16. Juni 2005: Massaker des türkischen Staates an den 17 MKP-Kadern und -Kämpfern

Aus Anlass des 11. Jahrestages des Massakers an den 17 revolutionären Maoisten-Kommunisten der MKP in der Türkei am 16. Juni 2005 und dem Gedenken an die revolutionären Gefallenen des Monats Juni weltweit, wird hier eine nicht autorisierte Übersetzung eines Artikels aus dem RIM-Magazin „A World To Win“ Nr. 32, 2006 veröffentlicht. Das englische Original ist unter http://www.bannedthought.net/International/RIM/index.htm einsehbar. 30.06.2016 – ks

Über das Massaker an 17 revolutionären Führern und Kämpfern in der Türkei

Am 16. Juni 2005 erlitt die Maoistische Kommunistische Partei der Türkei und Nordkurdistans (MKP) einen fürchterlichen Schlag, als die bewaffneten Kräfte der türkischen Regierung einen Überraschungsangriff auf ein Lager ausführten und 17 führende Mitglieder der Partei und Kämpfer der Volksbefreiungsarmee (HKO) töteten, die auf dem Weg zum II. Kongress der MKP waren. Das brutale Massaker wurde von Hubschrauber aus US-Fabrikation ausgeführt, die Bomben auf die Revolutionäre warfen und die Umgebung mit Schnellfeuer-Maschinengewehren belegten. Die Partei geht davon aus, dass einige der Genossinnen und Genossen lebend gefangen genommen wurden, dann gefoltert wurden und kaltblütig hingerichtet wurden. Revolutionäre aus der ganzen Welt wissen, was solch ein Verlust für die Avantgarde der Hoffnungen des Volkes auf seine Befreiung bedeuten kann. Erklärungen, die die heimtückische Untat verurteilen und die Solidarität mit den Genossinnen und Genossen der MKP ausdrücken, kommen aus der ganzen Welt, nicht nur von Bruderparteien und –organisationen aus der Revolutionären Internationalistischen Bewegung (RIM), sondern auch von vielen anderen fortschrittlichen Organisationen.

Weiterlesen »

Advertisements

Marxismus, Literatur, Kunst und Kultur II

poems-header

Unsere Literatur und Kunst dienen den Volksmassen, vor allem den Arbeitern, Bauern und Soldaten, werden für die Arbeiter, Bauern und Soldaten geschaffen, von ihnen benutzt.“

(Mao Tsetung, Reden bei der Aussprache in Yenan über Literatur und Kunst, Mai 1942)

Im Anschluss wird die Grundlage der maoistischen Auffassung von Literatur und Kunst im vollen Wortlaut wiedergegeben. Auch sie ist eine Kampfansage an die (klein-)bürgerliche Kunst- und Kulturauffassung.

Mao Tse-tung:

REDEN BEI DER AUSSPRACHE IN YENAN ÜBER LITERATUR UND KUNST

 (Mai 1942)


Quelle: Mao Tse-tung, Ausgewählte Werke Band III, Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking 1969, S.75-110


EINLEITENDE WORTE

 

(2. Mai 1942)

Genossen! Ihr seid heute zu einer Aussprache eingeladen, weil wir mit euch einen Meinungsaustausch pflegen und die Beziehungen zwischen der literarischen und künstlerischen Tätigkeit und der allgemeinen revolutionären Tätigkeit untersuchen wollen; denn wir möchten erreichen, daß sich die revolutionäre Literatur und Kunst richtig entwickeln, daß sie den anderen revolutionären Tätigkeitsgebieten noch besser helfen und damit zur Niederwerfung des Feindes unserer Nation, zur Erfüllung der Aufgabe der nationalen Befreiung beitragen.

