Rodong Sinmun gegen die imperialistische Aggression auf Filzlatschen

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Hier sind einige englische Artikel aus der Tageszeitung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) „Rodong Sinmun“ (http://www.rodong.rep.kp/en/ ), mit denen das Volk der DVRK auf womöglich neue Einflüsse aus dem Ausland vorbereitet werden soll. Dass der Klassenfeind nicht schläft, zeigt ein Artikel von gfp.com mit dem Titel „In Lauerstellung“, in dem es um die Aktivitäten der deutschen FDP-nahen „Friedrich-Naumann-Stiftung“ in der DVRK geht (Link . (Der erste Artikel aus Rodong Sinmun wird zuerst in einer nicht autorisierten deutschen Übersetzung abgedruckt):

 

Rodong Sinmun über die moralische Verdorbenheit des Menschen in der kapitalistischen Gesellschaft

Pyongyang, 30. Mai Juche 107 (2018) (KCNA) – Die Parteizeitung „Rodong Sinmun“ veröffentlichte einen Artikel, in dem es heißt, dass die Beziehungen zwischen den Menschen Dank der bourgeoisen Moral auf Individualismus beruhen.

„Die Interessen des Einzelnen sind heilig und unverletzlich“ und „Ich muss töten um zu überleben“ sind die Art des Denkens und der Standpunkt der Menschen, die von der bourgeoisen Moral, die auf extremem Individualismus beruht, verdorben sind, heißt es im Artikel, und weiter:

Alle Arten sozialen Übels herrschen vor und verdorbene Lebensweisen grassieren in der von der bourgeoisen Moral geprägten kapitalistischen Gesellschaft.

Die bourgeoise Moral in kapitalistischen Gesellschaften verdammt die Menschen zum Überlebenskampf durch das Recht des Stärkeren und verkehrt menschliche Beziehungen zu unmenschlichen Beziehungen, in denen Menschen feindselig und gewalttätig zueinander sind und Ausbeutung und Unterdrückung des menschen durch den Menschen vorherrschen.

Betrügereien sowie Einer frisst den Anderen um Macht und Anhäufung von Reichtümern sind in kapitalistischen politischen Kreisen alltäglich.

Mord, Vergewaltigung, Entführung, Menschenhandel, Diebstahl und Betrug werden für Geld, persönlichen Ruhm und ein Luxusleben begangen.

All diese dekadenten Verhaltensweisen werden mit der bourgeoisen Moral gerechtfertigt.

In der kapitalistischen Gesellschaft wird die moralische Verkommenheit durch die reaktionäre herrschende Klasse zementiert.

Die moralische Verkommenheit des Menschen ist ein unausweichliches Produkt der kapitalistischen Gesellschaft, und Korruption führt über kurz oder lang ein Land in den Ruin.

Von: An Chol Gwon

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Friedrich Engels: Von der Autorität

„Wenn die Revolution Gewalt, Autorität und Disziplin verlangt, dann bin ich für Gewalt, Autorität und Disziplin. Ich akzeptiere sie mit all ihren Schrecken ohne feige Vorbehalte.“ Jose Carlos Mariàtegui

„Innerhalb des Volkes sind Demokratie und Zentralismus, Freiheit und Disziplin aufeinander bezogen. Es sind dies jeweils zwei widersprüchliche Seiten eines einheitlichen Ganzen; sie widersprechen einander, bilden aber auch eine Einheit, und wir sollen nicht einseitig das das eine hervorheben und das andere negieren. Innerhalb des Volkes kann man ohne Freiheit ebensowenig auskommen wie ohne Disziplin, ohne Demokratie ebensowenig wie ohne Zentralismus. Eine derartige Einheit von Demokratie und Zentralismus, von Freiheit und Disziplin ist unser demokratischer Zentralismus. Unter diesem System erfreut sich das Volk weitgehender Demokratie und Freiheit, zugleich muss es sich auch in den Grenzen der sozialistischen Disziplin halten.“ Worte des Vorsitzenden Mao Tse-tung,Peking, 1968, S. 300

Friedrich Engels

Friedrich Engels:

