkischen für Kommunistische Partei der Türkei / Marxisten-Leninisten – Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei

TIKKO Aktion

Inhaftiertes MKP-Mitglied Hüseyin Dinc ist den Märtyrertod gestorben

MKP HP Bild

Hüseyin Dinc, inhaftiert im F-Typ Gefängnis Kandira, ist den Märtyrertod gestorben, als Folge einer Herzattacke.

Die Todesmaschinerie der türkischen Regierung führt ihre Arbeit gegen revolutionäre Gefangene, Sozialisten und Patrioten weiterhin aus. Kranke Gefangene, die als eine „Gefahr für die Gesellschaft“ angesehen werden, werden in ihren Zellen zum Sterben eingesperrt. Ein Gefangener starb gestern den Märtyrertod als Folge der repressiven Politik der Regierung.

Seit vielen Jahren inhaftiert, ist Hüseyin Dinc von der Maoist Komünist Partisi (MKP – Maoistische Kommunistische Partei der Türkei/Nordkurdistan) nach einer Reihe von Herzattacken den Märtyrertod gestorben. Während der Periode seiner Inhaftierung ist er vom Ümraniye-Gefängnis ins Gefängnis in Tekirdag, dann nach Edirne überstellt worden. Schließlich wurde Dinc in das F-Typ Gefängnis in Kocaeli gebracht, wo er gestern nach einer weiteren Herzattacke den Märtyrertod starb. Heute um 16.00 Uhr wurde Dincs Leichnam von der Leichenhalle des Gefängnis in das 1. Mai Viertel ins Cemevi (das Kultur- und Gebetshaus der Aleviten) gebracht. Nach einer Gedenkzeremonie wurde Dincs Leichnam in sein Dorf zur Beerdigung geschickt.

Quelle des englischen Originals: www.nouvelleturquie.com

MKP Maertyrer 01

MKP Maertyrer 02

Widerstand gegen die Bombardierung der PKK-Friedhöfe in Kurdistan!

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No pasaran!

Widerstand gegen die Bombardierung der PKK-Friedhöfe in Kurdistan: Solidarität mit den „Communen“ von Kelehere, Herekol, Lice, Cizîr, Kandil und Rojava

Die Internationalistischen FreundInnen Andrea Wolf/Ronahi grüßen die AktivistInnen der Mahn- und Schutzwache in Kelehere an der Gedenkstätte „Ronahi“. Seit 54 Tagen schützen hunderte Frauen und Männer in den Bergen von Sax/Catak in der Provinz Wan/Van in Nordkurdistan/Türkei mit ihren Körpern als „lebende Schutzschilde“ die Gräber der getöteten und ermordeten PKK-Guerillas sowie die Gedenkstätte mit ihrem Dokumentationszentrum, einem Gebetsraum und einem Garten mit Brunnen und frischem Quellwasser (siehe auch den beiliegenden Bericht über die Schutz- und Mahnwache). Mit ihrer zivilen Protestaktion wollen sie die geplante völkerrechtswidrige Zerstörung und Bombardierung des Friedhofs verhindern. Mahn- und Schutzwachen gegen die drohende Zerstörung von Märtyrerfriedhöfen gibt es u.a. in Herekol, Lice, Bitlis, den Cudi-Bergen. Die Aktionen werden bis zur Beendigung des Krieges von Erdogan und seiner AKP-Regierung fortgesetzt.

Heute, am 10. Oktober 2015, sitzen wir, Menschen aus verschiedenen Städten in Deutschland und der Schweiz, zusammen in einem kurdischen Verein, sprechen über den faschistischen Anschlag auf die Friedensdemonstration von türkisch-kurdischen Gewerkschaften und der HDP in Ankara und was wir tun können gegen die völkerrechtswidrigen Angriffe der türkischen Luftwaffe auf das Kandilgebirge im Nordirak und die Märtyrerfriedhöfe in Nordkurdistan/Türkei. Vor allem aber sprechen wir über Euren Mut und Eure Entschlossenheit: Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte von Kämpfen für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit. Es ist die Geschichte von Kämpfen für eine Welt ohne Hunger und Krieg, ohne Ausbeutung und Unterdrückung, ohne Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus. Es ist die Geschichte von der Suche nach und den Kämpfen um eine bessere, gerechtere Gesellschaft in globaler Solidarität, Freiheit, Frieden und Würde. Und deshalb sind die Menschen, die bereit waren und sind, sich auf diese Suche zu begeben, ihre Erfahrungen und ihr Mut, ihre Fehler und ihre Entschlossenheit, das Wertvollste, was wir in unserem Kampf um eine gerechtere Welt besitzen. Auch deshalb sind die Trauer und die Hoffnung, die Würdigung und die Erinnerung an unsere FreundInnen und GenossInnen, die ihr Leben gegeben haben im Kampf für eine bessere Welt, für uns als internationalistische Linke so wichtig.