In unserem Kampf für die Befreiung des chinesischen Volkes gibt es verschiedene Fronten, darunter die Front der Feder und die Front des Gewehrs, das heißt die Front der Kultur und die Front des Krieges. Um den Feind zu besiegen, müssen wir uns vor allem auf die Armee stützen, die das Gewehr in der Hand hat. Aber diese Armee allein genügt nicht; wir brauchen noch eine Armee der Kulturschaffenden, ohne die es unmöglich ist, unsere Reihen zusammenzuschließen und den Sieg über den Feind zu erringen. Seit der Bewegung des 4. Mai hat sich in China eine solche Armee herausgebildet und der chinesischen Revolution geholfen; sie schränkte nach und nach den Machtbereich der chinesischen feudalen Kultur und der den imperialistischen Aggressionen dienenden Kompradorenkultur ein und schwächte die Kräfte dieser beiden Kulturen. Jetzt bleibt der chinesischen Reaktion in ihrem Bestreben, der neuen Kultur entgegenzuwirken, nichts anderes übrig, als sozusagen „der Qualität die Quantität entgegenzusetzen“. Mit anderen Worten, die Reaktionäre, die Geld haben, sind zwar nicht imstande, irgend etwas Gutes zu bieten, reißen sich aber ein Bein aus, um soviel wie möglich zu bieten. Seit der Bewegung des 4. Mai bilden Literatur und Kunst einen wichtigen und erfolgreichen Abschnitt an der Kulturfront. Die Bewegung für eine revolutionäre Literatur und Kunst hat sich in der Periode des zehnjährigen Bürgerkriegs stark entwickelt. Die allgemeine Richtung dieser Bewegung fiel mit der des damaligen revolutionären Krieges zusammen, aber in der praktischen Arbeit gab es keine Verbindung zwischen diesen zwei Bruderarmeen, da die Reaktion sie voneinander isoliert hatte. Es ist sehr gut, daß seit Ausbruch des Widerstandskriegs gegen Japan die Zahl der nach Yenan und in die anderen antijapanischen Stützpunktgebiete kommenden revolutionären Literatur- und Kunstschaffenden ständig zunimmt. Aber ihre Ankunft in den Stützpunktgebieten bedeutet noch nicht, daß sie sich hier mit den Volksmassen innig verbunden hätten. Wenn wir unsere revolutionäre Arbeit vorwärtsbringen wollen, müssen sich die beiden miteinander innig verbinden. Die Aussprache, die wir heute eröffnen, soll dazu führen, daß sich Literatur und Kunst als ein integrierender Bestandteil in den Gesamtmechanismus der Revolution gut einfügen, daß sie zu einer machtvollen Waffe für den Zusammenschluß und die Erziehung des Volkes, für die Schläge gegen den Feind und dessen Vernichtung werden, daß sie dem Volk helfen, einmütig gegen den Feind zu kämpfen. Welche Probleme müssen wir lösen, um dieses Ziel zu erreichen? Ich glaube, es sind das die Probleme des Standpunkts, den die Literatur- und Kunstschaffenden beziehen, der Haltung, die sie einnehmen, des Publikums, an das sie sich wenden, ihrer Arbeit und ihres Studiums.

Weiterlesen »

Marxismus, Literatur, Kunst und Kultur I

In der Welt von heute ist jede Kultur, jede Literatur und Kunst einer bestimmten Klasse zugehörig, einer bestimmten politischen Linie verpflichtet. Eine Kunst um der Kunst willen, eine über den Klassen stehende Kunst, eine Kunst, die neben der Politik einherginge oder unabhängig von ihr wäre, gibt es in Wirklichkeit nicht. Die proletarische Literatur und Kunst sind ein Teil der gesamten revolutionären Sache des Proletariats oder, wie Lenin sagte, „Rädchen und Schräubchen“ des Gesamtmechanismus der Revolution.“

(Mao Tsetung, Reden bei der Aussprache in Yenan über Literatur und Kunst, Mai 1942)

Hier werden – aus Anlass des 50. Jahrestages des Beginns der Großen Proletarischen Kulturrevolution (GPKR) – in loser Reihenfolge Texte zum Thema „Marxismus, Literatur und Kunst“ veröffentlicht, die heute noch wichtige Quellen der proletarischen Literatur, Kunst und Kultur sind und unverzichtbar sind im Kampf gegen die bürgerliche und kleinbürgerliche Kultur der heute Herrschenden.