Von der Autorität

Einige Sozialisten haben in letzter Zeit einen regelrechten Kreuzzug gegen das eröffnet, was sie das Autoritätsprinzip nennen. Sie brauchen nur zu sagen, dieser oder jener Akt sei autoritär, um ihn zu verurteilen. Mit diesem summarischen Verfahren wird derart Mißbrauch getrieben, daß es nötig ist, die Angelegenheit ein wenig aus der Nähe zu betrachten. Autorität will in dem Sinn des Wortes, um den es sich hier handelt, soviel besagen wie: Überordnung eines fremden Willens über den unseren; Autorität setzt auf der anderen Seite Unterordnung voraus. Da nun diese zwei Worte einen üblen Klang haben und das Verhältnis, das sie zum Ausdruck bringen, für den untergeordneten Teil unangenehm ist, handelt es sich um die Frage, ob es nicht ein Mittel gibt, anders auszukommen; ob wir nicht – unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnissen – einen anderen sozialen Zustand ins Leben rufen können, in dem diese Autorität keinen Sinn mehr hat und folglich verschwinden muß. Wenn wir die ökonomischen – industriellen und landwirtschaftlichen – Verhältnisse untersuchen, die die Grundlage der gegenwärtigen bürgerlichen Gesellschaft bilden, so finden wir, daß sie die Tendenz haben, die isolierte Tätigkeit mehr und mehr durch die kombinierte Tätigkeit der Individuen zu ersetzen. An die Stelle der kleinen Werkstätten isolierter Produzenten ist die moderne Industrie getreten, mit großen Fabriken und Werkstätten, in denen Hunderte von Arbeitern komplizierte, mit Dampf angetriebene Maschinen überwachen; die Fuhrwerke und Karren der großen Landstraßen sind abgelöst worden durch die Züge der Eisenbahn, wie die kleinen Ruderboote und Segelfeluken durch die Dampfboote. Maschinen und Dampf bringen selbst die Landwirtschaft nach und nach unter ihre Herrschaft, indem sie langsam aber sicher an die Stelle kleiner Eigentümer große Kapitalisten setzen, die mit Hilfe von Lohnarbeitern große Landflächen bebauen. Überall tritt die kombinierte Tätigkeit, die Komplizierung voneinander abhängender Prozesse, an die Stelle der unabhängigen Tätigkeit der Individuen. Wer aber kombinierte Tätigkeit sagt, sagt Organisation; ist nun Organisation ohne Autorität möglich?

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Tag der Reservisten: Flexibler Personalpool

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Fotomontage von John Heartfield 1932 „Krieg und Leichen – Die letzte Hoffnung der Reichen“ 

Ein weiterer Aspekt der voranschreitenden Kriegsvorbereitung des deutschen Imperialismus wird in dem Artikel „Flexibler Personalpool“ des Internetportals www.german-foreign-policy.com von heute dargestellt, was ich hier spiegle (Quelle):

Flexibler Personalpool

BERLIN (Eigener Bericht) – Das Bundesverteidigungsministerium hat den diesjährigen nationalen „Tag der Bundeswehr“ der Armeereserve gewidmet. Die Propagandaveranstaltung dient neben der Imagepflege insbesondere der Personalwerbung – nicht zuletzt für die vorrangig aus Reservisten bestehenden Truppen des „Heimatschutzes“. Soldaten, die auch nach ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst jederzeit mobilisierbar sind, würden „mehr denn je“ gebraucht, erklärt Ressortchefin Ursula von der Leyen (CDU). Dabei richten sich die Rekrutierungsmaßnahmen der Bundeswehr zunehmend an sogenannte Ungediente, also an Zivilisten, die bis dato nicht mit dem Militär in Berührung gekommen sind. Sie werden bereits seit längerem an der „scharfen Waffe“ ausgebildet und sollen nach dem Willen der politisch-militärischen Führung vorrangig bei der Aufstandsbekämpfung im Inland Verwendung finden. An welche Einsatzszenarien konkret gedacht ist, zeigen von Reservisten absolvierte „Wehrübungen“: Auf dem Programm stehen unter anderem der „Kampf im urbanen Gelände“ und die Verfolgung vor der Polizei „geflüchteter Personen“.

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J.W. Stalin: Die Theorie der proletarischen Revolution

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J.W. Stalin: Die Theorie der proletarischen Revolution

aus: J.W. Stalin, Über die Grundlagen des Leninismus, Werke Band 6, S. 83-84

 

Die Theorie der proletarischen Revolution. Die Leninsche Theorie der proletarischen Revolution geht von drei grundlegenden Leitsätzen aus:

Erster Leitsatz. Herrschaft des Finanzkapitals in den fortgeschrittenen Ländern des Kapitalismus; Emission von Wertpapieren als eine der wichtigsten Operationen des Finanzkapitals; Kapitalexport nach den Rohstoffquellen als eine der Grundlagen des Imperialismus; Allmacht der Finanzoligarchie als Resultat der Herrschaft des Finanzkapitals – all dies enthüllt den brutal-parasitären Charakter des Monopolkapitalismus, macht das Joch der kapitalistischen Truste und Syndikate hundertmal fühlbarer, lässt die Empörung der Arbeiterklasse gegen die Grundlagen des Kapitalismus noch stärker anwachsen und führt die Massen zur proletarischen Revolution als der einzigen Rettung (siehe „Imperialismus“ von Lenin).

