Deklaration zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien

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Hier wird ein wichtiger Artikel zur Solidarität mit dem Volkskrieg in Indien, der zuerst auf http://www.demvolkedienen.org erschienen ist, veröffentlicht:

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Unterstützt den Volkskrieg in Indien!

Greift die revolutionären Lehren des großen Naxalbari-Aufstandes auf!

Der revolutionäre Kampf der Massen in Indien, geführt von ihrer Partei, der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch), ist international von großer Bedeutung. Die Kämpfe in Indien sind heute eines der Sturmzentren der Proletarischen Weltrevolution, mit dem Volkskrieg, der höchsten Form des Kampfes unter Führung der proletarischen Ideologie, des Marxismus-Leninismus-Maoismus. Die Solidaritätsarbeit zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien erlangt somit die große Bedeutung für alle Revolutionäre und Kommunisten, den Maoismus zu verteidigen und in den jeweiligen Ländern seine Anwendung zu entwickeln!

In Anbetracht des 50. Jahrestag des großen Naxalbari Aufstandes, welcher die Revolutionäre und Kommunisten international dazu aufruft Initiativen zur Solidarität zu entwickeln, erachten wir es als notwendig, für die Konsolidierung der bisherigen und die Aktivierung neuer Kräfte, die wichtigsten ideologischen und politischen Prinzipien und Bezugspunkte für die internationale Unterstützung des Volkskrieges in Indien festzuhalten.

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Nuriye Gülmen wurde mitten in der Nacht ins Numune Krankenhaus verschleppt