Begonnen wird diese Reihe mit dem Aufsatz von Bertolt Brecht „Volkstümlichkeit und Realismus“ von 1938:

brecht zitat

Bert Brecht: Volkstümlichkeit und Realismus

(1938)

Wenn man Parolen für die zeitgenössische deutsche Literatur aufstellen will, muß man berücksichtigen, daß, was Anspruch erheben will, Literatur genannt zu werden, ausschließlich im Ausland gedruckt und fast ausschließlich nur im Ausland gelesen werden kann. Die Parole Volkstümlichkeit für die Literatur erhält dadurch eine eigentümliche Note. Der Schriftsteller soll da für ein Volk schreiben, mit dem er nicht lebt. Jedoch ist bei näherer Betrachtung die Distanz des Schriftstellers zum Volk doch nicht so sehr gewachsen, wie man denken könnte. Sie ist jetzt nicht ganz so groß, wie es scheint, und sie war ehedem nicht ganz so klein, wie es schien. Die herrschende Ästhetik, der Buchpreis und die Polizei haben immer eine beträchtliche Distanz zwischen Schriftsteller und Volk gelegt. Trotzdem wäre es unrichtig, nämlich unrealistisch, die Vergrößerung der Distanz als eine nur „äußerliche“ zu betrachten. Es sind zweifellos besondere Bemühungen nötig, um heute volkstümlich schreiben zu können. Andererseits ist es leichter geworden, leichter und dringender. Das Volk hat sich deutlicher getrennt von seiner Oberschicht, seine Unterdrücker und Ausbeuter sind aus ihm herausgetreten und [323] haben sich in einen nicht mehr übersehbaren, blutigen Kampf mit ihm verwickelt. Es ist leichter geworden, Partei zu ergreifen. Unter dem „Publikum“ ist sozusagen eine offene Schlacht ausgebrochen.

Weiterlesen »

Prozessbeginn im TKP/ML Verfahren in München

Demonstranten vor dem OLG München, wo der Prozess gegen türkische Kommunisten beginnt | Bild: BR/Daniel Knopp

Aus Anlass des Beginns des TKP/ML Verfahrens vor dem Münchner Oberlandesgericht gegen zehn Revolutionär/innen aus der ATIK am letzten Freitag spiegele ich hier einen Prozessbericht des Blogs www.tkpml-prozess-129b.de Die weiteren Verhandlungstermine und -orte sind hier einsehbar. Hier der Prozessbericht und die Stellungnahme des Angeklagten Müslüm Elma:

17.06.2016:

Erster Prozesstag: Kämpferische Angeklagte und viel Solidarität

Von lautstarken Solidaritätsbekundungen begleitet war der erste Verhandlungstag im § 129b-Verfahren beim Staatsschutzsenat am Oberlandesgericht München. Mehrere hundert Zuschauer_innen waren angereist und hielten eine kraftvolle Demonstration vor dem Gerichtsgebäude ab, die auch im Verhandlungssaal zu hören war. Die Zuschauerränge waren überfüllt.

Die Angeklagten machten bereits beim Betreten des Gerichtssaales deutlich, dass sie trotz über 14 Monaten Untersuchungshaft unter besonders schwierigen Haftbedingungen nicht gebrochen sind. Mit erhobenen Fäusten und Parolen rufend betraten sie den Gerichtssaal, und wurden von den Prozessbesuchern lautstark begrüßt.