Daraus ergibt sich als erste Schlussfolgerung: die Verschärfung der revolutionären Krise innerhalb der kapitalistischen Länder, die Anhäufung von Zündstoff an der inneren, der proletarischen Front in den „Mutterländern“.

Zweiter Leitsatz. Verstärkter Kapitalexport in die kolonialen und abhängigen Länder; Ausbreitung der „Einflusssphären“ und des Kolonialbesitzes bis zur Erfassung des ganzen Erdballs; Umwandlung des Kapitalismus in ein Weltsystem der finanziellen Versklavung und kolonialen Unterdrückung der ungeheuren Mehrheit der Bevölkerung der Erde durch eine Handvoll „fortgeschrittener“ Länder – all dies hat einerseits die einzelnen nationalen Wirtschaften und nationalen Territorien in Glieder einer einheitlichen Kette, genannt Weltwirtschaft, verwandelt und anderseits die Bevölkerung des Erdballs in zwei Lager gespalten: in eine Handvoll „fortgeschrittener“ kapitalistischer Länder, die ausgedehnte koloniale und abhängige Länder ausbeuten und unterdrücken, und in eine übergroße Mehrheit von kolonialen und abhängigen Ländern, die gezwungen sind, für die Befreiung vom imperialistischen Joch zu kämpfen (siehe „Imperialismus“).

Daraus ergibt sich als zweite Schlussfolgerung: die Verschärfung der revolutionären Krise in den Kolonialländern, das Anwachsen der Elemente der Empörung gegen den Imperialismus an der äußeren, an der kolonialen Front.

Dritter Leitsatz. Monopolistische Herrschaft über die „Einflusssphären“ und die Kolonien; ungleichmäßige Entwicklung der kapitalistischen Länder, die zu einem wütenden Kampf um die Neuaufteilung der Welt zwischen jenen Ländern führt, die bereits Territorien an sich gerissen haben, und jenen, die ebenfalls ihren „Anteil“ erhalten wollen; imperialistische Kriege als einziges Mittel, das gestörte „Gleichgewicht“ wiederherzustellen – all dies führt zur Verstärkung der dritten Front, der zwischenkapitalistischen Front, die den Imperialismus schwächt und die Vereinigung der beiden ersten Fronten, der revolutionär-proletarischen Front und der Front der kolonialen Befreiungsbewegung, gegen den Imperialismus erleichtert (siehe „Imperialismus“).

Daraus ergibt sich als dritte Schlussfolgerung: die Unabwendbarkeit von Kriegen unter dem Imperialismus und die Unausbleiblichkeit der Koalition zwischen der proletarischen Revolution in Europa und der kolonialen Revolution im Osten zu einer einheitlichen Weltfront der Revolution gegen die Weltfront des Imperialismus. Alle diese Schlussfolgerungen vereinigt Lenin zu der allgemeinen Schlussfolgerung: „Der Imperialismus ist der Vorabend der sozialistischen Revolution“

 

 

Karl Marx: Der dialektische und historische Materialismus

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Karl Marx: Der dialektische und historische Materialismus

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx

„Wir erkennen an, dass im Gesamtverlauf der historischen Entwicklung das Geistige vom Materiellen, das gesellschaftliche Bewusstsein vom gesellschaftlichen Sein bestimmt wird; doch gleichzeitig erkennen wir an und müssen wir anerkennen, dass das Geistige auf das Materielle, das gesellschaftliche Bewusstsein auf das gesellschaftliche Sein, der Überbau auf die ökonomische Basis zurückwirkt. Damit verstoßen wir nicht gegen den Materialismus, sondern lehnen wir den mechanischen Materialismus ab und verteidigen wir den dialektischen Materialismus.“

Worte des Vorsitzenden Mao Tse-tung, Peking, 1968, S. 261

 