Vorbereitung auf Zwangsernährung? Torpedierung des Prozesses? Oder sorgt sich die AKP über ihren Gesundheitszustand?
Heute Dienstag, am 26.9. um 3.00 Uhr morgens wurde Nuriye Gülmen, während sie ein Buch im Gefängniskrankenhaus Sincan las, mit Zwang ins Ankara Numune Krankenhaus verschleppt!
Menschenrechtsverteidiger*innen sind jetzt aufgerufen, ihre Stimme zu erheben.
Der türkische Staat will offenbar mutwillig das Leben der Akademikerin gefährden.
Alles was Nuriye Gülmen fordert, ist ihre Arbeit an der Universität zurück zu bekommen, die ihr willkürlich durch Notstandsgesetze entzogen wurde…
Erst am 12. September wurden 16 Anwält*innen von Nuriye Gülmen und Semih Özakca festgenommen und 14 von ihnen nach 1 Woche verhaftet. Die AKP bahnt sich gewaltsam den Weg um einem fairen Prozess zu entkommen,  setzt ihre Hetzjagd  auf sämtliche Unterstützer*innen der Forderung von Nuriye und Semih fort und kurz vor dem zweiten Verhandlungstermin am Donnerstag wurden erneut zahlreiche Personen festgenommen, die zum Prozess im Gefängniscampus mit aufgerufen haben, mitunter auch Mitglieder von Grup Yorum.
Es ist anzunehmen, dass auch Nuriye Gülmen durch ihre Verschleppung ins Numune Krankenhaus erneut an der Teilnahme an ihrem Prozess am 28.9. gehindert werden soll.
Die AKP versucht seit Beginn des Protestes im November alles zu unternehmen, um die Forderung der Werktätigen im öffentlichen Dienst im Keim zu ersticken. Dennoch hat die internationale Öffentlichkeit, sehr zum Verdruss der türkischen Regierung,  diesen mutigen und entschlossenen Kampf von Nuriye und Semih und ihren ebenfalls entlassenen Kolleg*innen auf der Yüksel Straße gehört und unterstützt.
Wenn sich alle einflussreichen internationalen Institutionen jetzt an diesem entscheidenden und kritischen Punkt zugunsten von Nuriye Gülmen äußern, dann könnte dieser folgenschwere Angriff der AKP-Regierung noch abgewehrt und das Leben von Nuriye Gülmen geschützt werden.
Es bleibt nicht viel Zeit!
Inzwischen hat die CHP Abgeordnete, Rechtsanwältin Senal Sarihan, die sich nach der nächtlichen Verlegung von Nuriye ins Numune Krankenhaus begab, um mit dem zuständigen Oberarzt zu sprechen, eine Stellungnahme abgegeben.
Sie hielt fest, dass sie nur mit dem stellvertretenden Arzt sprechen konnte, da der Oberarzt beschäftigt gewesen sei. Nuriye Gülmen sei in die Intensivstation gebracht worden, um notfalls rascher eine effiziente Behandlung durchführen zu können, da bei ihr u.a. festgestellt worden sei, dass sich die Aufnahme von Flüssigkeit verringert hat.
Es wird seitens der Ärzteschaft nicht von einer Zwangsernährung gesprochen, lediglich von einer gesundheitlichen Vorbeugung.
Nuriye Gülmen sei bei vollem Bewusstsein, habe erneut bekräftigt, dass sie jedwede Behandlung ausschließlich durch ihren Wahlarzt zulassen will.
Im Moment kann auch keine Angehörige zu ihr, während zuvor auf Druck der Anwälte hin im Gefängniskrankenhaus die Schwester von Nuriye an ihrer Seite bleiben durfte, um ihr zu assistieren.
Die Abgeordnete Sarihan hat ebenfalls Bedenken geäußert, dass diese Nacht und Nebelaktion ausgerechnet vor ihrem Prozess am Donnerstag durchgeführt wird, um ihr Recht auf Verteidigung zu beschneiden.
Ra.Sarihan: “Wenn es hier tatsächlich um eine Maßnahme zum Schutz ihrer Gesundheit geht, ist es zu respektieren, aber sie hat auch das Recht auf Freiheit und Verteidigung. Auch wenn sie gerade hier im Krankenhaus ist, bin ich der Ansicht, dass sie zu ihrer Verhandlung gebracht werden muss!”
Es gibt jedenfalls berechtigten Anlass zur Sorge, dass man hier fern von der Öffentlichkeit Nuriye Gülmen zwangsernähren will. So ist es schließlich mit Hunderten politischen Gefangenen in den Jahren nach 2000 geschehen, die sich mit einem Todesfasten (Hungerstreik bis zum Ende) gegen die unmenschliche Isolationspolitik wehrten.
Mehrere Hundert Menschen haben so bleibende Schäden davongetragen, um grundlegende Forderungen durchsetzen zu können.
Zudem ist der 26. September ein blutiger Tag in der Geschichte der Gefängnisse der Türkei. Als Vorläufer und Probelauf für ein noch größeres Massaker wurde am 26.9.1999 im Gefängnis Ulucanlar in Ankara ein Großangriff durchgeführt, bei dem 10 politische Gefangene gezielt und unter massiver Folter ermordet wurden.
Hände weg von Nuriye Gülmen! Hände weg von Semih Özakça!
Zwangsernährung ist keine Lebensrettungsmaßnahme, sondern gezielter Mord und Folter!
Nuriye und Semih sind nicht allein!
Internationale Plattform gegen Isolation
26.9.2017

Erklärungen zum 25. Jahrestag der Rede des Vorsitzenden Gonzalo

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Ich dokumentiere hier eine inofizielle Übersetzungen von Erklärungen zum 25. Jahrestag der Rede des Vorsitzenden Gonzalo, und verweisen auf diejenigen der Genossen aus Brasilien und Peru. Der ganze Text ist zuerst auf http://www.demvolkedienen.org erschienen

Eine Erklärung von Democracy and Class Struggle:

SOFORTIGE FREILASSUNG FÜR DEN VORSITZENDEN GONZALO

Democracy and Class Struggle erklärt der unsterbliche Beitrag des Vorsitzenden Gonzalo ist eine Zusammenfassung des Beitrages Mao Tse-Tungs – es war nicht nur lokaler Mao Tse-Tung Denken sondern universaler Marxismus-Leninismus-Maoismus, eine Idee die nicht inhaftiert werden kann, die sich auf der realen Welt rapide in den letzten 25 Jahren entwickelt – die vom Vorsitzenden Gonzalo zusammengefasst wurde.

Unsere Kritiker werfen normalerweise das Mao Tse-Tung Denken und den Marxismus-Leninismus-Maoismus durcheinander – eine Ignoranz die Kennzeichen des Revisionismus ist, sie studieren nicht die konkreten Bedingungen und Realität, sondern plappern einen Marxismus-Leninismus einer vergangenen Zeit nach, die lange durch die Arbeit des Vorsitzenden Gonzalo verdrängt wurde.