Die Verhandlung hatte bereits mit erheblichen Verzögerungen begonnen, weil der Transport der Angeklagten zum Gericht von zahlreichen Schikanen durch Wachtmeister und Polizei begleitet war, die zunächst mit den Verteidiger_innen besprochen werden mussten. Einige Angeklagte mussten sich vor dem Transport vollständig entkleiden, obwohl dies vom Vorsitzenden Richter nicht angeordnet worden war. Einige Angeklagte wurden nicht nur mit an den Körper gefesselten Händen (Herstellerwerbung: „Der Fesselgürtel sichert und fixiert extreme Straftäter durch einen Körpergürtel, an dem die Handfessel mit Daumenarretierung und Doppelsicherung angebracht ist. Die Handfesseln können über Sicherungsbänder freigegeben werden, um z.B. ED-Behandlungen vornehmen zu können. Bei Widerstandshandlungen kann die Handfessel sofort wieder an den Körper des Festgenommenen gezogen werden. Zusätzliche Fußschlaufen können einsatzbedingt ergänzt werden und gehören zum Lieferumfang.“), sondern auch mit Fussfesseln transportiert. Sie weigerten sich, dieses entwürdigende Spiel freiwillig mitzumachen, so dass sie zum Auto und in das Gerichtsgebäude getragen werden mussten. Der Vorsitzende Richter gab allerdings ganz zu Anfang des Prozesses an, er werde sich bei „höheren Stellen“ dafür einsetzen, dass diese Praxis in Zukunft unterbleibt, weil er keine Weisungsbefugnis gegenüber den JVA hat.

Weiterlesen »

75. Jahrestag des Überfalls des Nazifaschismus auf die sozialistische Sowjetunion am 22. Juni 1941

gvk03
Sowjetischer Politkommissar ruft zum Angriff auf die nazi-faschistischen Soldaten

Am 22. Juni 1941 fiel Nazi-Deutschland in die sozialistische Sowjetunion ein, nachdem es fast ganz Europa mit Krieg, Massenmord und Terror überzogen und in sein Hinterland verwandelt hatte. Der Überfall des Nazi-Faschismus bildete einen Wendepunkt in der Entwicklung des Sowjetlandes: Die Periode des friedlichen Aufbaus war zu Ende. Es begann die Periode des Befreiungskrieges der Völker der UdSSR gegen die Nazi-Aggression. 1418 Tage musste die sozialistische Sowjetunion kämpfen, bis schließlich am 8. Mai 1945 der Sieg über die deutsche Nazi-Wehrmacht und die gesamte nazifaschistische Mordmaschinerie errungen war. Die Rote Armee hisste die rote Fahne in Berlin, als Zeichen des Sieges über Nazi-Deutschland. In einem gigantischen Befreiungskrieg wurde fast ganz Europa von den bewaffneten Kräften der Anti-Hitler-Koalition, vor allem von den Kräften der sozialistischen Sowjetunion, von der Nazi-Besatzung befreit.

Wer mehr über diesen Befreiungskrieg der sozialistischen Sowjetunion, ihrer Roten Armee, der sowjetischen Partisaninnen und Partisanen und der Völker der UdSSR gegen den deutschen Imperialismus und seinen Nazi-Truppen und ihrer Verbündeten wissen möchten, dem seien die beiden folgenden Bücher ans Herz gelegt:

  • 1418 Tage. Der Krieg des deutschen Nazifaschismus gegen die sozialistische Sowjetunion. Offenbach, 2008 (erhältlich bei: www.verlag-benario-baum.de )
  • Ulrich Huar: Beiträge Stalins zur sowjetischen Militärwissenschaft und –politik. Berlin, 2006 (einzusehen unter: www.stalinwerke.de )

Rundfunkansprache J.W. Stalins am 3. Juli 1941:

Die faschistische Hitlerarmee kann und wird geschlagen werden …“

Zwölf Tage nach dem Überfall des nazi-faschistischen deutschen Imperialismus wandte sich Stalin als Vorsitzender des ZK der KPdSU(B) in einer Rundfunkansprache direkt an die Massen der damals sozialistischen Sowjetunion. (Wer der bürgerlichen Propaganda von der völligen Niedergeschlagenheit, Lethargie und Passivität Stalins während der ersten Tage des deutschen Überfalls und ähnlichem anhängt, dem seien zuerst einmal die Argumente von Grover Furrs Buch „Chruschtschows Lügen“ Berlin, 2014, S. 107-136 empfohlen.)

gvk04
Dank Euch Ihr Sowjetsoldaten! Rotarmisten hissen am 8. Mai 1945, dem Tag des Sieges über die Nazibestie, die rote Fahne auf dem Berliner Reichstag als Symbol der Befreiung.