In unserem Kampf lebt ihr Widerstand weiter. Es ist ein langer Weg des Widerstandes gegen die Unmenschlichkeit gegen Krieg, Folter und Barbarei vom Aufbau der Pariser Commune, dem Widerstand der ArbeiterInnen gegen den imperialistischen Krieg und den Aufbau der Räterepubliken 1918/19, dem Kampf der PartisanInnen gegen den spanischen und deutschen Faschismus bis hin zum Kampf um die Communen von Rojava und die kommunale Selbstverwaltung in Nordkurdistan. Auch die AktivistiInnen der lebenden Schutzschilde in Kelehere und den anderen Gedenkstätten organisieren das Gemeinschaftsleben bei ihren Aktionen nach dem Prinzip der „Commune“. Ihr sagt: „Wir werden unser Wertvollstes, egal, was es kosten wird, schützen. Es bedeutet sehr viel, sich dafür zu entscheiden, ein menschliches Schutzschild zu sein – es ist eine sehr existentielle, persönlich und politisch tiefgehende und zugleich weit reichende Entscheidung.“ Wir sind mit unseren Herzen bei Euch und werden in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten alles uns Mögliche tun, um euren Kampf gegen den Krieg der türkischen Regierung und die Kriegsverbrechen von Erdogan und der AKP-Regierung in der Welt bekannt zu machen und gegen die türkische Regierung Widerstand zu organisieren. Gemeinsam werden wir den Krieg beenden. Wir kommen wieder!

no justice – no peace – hoch die internationale Solidarität!

10. Oktober 2015
Internationalistische FreundInnen Andrea Wolf/Ronahi

(Quelle: https://www.nadir.org/nadir/initiativ/isku/erklaerungen/2015/10/10.htm )

ATIF: Es gibt keine Flüchtlingskrise!

Hier dokumentiere ich den Text des Flugblattes der Föderation der Arbeiter aus der Türkei in Deutschland (ATIF) zur sog. „Flüchtlingskrise“ vom 02.10.2015 (Quelle: http://www.atif-online.org):

Es gibt eine Krise der imperialistischen ungerechten Kriege!