Freiheit für den Vorsitzenden Gonzalo jetzt!

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Warum konnte der Sozialismus in der UdSSR (1956) und in der VR China (1976) zeitweilig besiegt werden?

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Um Missverständliches aus der obigen Überschrift von vorneherein klarzustellen, sei darauf hingewiesen: Der Sozialismus hat Niederlagen erlitten, aber er wurde nicht besiegt. Der Sozialismus wird siegen und Krieg entscheidet sich nicht in ein, zwei oder drei Schlachten. Am Ende entscheidet nicht der Gewinner der Schlachten, sondern der des Krieges.

Die Frage, warum der Sozialismus (zeitweilig und nur an bestimmten Frontabschnitten) in der Sowjetunion (UdSSR) besiegt und der Kapitalismus – nach dem konterrevolutionären Putsch der Chruschtschow-Clique auf dem XX. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) im Jahr 1956 – wiederhergestellt werden konnte, hat die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) unter Führung des Vorsitzenden Mao Tsetung in den 1960er und 1970er Jahren theoretisch beantwortet. Mao Tsetung hat anknüpfend an die historischen Erfahrungen der Diktatur des Proletariats (so an den Erfahrungen des ersten Sturz des Kapitalismus in Russland in der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution von 1917 und dem darauffolgenden Aufbau des Sozialismus in der UdSSR unter W.I. Lenin und J.W. Stalin) die Theorie von der Weiterführung der Revolution und des Klassenkampfes unter der Diktatur des Proletariats entwickelt und zur Leitlinie der proletarischen Diktatur in China (bis 1976) gemacht. So führt das Statut der Kommunistischen Partei Chinas (angenommen vom X. Parteitag der KPCh am 28. August 1973) aus:

„Die Kommunistische Partei Chinas hat durch den mehr als 50jährigen harten Kampf des chinesischen Volk zum endgültigen Sieg in der neudemokratischen Revolution, zu großen Siegen in der sozialistischen Revolution und beim sozialistischen Aufbau und zum großartigen Sieg in der Großen Proletarischen Kulturrevolution geführt.

Die sozialistische Gesellschaft umfaßt eine ziemlich lange geschichtliche Periode. Diese ganze Geschichtsperiode hindurch existieren Klassen, Klassenwidersprüche und Klassenkämpfe, existiert der Kampf zwischen den beiden Wegen, dem des Sozialismus und dem des Kapitalismus, existiert die Gefahr einer Restauration des Kapitalismus, existiert die Bedrohung durch Umsturz und Aggression seitens des Imperialismus und des Sozialimperialismus. Solche Widersprüche können nur durch die Theorie über die Weiterführung der Revolution unter der Diktatur des Proletariats und durch die von ihr angeleitete Praxis gelöst werden. Die Große Proletarische Kulturrevolution in unserem Land ist gerade eine große politische Revolution, durchgeführt vom Proletariat unter den Bedingungen des Sozialismus gegen die Bourgeoisie und alle anderen Ausbeuterklassen, zur Konsolidierung der Diktatur des Proletariats und zur Verhütung einer Restauration des Kapitalismus. Revolutionen dieser Art werden in Zukunft noch mehrmals durchgeführt werden.“

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Freiheit für den Vorsitzenden Gonzalo

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Ich dokumentieren hier eine Übersetzung einer Erklärung aus Nepal, die zuerst auf http://www.demvolkedienen.org erschienen ist:

Seit 25 Jahren ist der Genosse Gonzalo, der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Perus (KPP), „Leuchtender Pfad“ im Gefängnis. Er wurde am 12. September 1992 in Lima durch das faschistische Fujimori-Regime, den amerikanischen Wachhund festgenommen und lebenslänglich inhaftiert. Seitdem erheben die unterdrückten Völker der Welt ihre Stimme und starten unterschiedliche Kampagnen für seine Freilassung. Wir stehen fest auf der Seite des Genossen Gonzalo und drücken unsere starke Solidarität mit den Kampagnen die für die Freilassung des Genossen Gonzalo gestartet wurden aus. Wir schätzen immer den unsterblichen Beitrag des Genossen Gonzalo, die Definition von Mao Tse-Tungs Beitrag als Maoismus. Wir posten hier ein historisches Dokument des Genossen Gonzalo.