Auf Grundlage der Leninschen These, dass der sozialistische Staat nur dann stark ist, wenn die Massen alles wissen und alles beurteilen können, schildert er ihnen offen und ehrlich die harte Wahrheit über die ernste Lage der Sowjetmacht, über das harte Ausmaß der drohenden Gefahr und entwickelte die Grundzüge des zu entfaltenden Befreiungskrieges, insbesondere des Partisanenkampfes.

Diese historische Rede wurde im ganzen Land im Radio verbreitet, von den Partisaninnen und Partisanen in den bereits von den deutschen Nazifaschisten besetzten Teilen des Landes in Form von Flugblättern heimlich vervielfältigt und verbreitet. Sie hatte enorme Wirkung auf die Mobilisierung der Massen im antifaschistischen Krieg, denn sie zeigte die Hindernisse auf, die es zu überwinden galt, und gab konkrete Handlungsanleitungen. Gleichzeitig führte sie auch die schwierige Frage vor Augen, dass es in diesem Kampf auf Leben und Tod auch darum gehen musste, die sowjetische Bevölkerung für den Krieg gegen den Nazifaschismus maximal zu mobilisieren. Gestützt auf eine richtige Analyse der Situation zeigte Stalin mit großer Überzeugungskraft, dass bei einer richtigen Politik die unermesslichen Kräfte der sowjetischen Bevölkerung in ihrer großen Mehrheit für den Sieg über die Nazis mobilisiert werden können und dass er selbst von diesem Sieg fest überzeugt war:

Weiterlesen »

KP Peru: Über Marxismus-Leninismus-Maoismus

MLM-Blog

Anstatt der von den Kapitulanten der rechtsopportunistischen Linie der Pagina-libre weichgespülten Übersetzung wird hier die authentische Version des Grundsatzdokumentes der KPP „Über Marxismus-Leninismus-Maoismus“ abgedruckt:

Kommunistische Partei Peru (KPP):

Über Marxismus-Leninismus-Maoismus

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

ÜBER MARXISMUS-LENINISMUS-MAOISMUS

Die Ideologie des internationalen Proletariats entstand im Schmelztiegel des Klassenkampfes als Marxismus, wurde dann zum Marxismus-Leninismus und später zum Marxismus-Leninismus-Maoismus. So hat die allmächtige Ideologie des Proletariats, allmächtig, weil sie wahr ist, drei Stufen: 1) Marxismus, 2) Leninismus, 3) Maoismus. Drei Stufen, Momente oder Meilensteine ihres dialektischen Entwicklungsprozesses, der gleichzeitig eine Einheit darstellt, die in 140 Jahren, vom Manifest an, im überaus heldenhaften Epos des Klassenkampfes, in scharfen und fruchtbaren Zweilinienkämpfen innerhalb der kommunistischen Parteien selbst und durch die unermessliche Arbeit der Titanen des Denkens und des Handelns, die nur die Arbeiterklasse hervorbringen konnte, drei unvergängliche, leuchtende Spitzen hervorgebracht haben: Marx, Lenin, Mao Tse-Tung. Durch große Sprünge und durch drei grandiose wurden wir mit dem unbesiegbaren Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus von heute bewaffnet.

Während allerdings der Marxismus-Leninismus die Anerkennung seiner universellen Gültigkeit errungen hat, wird der Maoismus nicht vollständig als dritte Stufe anerkannt. Während die einen ihn also als Ganzes ablehnen, neigen andere dazu, ihn nur als „Mao Tse-Tung Gedanken“ anzuerkennen. Und in beiden Fällen, mit den offensichtlichen Unterschieden zwischen ihnen, verneinen sie im wesentlichen den Beitrag zur allgemeinen Entwicklung des Marxismus, die der Vorsitzende Mao Tse-Tung leistete. Die Nichtanerkennung des „ismus“-Charakters des Maoismus heißt, ihm seine universelle Gültigkeit abzusprechen und folglich auch seinen Status als dritte, neue und überlegene Stufe der Ideologie des internationalen Proletariats: des Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, den wir hochhalten, verteidigen und anwenden.

