Zum 18. Jahrestag des NATO-Angriffs auf Jugoslawien

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Nein zu den Kriegen der NATO!

Wir gedenken den Opfern des Jugoslawien Angriffs am 18. Jahrestag….
Am 24. März 1999 begann der Angriffskrieg von 11 NATO-Ländern gegen Jugoslawien.
Jugoslawien wurde in Stücke zerrissen, warum?
Jeder Teil des Landes wurde gegen ein anderes aufgebracht, warum?
Es wurde von demokratischen Werten und Prinzipien gesprochen, doch was dabei herauskam war Blutvergießen und ein zerstörtes, gespaltenes Land, warum?

Wir kennen die Wahrheit und werden sie nicht vergessen.
Wir wissen, dass sich hinter den imperialistischen Interventionen einzig und allein wirtschaftliche und politische Interessen verbergen.
Dabei zählen weder Demokratie noch Menschenrechte.
Wir sehen es anhand von Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Jemen… Hunderttausende

Menschen haben ihr Leben verloren und die Situation verschlimmert sich weiter.
Ist uns bewusst, in welcher Situation sich diese Länder jetzt befinden, in denen eine angebliche Demokratie herbeigeführt werden sollte?
Die Verantwortlichen für die Interventionen im Irak und danach in Syrien, die angeblich ebenfalls Demokratie bringen sollten, haben auch den Ruin dieser Länder und den Tod von Hunderttausenden Menschen zu verantworten.

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Praktische Erfahrungen der Stadtguerilla

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Die Reflexion über die praktischen Erfahrungen der Stadtguerilla wird in Carlos Marighelas Zusammenstellung „Handbuch des Stadtguerillero“ vom Juni 1969 anhand der Praxis der brasilianischen Stadtguerilla verallgemeinert (Link).

Die Praxis und die Erfahrungen der indischen Genoss/innen der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) [CPI(Maoist)] mit ihrer Arbeit in städtischen Gebieten wird in ihrem Dokument  „Urban Perspective. Unsere Arbeit in städtischen Gebieten“  zusammengefasst, das nach ihrem 9. Kongress von 2001 entstanden ist. Hier wird betont, dass die Arbeit in den Städten der allgemeinen Strategie des langandauernden Volkskrieges (zum jetzigen Zeitpunkt vornehmlich in den ländlichen Gebieten Indiens) untergeordnet wird. Gleichwohl sehen die indischen Genoss/innen die Notwendigkeit einer starken revolutionären Bewegung in den Städten, die sich in revolutionären Gewerkschaften, kleinen Guerillagruppen, Selbstverteidigungsgruppen, einer Arbeiterpresse etc. organisiert. So heißt es im englischen „Strategie und Taktik-Dokument“ der CPI(Maoist): „Gleichzeitig sollten wir die Wichtigkeit der Tatsache nicht ignorieren, dass die städtischen Gebiete starke Zonen des Feindes sind. Der Aufbau einer starken, städtischen revolutionären Bewegung heißt, dass unsere Partei ein Kampf-Netzwerk aufbauen muss, welches kontinuierlich Kämpfe führen kann und sich selbst erhalten kann, bis der langandauernde Volkskrieg die Etappe der strategischen Offensive erreicht. Mit dieser langzeitigen Perspektive sollten wir eine geheime Partei, eine vereinte Front und die Bewaffnung des Volkes entwickeln; Intensivierung des Klassenkampfes in den städtischen Gebieten und Mobilisierung der Unterstützung von Millionen der städtischen Massen für den Volkskrieg“ (Strategie und Taktik Dokument, S. 69-70). Hier gibt es eine deutsche Übersetzung (von den Genoss/innen der „Internationalen Debatte“ besorgt) und das englische Original als PDF-Datei zum herunterladen:

Urban Perspective. Unsere Arbeit in städtischen Gebieten

Urban Perspective. Our work in urban Areas

Außerdem bin ich auf der Suche nach weiteren Dokumenten der peruanischen, philippinischen und türkischen Maoist/innen in englischer oder deutscher Sprache über deren Erfahrungen mit der revolutionären Arbeit in den Städten. Hinweise bitte an: maoistdazibao@gmx.de

Freiheit für die Maruti-Arbeiter! Internationale Solidarität mit den verurteilten Gewerkschaftsaktivisten bei Maruti-Suzuki in Indien!