Die größte Fluchtwelle des Jahrhunderts wurde in der bürgerlichen Presse bereits als „Flüchtlingskrise“ abgestempelt. Obwohl es keine „Krise“ oder eine Situation, die nicht zu überwinden wäre, vorherrscht, wird das natürliche Gesuch der Mensch nach Sicherheit und Wohlergehen als „Krise“ dargestellt und innerhalb der Gesellschaft eine große „Gefahrenstimmung“ gemacht. Sie hoffen dadurch auch, ihrem reaktionären, nationalistischen und rassistischen Gedankengut Aufschwung zu verschaffen. Trotz dieser Gegebenheiten muss festgestellt werden, dass die Völker Europas ihre Solidaritäts- und Willkommenskultur bewiesen haben und eine neue gesellschaftliche Bewegung gegen Rassismus entstanden ist.
Dennoch gibt es in mehr als 46 Ländern Bürgerkriege oder kriegsähnliche Zustände. Diese ungerechten Kriege sind eine direkte oder indirekte Folge von politischen Führungskrisen. Die Ausbeutungs- und Plünderungspolitik der imperialistischen Staaten sind der eigentliche Grund für die aktuelle Fluchtwelle. Der Herrschaftskampf zwischen der Allianz aus EU und USA und Russland und China ist der eigentliche Grund für die Entstehung aller ungerechten Kriege weltweit. Aus diesem Grund fallen die Menschen, deren gesundheitliche Unversehrtheit in ihren Heimaten in Ost- und Nordafrika, im Nahen und Fernen Osten, im fernen Asien und im Balkan gefährdet ist, noch auf der Flucht in die Hände von kriminellen Schlepperbanden und sterben. Allein in diesem Jahr wurde die Zahl derer, die auf der Flucht starben, bis einschließlich des Monats August mit über 2300 datiert. Die Mehrheit derer, die auf der Flucht sterben, machen wie im Beispiel der Geschwister Aylan und Galip Kurdi und ihrer Mutter Frauen und Kinder aus.
Die Kapitalbaronen zwingen den Weltbevölkerung und den werktätigen Menschen die Losung „zerstört euer altes System, zerstört eure alte Welt, bekriegt euch überall auf dieser Welt, und wir bauen alles wieder für das freie Kapital auf“ auf. Die Menschen, die für ein wenig Lebenssicherheit und Wohlergehen die Strapazen der Flucht und das Leben eines Migranten auf sich nehmen, erwartet jegliche Art von Unterdrückung und Eingrenzungspolitik – einschließlich der Gewalt – des europäischen Kapitals. Doch diese sozialen Folgen der ungerechten Kriege führen dazu, dass die Herrschenden nach und nach ihr menschliches Antlitz verlieren. Und auch die Tatsache, dass das EU „Schengen“ Abkommen in Deutschland, Österreich, Ungarn, Slowenien, Holland und Dänemark außer Kraft gesetzt wurde, entlarvt die Lüge des freien Geleits in Europa. Das „Dublin“ Abkommen besagt, dass Flüchtlinge sich in dem Staat registrieren müssen, in welchem sie zuerst ankommen, im Falle einer Missachtung dieser Regelung droht ihnen die Abschiebung in ihr Herkunftsland. Doch Flüchtlinge haben die Grenzen Europas überwunden und haben sich nicht an diese Regelung gehalten, und auch die Behörden konnten diese Regelung nicht durchsetzen. Das „Dublin“ Abkommen wurde v.a. durch Deutschland und Frankreich forciert. In seiner Anwendung in der Praxis kommt es stets zu Rechtsverletzungen.
Doch sind es positive Entwicklungen, dass Flüchtlinge Grenzen überwinden konnten, die jeweiligen Regierungen Flüchtlinge aufnehmen mussten, auch wenn sie es keineswegs wollten, das „Dublin“ abkommen – zumindest für vorübergehende Zeit – außer Kraft gesetzt wurde und vor allem aber, dass Flüchtlinge in vielen Orten auch herzlich willkommen geheißen wurden. Dass die europäischen Regierungen letztendlich beschließen mussten, pro europäisches Land 160 000 Flüchtlinge aufnehmen zu werden, ist der Erfolg des Drucks von Unten. Selbst eines der sog. „Schwellenländer“ und kleinsten Staaten der Welt, der Libanon, hat bisher 1 200 000 Flüchtlinge aufgenommen und somit der Gesamtaufnahmezahl an Flüchtlingen in Europa übertroffen. Selbst diese Entwicklung entlarvt die hinterhältige Politik der EU.
Unser Aufruf als ATIF an die fortschrittliche Öffentlichkeit fordert auf, sich mit Flüchtlingen zu solidarisieren und die Willkommenskultur weiterleben und entwickeln zu lassen. Denn diese Kultur ist internationalistisch und fortschrittlich. Diese Kultur ist das Gegengift zu den kapitalsüchtigen Herrschenden und zu den Gefangenen der Machtgier, also der bürgerlichen Parteien, aller rassistischen, nationalistischen, religiös-fanatischen und faschistischen Gruppen und Menschen und zu ihrer Politik. Diese Kultur der Solidarität ist die richtige und notwendige Haltung der Völker und werktätigen Massen, die systematisch Ungerechtigkeiten ausgesetzt sind. Es ist die gemeinsame Aufgabe aller ArbeiterInnen und werktätigen Menschen diese Kultur am Leben zu halten und zu erweitern.
Es lebe die internationale Solidarität und die Willkommenskultur der Völker!
Nieder mit den ungerechten Kriegen, es lebe der legitime Kampf der unterdrückten Völker!
Das Recht auf Asyl und Zuflucht ist ein Menschenrecht!

ATIF- Föderation der Arbeiter aus der Türkei in Deutchland

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Bürgerlicher und sozialistischer Pazifismus

Wir sollten die Bewertung der Zimmerwalder-Konferenz nicht solchen Friedensfreunden wie den Veranstaltern der Konferenz 100 Jahre nach der Zimmerwalder Konferenz: Linke und die Friedensfrage. Imperialismus heute – Differenzen verstehen – Spaltungen überwinden die am 04.10.2015 in Berlin stattfindet, überlassen, sondern uns die Analysen aus erster Hand von W.I. Lenin ansehen und unsere Schlussfolgerungen daraus ziehen.

Gegen eine solche Einschätzung der Zimmerwalder Konferenz richtet sich W.I. Lenin in seiner Schrift „Bürgerlicher und sozialistischer Pazifismus“ vom Januar 1917, als erste „Friedens“streifen am Horizont des I. imperialistischen Weltkrieges aufzogen. Hier sind die beiden Artikel (oder Kapitel) II. „Der Pazifismus Kautskys und Turatis“ sowie IV. „Zimmerwald am Scheidewege“ abgedruckt. Die ganze Artikelsammlung ist in der 1975 im Pekinger Verlag für fremdsprachige Literatur erschienen Broschüre „Lenin über Krieg und Frieden. Drei Artikel“ S. 79-106 (siehe hier) sowie in den Lenin-Werken, Band 23, S. 177-198 einzusehen.

WI Lenin

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