Erinnern wir uns als EINFÜHRUNG an Lenin, um den Maoismus besser zu verstehen und die Notwendigkeit, für ihn zu kämpfen. Er lehrte uns, dass in dem Maße, in dem sich die Revolution nach Osten wendete, sie spezifische Bedingungen zum Ausdruck brachte, die, obwohl sie nicht Prinzipien oder Gesetze verwarfen, neue Probleme waren, die der Marxismus nicht ignorieren konnte, ohne die Revolution dem Risiko des Scheiterns auszusetzen. Und ungeachtet des Aufruhrs, den vor allem die falschen marxistischen Intellektuellen, vollgestopft mit Liberalismus, pedantisch und buchgläubig, gegen das Neue schürten, ist es das einzig Richtige und Korrekte, den Marxismus auf die konkrete Realität anzuwenden und neue Situationen und Probleme zu lösen, mit denen jede Revolution notwendigerweise konfrontiert wird und die sie löst, trotz wie schon gesagt, des Grauens und der pharisäischen „Verteidigung der Ideologie, der Klasse und des Volkes“, welche Revisionisten, Opportunisten und Renegaten proklamieren oder der wilden und blinden Angriffe heruntergekommener Akademiker und Schreiberlinge der alten Ordnung, erniedrigt durch verfaulte bourgeoise Ideologie und bereit, die alte Gesellschaft zu verteidigen, in der sie als Schmarotzer leben. Darüber hinaus sagte Lenin ausdrücklich, dass die Revolution im Osten neue und große Überraschungen bereithalten werde zum großen Erstaunen derer, die es verehren, nur bekannte Wege zu gehen und die unfähig sind, das Neue zu sehen und, wie wir alle wissen, gab er den Genossen im Osten die Aufgabe Probleme zu lösen, die der Marxismus noch nicht gelöst hatte.

Außerdem sollten wir uns vergegenwärtigen, wie Genosse Stalin richtig und korrekt feststellte, dass wir uns im Stadium des Leninismus als Weiterentwicklung des Marxismus befanden, es ebenfalls Opposition gab und solche, die sich in angeblicher Verteidigung des Marxismus, die Kleider zerrissen. Behalten wir im Auge, dass es auch solche gab, die vom Leninismus sagten, er sei nur in zurückgebliebenen Ländern anwendbar. Aber inmitten des Kampfes, bestätigte ihn die Praxis als große Weiterentwicklung des Marxismus und die Ideologie des Proletariats strahlte siegreich vor der Welt als Marxismus-Leninismus. Heute steht der Maoismus einer ähnlichen Situation gegenüber.

So wie sich das Neue und der Marxismus schon immer den Weg durch den Kampf eröffnet haben, wird sich der Maoismus ebenso durchsetzen und wird ebenso anerkannt werden.

Weiterlesen »

30. Jahrestag des Tages des Heldentums

11058154_1461481217484662_1787959932573525380_n

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

19. Juni 1986 – 19. Juni 2016
30. Jahrestag des Tags des Heldentums

Haltet den Maoismus hoch, verteidigt ihn und wendet ihn an um den Fortschritt der proletarischen Weltrevolution zu dienen!

„Der gewaltige Widerstand, wurde durchgeführt, niemals hat man so etwas gemacht, es ist ein großer Sieg des Vorsitzenden Gonzalo, der Kommunistischen Partei Perus, wir werden alle sterben. Ruhm und Ehre den gefallenen Genossen und Kombattanten! Es lebe der Vorsitzende Gonzalo! Es lebe die Kommunistische Partei Perus!”