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„Todesstrafe“, das war die Forderung der Staatsanwaltschaft im Prozess gegen 13 Arbeiter und Streikaktivisten beim indischen Autobauer Maruti-Suzuki. Nach übereinstimmenden Medienberichten verurteilte Richter R.P. Goyal in Gurgaon die 13 Hauptangeklagten zu lebenslanger Haft. Die restlichen über 170 Verhafteten wurden zu teilweise langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Sofort hat das Industrieproletariat im Maruti-Suzuki-Konzern und den Werken der betroffenen Region seine Solidarität mit den Verurteilten bekundet: Am Donnerstag boykottierten bis zu 100.000 Arbeiter im Industriegürtel in über 50 Werken aus Solidarität das Mittag- und Abendessen. Am Tag der Urteilsverkündung traten Arbeiter in vier großen Fabriken in Manesar in einen einstündigen Streik, so im Maruti-Suzuki-Antriebswerk und in der Motorradfabrik von Suzuki.

Diese Urteile sind ein Skandal und müssen zurückgenommen werden. Offensichtlich wollen die Herrschenden in Indien damit ein Exempel gegen kämpferische Vertreter der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung in Indien statuieren. Krass fordert der Maruti-Suzuki-Konzern sogar eine Revision des Urteils, besteht auf der Todesstrafe für die 13 Arbeiter.

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Bericht zur Kundgebung „Verteidigt das Leben des Vorsitzenden Gonzalo“ in Berlin

Hier spiegele ich einen wichtigen Beitrag aus dem Internetportal http://www.demvolkedienen.org (Quelle):

Am 22. März um 16 Uhr haben sich etwa 20 Genossen vor der Botschaft des alten peruanischen Staates aus Anlass der akuten Bedrohung des Vorsitzenden Gonzalos und der Antwort, des Aufrufs zum Aktionstag der Kommunistsichen Partei Brasiliens (Rote Fraktion), unter der Parole „Verteidigt das Leben des Vositzenden Gonzalo! Es lebe der Volkskrieg in Peru!“ zusammengefunden. Wir dokumentieren hier zwei der Reden, eine Rede des Revolutionären Aufbaus Waterkant/Bremen wird folgen.

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Drei wichtige Artikel

MELSM-Gonzalo

Hier spiegele ich drei wichtige Artikel aus dem Internetportal http://www.demvolkedienen.org (Quelle):

Am gefährlichsten sind in dieser Hinsicht Leute, die nicht verstehen wollen, daß der Kampf gegen den Imperialismus eine hohle, verlogene Phrase ist, wenn er nicht unlöslich verknüpft ist mit dem Kampf gegen den Opportunismus.

-Lenin

Wir dokumentieren hier drei wichtige Artikel. Der erste  Artikel entstammt dem „Antifaschistische Aktion – Infoblatt“ aus Österreich. Der zweite ist ein Aufruf des Revolutionären Aufbau Bremen zur Kundgebung für den Vorsitzenden Gonzalo am 22. März in Berlin (eine englische Übersetzung findet sich hier). Den dritten Artikel haben wir der Website des Revolutionären Aufbaus entnommen.

Erster Artikel

Den Revisionismus bekämpfen!
Dem Volke dienen!

Der Marxismus lehrt uns, dass die Völker der Welt zwei Hauptfeinde haben. Einer davon ist der Imperialismus der andere ist der Revisionismus. Die Imperialisten als Feind zu erkennen ist relativ einfach, da sie offensichtlich die Völker der Welt ausbeuten und unterdrücken um ihre Profit- und Machtinteressen voran zu treiben. Der Revisionismus zeichnet sich aber dadurch aus, dass er so tut als würde er für die Befreiung vom Imperialismus kämpfen. In Wahrheit aber richtet er sich gegen die revolutionären Bestrebungen der ArbeiterInnenund Völker, indem er die fortschrittlichen Kräfte von den jeweiligen Hauptaufgaben ablenkt. Die Revisionisten sind so zu sagen die Agenten der herrschenden Klasse innerhalb der Reihen der Arbeiterbewegung. Von der Sozialistischen Oktoberrevolution lernen, heißt auch gegen den Revisionismus zu kämpfen. Der Kampf der Bolschewiki für die sozialistische Revolution im zaristischen Russland, war aufs engste mit dem Kampf gegen die Revisionisten in und außerhalb der Partei verbunden. Die Revisionisten waren gegen die Einheit der Partei und die leninsche Partei neuen Typs, sie wollten objektiv die Revolution verhindern. Heute im imperialistischen Österreich, ist die wesentliche Aufgabe des Revisionismus zu verhindern, dass sich ein revolutionäres Zentrum der ArbeiterInnenklasse und des Volkes bildet. Dementsprechend richten die Revisionisten ihre Arbeit danach aus zu verhindern, dass sich die fortschrittlichen Kräfte auf einer klaren ideologischen Grundlage, mit einer revolutionären Perspektive zusammen schließen. Sinn und Zweck des Revisionismus ist, das Volk seiner revolutionären Führung zu berauben. Sie machen das, indem sie dem Volk vorgaukeln die Revolution stünde nicht auf der Tagesordnung. Sie schwafeln, davon, dass die Bedingungen nicht gut wären, oder die Herrschenden zu mächtig wären. Oder sie machen es indem sie so tun als würde mit großen Reden und Mackertum die fortschrittliche Organisation schon irgendwie kommen. Sie verstehen die Vorhut der ArbeiterInnenklasse als losen Zusammenschluss von ein paar Freunden und nicht als straff organisierte Kampfmaschine. Aber prinzipienlos als große Kämpfer auftreten und nicht ernsthaft daran gehen das ideologische Niveau und das politische Bewusstsein der Massen der Bevölkerung zu steigern, befriedigt zwar das Ego von ein paar Maulhelden, stärkt aber nicht die fortschrittlichen Kräfte des Volkes. Fortschrittlich und revolutionär sein bedeutet dem Volk zu dienen. Eine revolutionäre Organisation misst sich daran ob sie ihre Politik danach ausrichtet, was die Bedürfnisse des Volkes sind und an der Schaffung von Tatsachen die die Sache der Revolution voran bringen. Ihre Aufgabe liegt in der Organisierung des Volkes, im Sturz der alten Ausbeutergesellschaft und im Aufbau der neuen Macht. Das schaffen wir nicht durch leeres Gerede, niemand wird einem Maulhelden folgen.