Über Marxismus-Leninismus-Maoismus (auf Seite 5 der Einheitsbasis der KPP).

Grundkurs zum dialektischen Materialismus

Werke von Marx, Engels, Lenin und Mao Tsetung zur Philosophie

Befreit die Philosophie aus der Haft der Hörsäle und Lehrbücher der Philosophen und verwandelt sie in eine scharfe Waffe in den Händen der Massen! (MAO TSETUNG)

Eine Orientierungshilfe für den Einstieg in das Studium der marxistischen Philosophie bietet das „Schema für das Studium der marxistischen Philosophie“ der Kommunistischen Partei Perus (KPP) aus den 1970er Jahren. Nachfolgend werden hier die von der KPP vorgeschlagenen Textstellen von Marx, Engels, Lenin und Mao Tsetung aus den Marx-Engels-Werken (MEW, Dietz-Verlag, Berlin Link), Lenin-Werken (LW, Dietz-Verlag, Berlin Link) und den vier Bänden der Ausgewählten Werke von Mao Tsetung (AW, Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking, 1968/1969 Link) genannt:

 

 

Thema 1: PHILOSOPISCHER MATERIALISMUS

  1. Materialismus und Idealismus Die marxistische Philosophie
  2. Materie und Bewegung; Raum und Zeit
  3. Freiheit und Notwendigkeit

Bibliographie:

  • Engels, Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft (Anti-Dühring), Kapitel V., VI. und IX. (MEW Band 20, S. 43-51, 52-60, 100-110)
  • Engels, Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie, Kapitel II. und IV. (MEW Band 21, S. 274-282, 291-307)
  • Engels, Dialektik der Natur. Grundformen der Bewegung (MEW Band 20, S. 354-369)
  • Lenin, Materialismus und Empiriokritizismus, Kapitel VI.4. (LW Band 14, S. 339-350)
  • Mao Tsetung, Über den Widerspruch, Kapitel I. (AW Band I, S. 366-369)
  • Marx/Engels, Die heilige Familie, Kapitel VI. 3. (MEW Band 2, S. 131-141)

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150 Jahre „Das Kapital“ von Karl Marx

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Am 11. September 1867, also vor 150. Jahren, erscheint in Leipzig der erste Band von Karl Marx Hauptwerk „Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie“. Dieses Werk hat Auswirkungen, von denen der Autor selbst nicht träumen konnte. Marx befasst sich in „Das Kapital“ mit der Politischen Ökonomie, weil sie der Schlüssel zum Begreifen der menschlichen Gesellschaft und ihrer Geschichte ist. Sich heute mit „Das Kapital“ zu beschäftigen, ist eine Pflicht, die für jeden Kommunisten und jede Kommunistin selbstverständlich sein sollte. Zumal zum diesjährigen 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, in der die Bolschewiki unter Führung W.I. Lenins erstmals einen Sieg über die Gesetze des Kapitalismus in Russland errungen haben. Aber auch, um am 5. Mai 2018 den 200. Geburtstag von Karl Marx selbst, würdig begehen zu können.

Eine leichte Einführung in die ökonomische Lehre von Karl Marx, geben die beiden Texte von W.I. Lenin:

  • W.I. Lenin: DREI QUELLEN UND DREI BESTANDTEILE DES MARXISMUS (März 1913) In: W.I. Lenin, Werke (LW) Band 19, S. 3-9 Hier ist der Punkt II. (zur Politischen Ökonomie) zu empfehlen (LW Band 19, S. 5-7).
  • W.I. Lenin: KARL MARX (Kurzer biographischer Abriss mit einer Darlegung des Marxismus) (1915) In: LW Band 21, S. 33-80. Hier ist im Anschluss das Kapitel „DIE ÖKONOMISCHE LEHRE VON MARX“ abgedruckt.

Diese beiden Texte von W.I. Lenin sollen Lust auf die Beschäftigung mit den drei Bänden des Marxschen Kapitals.