– Genosse Augusto, in den Leuchtenden Schützengräben des Kampfes „El Frontón” 19. Juni 1986, kurz bevor er sein Leben für die Partei und die Revolution gab

An diesem 19. Juni ist der 30. Jahrestag des Tags des Heldentums, eine Tatsache, die besondere Aufmerksamkeit erfordert und besonders die kraftvollen Stellungnahmen der Kommunisten, die dieses strahlende Beispiel annahmen: das ist, das Leben zu geben für die Klasse und das Volk im Dienst der Proletarischen Weltrevolution. Es ist notwendig zu agitieren, dass diese Männer und Frauen die Lorbeeren nach dem Tod weiter erkämpfen, weil sie von der höchsten Ideologie geleitet wurden, die die Menschheit erblickt hat, dem Marxismus-Leninismus-Maoismus und der schaffenden Anwendung auf die peruanische Realität, dem Denken Gonzalo, geführt vom größten lebenden Marxisten-Leninisten-Maoisten, dem Vorsitzenden Gonzalo. Die Kommunisten, Kombattanten und Massen, politischen Gefangenen und Kriegsgefangenen die in den Leuchtenden Schützengräben des Kampfes El Frontón, Lurigancho und Callao ihre Leben gaben, leben in uns, den Kommunisten weiter, leben im Kampf des internationalen Proletariats und der Völker der Welt, leben im Kampf derjenigen tapferen Kommunisten, die in harten Kämpfen zusammen mit den Kombattanten und den Massen kämpfen, um die Kommunistische Partei Perus zu reorganisieren und dem Volkskrieg im Land einen großen Impuls geben.

Der 19. Juni 1986 ist in der Geschichte als Tag des Heldentums eingeprägt

Die Rebellion der Kriegsgefangenen und der politischen Gefangenen ist ein Meilenstein der Geschichte, ein Meilenstein welcher die konsistente und unnachgiebige Haltung demonstriert, die Moral der Klasse zu verteidigen, koste es was es wolle; wie die Kinder eines Volkes, dass sich im Volkskrieg erhoben hat unter der Führung ihrer Kommunistischen Partei, müssen wir weiterhin die Rote Flagge mit Hammer und Sichel hochhalten, niemals auf die Knie gehen und so zum Fortschreiten der Revolution beitragen. Die mehr als zweihundertfünfzig Kommunisten und Revolutionäre die starben, taten dies im Bewusstsein, dem Volk mit ganzem Herzen zu dienen, den Individualismus zu zerschlagen, das Ego zu zerschlagen und bereit zu sein jeden von der Partei und der Revolution verlangten Preis zu bezahlen. Ihr Beispiel ist ein vernichtender Schlag gegen jede Form der Kapitulation und des Pessimismus, drückt ein tiefes Verständnis des historischen und politischen Zusammenhangs aus, brannte Zweifel nieder und zeigte volles Vertrauen in die Partei und die Massen, sich mit Optimismus dem Gegner trotz überwältigender taktischer Übermacht voll entgegenzuwerfen und ihn bis zum Ende zu bekämpfen.

Weiterlesen »

19. Juni: Tag der revolutionären Gefangenen

Aus Anlass des dreißigsten Jahrestages des Tag des Heldentums am 19. Juni; der Tag des Jahres 1986, an dem kommunistische und revolutionäre Kriegsgefangene in Peru einen Meilenstein in der Geschichte der Internationalen Kommunistischen Bewegung setzten, wird hier der Artikel des Internetportals http://www.vnd-peru.blogspot.de aus dem Jahr 2010 gespiegelt (Link). Dieser Beitrag der eingekerkerten Genossinnen und Genossen in Peru besteht darin, wie der Kampf gegen Vernichtungskampagnen der Reaktion in den Gefängnissen zu führen ist (eine Erklärung des Komitees der Revolutionären Internationalistischen Bewegung (CoRIM) aus dem Jahre 1987 zum Tag des Heroismus in englischer Sprache ist hier einzusehen (Link):

„Nichts in der Welt wird von allein verschwinden; die Ausbeutung und die Unterdrückung werden nur durch die Kraft der Klasse verschwinden“.

– Vorsitzender Gonzalo

 

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

 

Tag des Heldentums 2010:
Verstärkt die Klassensolidarität mit den revolutionären Kriegs- und politischen Gefangenen in Peru!