„Die revolutionären Kommunisten und die breiten revolutionären Volksmassen der ganzen Welt schreiten auf dem Weg der Oktoberrevolution vorwärts und kämpfen für die Schaffung einer neuen Welt ohne Imperialismus, ohne Kapitalismus und ohne Ausbeutungssystem. Geführt von Lenin und Stalin, hat das sowjetische Volk in der finsteren Welt der kapitalistischen Herrschaft mit revolutionärer Initiative durch eine gewaltsame Revolution die alte Staatsmaschinerie zerschlagen, die Diktatur des Proletariats und damit einen strahlenden Leuchtturm errichtet.“

(Zitat aus „Auf dem von der sozialistischen Oktoberrevolution gebahnten Weg vorwärts schreiten!“, Peking 1967)

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FOLTER IN AKP-GEFÄNGNISSEN DAUERT AN

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Hier spiegele ich einen Beitrag über den Kampf und Widerstand der revolutionären Gefangenen in der Türkei/Nordkurdistan (Quelle):

Im Juli 2016 sind revolutionäre Gefangene in der Türkei in einen Generalwiderstand getreten. Der gescheiterte Putschversuch, der in einen bis heute andauernden Ausnahmezustand übergegangen ist, um jede kritische Stimme und jeden Widerstand gegen das faschistische Regime zu brechen, hat vor allem die Wiedereinführung systematischer Folter in den Gefängnissen herbeigeführt, welche sich zuvor durch die F-Typ- Isolationspraxis vielmehr in willkürlichen psychischen Angriffen äußerte.

Die politischen Gefangenen, die sich selbst als „Freie Gefangene“ bezeichnen, haben daher einen breiten Widerstand gegen diese Angriffe, die ihren Willen brechen sollen, eingeleitet.
Häufig haben bei diesem Protest gegen die physische Gewalt und willkürliche Maßnahmen der Gefängnisbehörde Gefangene ihre Zellen in Brand gesteckt.

Das Ausmaß der Angriffe und die gezielte Folterpraxis in einigen Gefängnissen deuten darauf hin, dass die AKP-Regierung die Folter „zentral und systematisch“ anordnet.

Aktuelle Beispiele:

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Geburtstag von Jiang Qing!

Learn from the valiant standard-bearer of the Great Cultural Revolution, comrade Jiang Qing, and pay her respect!, ca. 1967
Lernt von der tapferen Standardträgerin der Großen Kulturrevolution, Jiang Qing, und zollt Ihr Respekt! – Ca. 1967

Vorgestern, am 19.März 1914, vor 103 Jahren wurde die wichtige Vorkämpferin und Kommunistin Jiang Qing geboren. Sie ist eine Heldin des internationalen Proletariats und war eine große Führerin der Großen Proletarischen Kulturrevolution.