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Erklärung ZK der TKP/ML zu Nubar Ozanyan

Hier dokumentiere ich einen Ausschnitt einer inoffiziellen Übersetzung einer Erklärung des Zentralkomitees der TKP/ML(Türkiye Komünist Partisi/Marksist-Leninist – Kommunistische Partei der Türkei/Marxistisch-Leninistisch) zu Nubar Ozanyan, den ich auf http://www.demvolkedienen.org gefunden habe:

Nubar Ozanyan

Am 14 August 2017, wurde Nubar Ozanyan zum Märtyrer. […]

Nubar Ozanyan hat lang in den Reihen unserer Partei gekämpft. Unsere Partei hatte die Aufgabe eine Front im irakischen Teil von Kurdistan und eine Führung der internationalen Solidarität mit dem kurdischen nationalen Freiheitkampf aufzubauen. Er war seit 2014 in diesem Gebiet.
Nubar Ozanyan war aktiv in den internen Fragen und dem internen Kampf der Partei seit Mitte 2015 beteiligt. Seine organisatorische Position in diesen innerparteilichen Diskussionen, seine ideologische Herangehensweise an das Problem war ein herber Verlust seit dieser Zeit. Er entschied Teil der illegitimen Aktivität der Fraktionsbildung zu werden, die seit Anfang 2016 Form annahm.[…]

Als Nubar Ozayan Märtyrer wurde war seine Beziehung mit der Partei abgebrochen und er entschied seine revolutionäre Aktivität unter der Führung seiner eigenen Wahl auszuüben. Dies ist Teil einer Haltung und eines Verständnisses das von ideologisch-politischen Krankheiten stammt, die schwierige, schmerzhafte und schwere Entschädigungen im Sinne unserer Partei beinhalten. Aber in den Reihen der Unterdrückten führte er seine Entschlossenheit weiter aus, ihr Leiden und Wut im Dienst der Revolution zu beenden. Er zog es vor, seinen revolutionären Kampf auszuüben indem er die Partei verließ. […] Wir betrachten Nubar Ozanyan mit dieser Realität und erklären ihn als Partei zu einem revolutionären Märtyrer, entsprechend dem Verständnis in solchen Situationen.

[…]

TKP / ML – ZK
August 16, 2017

Ausbeutung abwählen, das klappt nie! Auch nicht mit der Linken, DKP oder MLPD!

Nimmt man alleine die Haltung zu der gerechtfertigten Rebellion im Rahmen der Anti-G20-Proteste in Hamburg im Juli diesen Jahres zum Kriterium bei der Entscheidung, ob man sein Kreuzchen für die Bundestagswahl 2017 bei der Partei Die Linke, der Deutsche Kommunistische Partei (DKP) oder der Internationalistische Liste/MLPD machen soll, oder sich lieber nicht an den Wahlen der Bourgeoisie beteiligen soll, dann fällt es einem nicht schwer, die Wahlen der Bonzen zu boykottieren. Denn diese drei oben genannten „Alternativen“ zum Kapitalismus, sind sich einig in der Ablehnung des revolutionären Wegs zur Zerschlagung des Staates des BRD-Imperialismus, mit seiner Hauptkomponente Beamten-, Polizei-, Justizapparat und Bundeswehr, als erstem Schritt der sozialistischen Revolution. Die Linken-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht, die DKP und die MLPD sind sich einig in ihrer reaktionären Hetze gegen die militanten Hamburger Kämpfe gegen den G20-Gipfel.

 

Sahra Wagenknecht (Spitzenkandidatin der Partei Die Linke zur Bundestagswahl):

Die hetzt im Stil der Bild-Zeitung über „marodierende … kriminelle Gewalttäter“, „europaweite Gewalttourismusszene“ und verbreitet Lügen über die angeblich so „friedfertige“ Polizei.

„In Hamburg haben wir vor allem marodierende Gewalttäter gesehen, die mutwillig Straßen verwüsten, Autos angezündet, Polizisten verletzt und Anwohner bedroht haben. (…) Da waren kriminelle Gewalttäter am Werk, nichts anderes.“ (www.welt.de 11.07.2017)

„Nein, Gewalt ist nicht links. Vielmehr gibt es inzwischen eine regelrechte Gewalttourismusszene, die europaweit dort hinreist, wo man Randale machen kann.“ (www.welt.de 11.07.2017)

„Bei den Ausschreitungen später kann man selbstverständlich niemand behaupten, dass die Gewalt von der Polizei ausging. Im Gegenteil, 500 verletzte Polizisten sprechen eine deutliche Sprache.“ (www.welt.de 11.07.2017)

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