Am 19. Juni 1986 verübte der peruanische Staat- damals wie heute unter dem faschistischen Regime von Alan Garcia Perez- während eines Gefängnisaufstands einen abscheulichen Völkermord in drei Gefängnissen Limas: El Frontón, Lurigancho und el Callao. Die fast 300 Ermordeten waren Kommunisten, Revolutionäre und zum größten Teil Mitglieder der Kommunistischen Partei Perus (KPP). Mit diesem heldenhaften Widerstand setzten die Genossinnen und Genossen ein Denkmal in der Geschichte der proletarischen Weltrevolution. Sie machten den 19. Juni zum TAG DES HELDENTUMS. Unsere Genossen und Genossinnen haben unter den schwierigsten Bedingungen und Umständen die rote Fahne mit dem Hammer und Sichel hochgehalten. Sie verteidigten die Moral der Klasse und die Grundsätze der Partei und des Volkskriegs, ohne Furcht vor den Folgen zu haben.

3Jeder revolutionäre Prozess- insbesondere wenn er den höchsten Stand erreicht hat und sich zum langwierigen Volkskrieg entwickelt hat- verlangt eine ebenso grausame wie unumgängliche Gebühr, die in Blut und Gefangenschaft bezahlt werden muss. Es ist ein unvermeidlicher Teil des Kampfes, um dieses alte und morsche System der Unterdrückung und Ausbeutung zu vernichten, um anschließend in einer Gesellschaft ohne Klassenunterschiede und ohne der Grenze zwischen arm und reich zu leben. Es ist ein Kampf für den Kommunismus. Somit ist es Tatsache, dass jede Partei und Organisation- wenn sie diametral zum imperialistischen System steht- immer mit den Verlust einiger ihrer Genossinnen und Genossen rechnen muss. Wenn die Genossinnen und Genossen die ausgeübte Gewalt der Regierung überleben konnten, erhalten sie anschließend den
Status von politischen Kriegsgefangenen.
Weiterlesen »

Bert Brecht: DIMITROFF

Bildergebnis für dimitroff hartfield

Das Gedicht von Bert Brecht mit dem Titel „Dimitroff“ aus dem Jahr 1933, als der bulgarische Kommunist und Funktionär der Kommunistischen Internationalen Georgi Dimitroff von den deutschen Faschisten wegen des sog. „Reichstagsbrands“ vor den deutschen Reichsgerichtshof in Leipzig gezerrt wurde, sei den zehn revolutionären ATIK-Funktionären gewidmet, die seit über einem Jahr verhaftet worden sind und gegen die die deutsche Klassenjustiz mit ihren Paragraphen §§ 129 a/b ein Gerichtsverfahren am nächsten Freitag vor dem Oberlandesgericht München beginnen wird.

 

DIMITROFF

von Bert Brecht

1

Als der Genosse Dimitroff vor Gericht stand

Vieler Vergehen beschuldigt und

Keines einzigen überführt, gestand er ein

Daß er die Gewohnheit habe, beim Lesen von Büchern

Einzelne Stellen anzustreichen, und er fügte hinzu:

Ich studiere immer! Jetzt zum Beispiel

Studiere ich die deutsche Justiz.

 

2

Genossen, dieses Studieren

War von eigener Art:

Hätte etwa

Ein ganzes Kader besessener Ingenieure

Den Boden aufgespaltet von Konstanz bis Breslau

Und das ganze Land so auseinandergerissen in zwei Hälften, nicht mehr

Wäre dies bemerkt worden als

Das Studieren unseres Genossen Dimitroff.

Weiterlesen »

Freiheit für die ATIK-Gefangenen!

Aufruf zur internationalen Solidarität im „TKP/ML“ Gerichtsverfahren in Deutschland

Das Gerichtsverfahren, ausgeführt gegen die TKP/ML in Europa, beginnt am 17. Juni in Deutschland. Diese Operation , angeführt von Deutschland, die zur gleichzeitigen Festnahme von zehn revolutionären ATIK-Funktionären in Frankreich, der Schweiz, Griechenland und Deutschland führte, zeigt einmal mehr die tiefe Zusammenarbeit zwischen den europäischen Imperialisten und der faschistischen Regierung des türkischen Präsidenten Erdogan.

Weiterlesen »