Sie stellte ihr ganzes Leben in den Dienst der Arbeiterklasse und der Volksmassen und für die Befreiung der Frau. Ein wichtiges Kampffeld war die Kulturfront, wo sie z.B. wichtige Kämpfe für die Umgestaltung des Theaters leistete.
So kritisierte sie: „Wir essen das von den Bauern produzierte Getreide, tragen von den Arbeitern erzeugte Kleidung und wohnen in Häusern, die ebenfalls von den Arbeitern gebaut wurden, und die Volksbefreiungsarmee steht an der Front der Landesverteidigung für uns Wache. Sie alle werden jedoch nicht dargestellt. Darf ich fragen: Auf welchem Klassenstandpunkt steht ihr Künstler, und wo bleibt das künstlerische „Gewissen“, von dem ihr alle so oft redet?“

Jiang Qing kämpfte beharrlich gegen falsche Ansichten und war anerkannte Führerin der Volksmassen, die Arbeiterinnen und Bäuerinnen vertrauten ihr sehr. Sie hielt auch nach dem Tod Maos an der roten Linie fest und kämpfte bis zu ihrem Tod für die Befreiung des Volkes!

„Die Frau mit Klassenbewusstsein ist eine unermüdliche Kämpferin und entschlossene Militante.“

Es lebe Jiang Qing!
Es lebe die Große Proletarische Kulturrevolution!

Quelle

NEWROZ PIROZ BE! BIJI NEWROZ!

 

newroz

ES LEBE NEWROZ!

Jährlich wird der 21. März im Nahen/Mittleren Osten, vor allem von der persischen (Nouruz) und kurdischen (Newroz) Bevölkerung als Neujahrsfest gefeiert.

Newroz wurde zum Symbol des Aufstands gegen Tyrannei.
Es geht zurück auf die Legende des Eisenschmieds Kawa, der seine Bevölkerung von der Jahrhundertelangen Unterdrückung des Tyrannen Dehak befreite.
Der Kampf in der Türkei und in Kurdistan wird auch unter den heutigen unterdrückerischen und ausbeuterischen Verhältnissen auf allen Ebenen fortgesetzt und das Newroz-Fest daher von allen fortschrittlichen Kräften als symbolischer Tag des Widerstands gefeiert.

In diesem Zusammenhang sei auch Cengiz Soydas genannt, der erste Gefallene des Todesfastens gegen die F-Typ Isolationstyrannei, bei dem in den Jahren zwischen 2000-2007 insgesamt 122 Menschen ihr Leben kamen.
Cengiz Soydas wurde am 21. März 2001, am 153. Tag seines „Todesfasten“-Streiks im Widerstandsfeuer des Newroz verewigt.

Quelle

Lasst uns eine breite vereinte demokratische Bewegung errichten um die Freilassung von Professor G.N. Saibaba und anderen zu fordern

Ich spiegele hier eine deutsche Übersetzung eines Aufrufes (hier die Quelle der deutschen Übersetzung) des Vorsitzenden der Revolutionären Demokratischen Front in Indien, Varavara Rao:

Ein Aufruf an das Volk, demokratische Organisationen, Individuen, Massenorganisationen und politische Parteien.

Lasst uns eine breite vereinte demokratische Bewegung errichten um die Freilassung von Professor G.N. Saibaba, Hem Mishra, Prashant Rahi, Mahesh Tirke, Pandu Narote und Vijay Tirke zu fordern, die unter dem UAPA durch das Gericht in Gadchiroli, Maharastra verurteilt wurden und lasst uns auch kämpfen das drakonische UAPA selbst abzuschaffen.

Die Revolutionäre Demokratische Front ist keine Frontorganisation der KPI (maoistisch) und ist in Delhi, Maharastra und bestimmten anderen Staaten keine verbotene Organisation.

Das Gericht von Gadchiroli in Maharastra hat sein Urteil gegen Professor G.N. Saibaba und fünf andere am 7. März 2017 verkündet, mit starkem Schutz durch bewaffnete Polizei. Uniformierte bewaffnete Polizei mit schweren Waffen wie AK-47 wurden im Gerichtssaal zugelassen, in dem die öffentliche Anhörung des Gerichts stattfinden soll. Auf Seiten der Beschuldigten wurden lediglich die Blutsverwandten neben den Verteidigern zugelassen.

Der Richter verkündete den Richtspruch um 3 Uhr indem er sagte, dass er die „Angeklagten für schuldig” hält und um 5 Uhr wurden Kopien des 827-seitigen gebundenen Urteils auf Englisch an die Angeklagten, die Verteidiger und die Anklage übergeben. Das Gericht weigerte sich darin sogar, seine vorherigen Anordnungen zu erlauben, bezüglich der Versorgung des Professors G.N. Saibaba mit seiner Medizin, Obst usw., und sagte dass die Gefängnisbehörden sich darum kümmern werden. Dieses vorher festgelegte Vorurteil gegen G.N. Saibaba kann im Urteil selbst gelesen werden. Es lautet, dass „obwohl G.N. Saibaba zu 90% behindert ist, ist er geistig wachsam”.
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