Karl Marx formuliert genial das Wesen des dialektischen und historischen Materialismus in seinem 1859 geschriebenen „Vorwort von „Zur Kritik der politischen Ökonomie“ (MEW Band 13, S. 7-11). Hier wird der marxistische Materialismus definiert, wenn man ihn in seiner Anwendung auf das gesellschaftliche Leben nimmt, in seiner Anwendung auf die Geschichte der Gesellschaft nimmt. So arbeitet Karl Marx die Grundzüge des dialektischen und historischen Materialismus heraus:

„Das allgemeine Resultat, das sich mir ergab und, einmal gewonnen, meinen Studien zum Leitfaden diente, kann kurz so formuliert werden: In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen. Die Produktionsweise des materiellen Lebens bedingt den sozialen,politischen und geistigen Lebensprozeß überhaupt. Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt. Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein. Mit der Veränderung der ökonomischen Grundlage wälzt sich der ganze ungeheure Uberbau langsamer oder rascher um. In der Betrachtung solcher Umwälzungen muß man stets unterscheiden zwischen der materiellen, naturwissenschaftlich treu zu konstatierenden Umwälzung in den ökonomischen Produktionsbedingungen und den juristischen, politischen, religiösen, künstlerischen oder philosophischen, kurz, ideologischen Formen, worin sich die Menschen dieses Konflikts bewußt werden und ihn ausfechten. Sowenig man das, was ein Individuum ist, nach dem beurteilt, was es sich selbst dünkt, ebensowenig kann man eine solche Umwälzungsepoche aus ihrem Bewußtsein beurteilen, sondern muß vielmehr dies Bewußtsein aus den Widersprüchen des materiellen Lebens, aus dem vorhandenen Konflikt zwischen gesellschaftlichen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen erklären. Eine Gesellschaftsformation geht nie unter, bevor alle Produktivkräfte entwickelt sind, für die sie weit genug ist, und neue höhere Produktionsverhältnisse treten nie an die Stelle, bevor die materiellen Existenzbedingungen derselben im Schoß der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet worden sind. Daher stellt sich die Menschheit immer nur Aufgaben, die sie lösen kann, denn genauer betrachtet wird sich stets finden, daß die Aufgabe selbst nur entspringt, wo die materiellen Bedingungen ihrer Lösung schon vorhanden oder wenigstens im Prozeß ihres Werdens begriffen sind. In großen Umrissen können asiatische, antike, feudale und modern bürgerliche Produktionsweisen als progressive Epochen der ökonomischen Gesellschaftsformation bezeichnet werden. Die bürgerlichen Produktionsverhältnisse sind die letzte antagonistische Form des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, antagonistisch nicht im Sinn von individuellem Antagonismus, sondern eines aus den gesellschaftlichen Lebensbedingungen der Individuen hervorwachsenden Antagonismus, aber die im Schoß der bürgerlichen Gesellschaft sich entwickelnden Produktivkräfte schaffen zugleich die materiellen Bedingungen zur Lösung dieses Antagonismus. Mit dieser Gesellschaftsformation schließt daher die Vorgeschichte der menschlichen Gesellschaft ab.“ (Karl Marx, Vorwort von „Zur Kritik der politischen Ökonomie“. In: MEW Band 13, S. 8-9)

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Über Karl Marx: „Zur Kritik der politischen Ökonomie“

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Das hervorragende Werk von Karl Marx „Zur Kritik der politischen Ökonomie“, das eine wichtige Etappe in der Herausbildung der marxistischen politischen Ökonomie darstellt, wurde von Karl Marx in der Zeit von August 1858 bis Januar 1859 geschrieben (und ist in MEW Band 13, S. 3-160 abgedruckt). Der Abfassung des Werkes ging eine fünfzehnjährige vielseitige wissenschaftliche Forschungsarbeit voraus, in deren Verlauf Marx eine riesige Menge sozial-ökonomischer Literatur studiert und die Grundlagen seiner ökonomischen Lehre ausgearbeitet hatte. Um diese Marxsche Linie in der Politischen Ökonomie zu verbreiten, haben die chinesischen Genossen 1972 eine kleine Broschüre unter dem Titel „Karl Marx: Vorwort und Einleitung von „Zur Kritik der politischen Ökonomie“, Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking, 1972 herausgegeben, die wir hier zum Nachschlagen im 13. Band der Marx-Engels-Werke (MEW) zum 200. Geburtstag von Karl Marx vorschlagen:

KARL MARX:

VORWORT UND EINLEITUNG VON „ZUR KRITIK DER POLITISCHEN ÖKONOMIE“

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx

  • Vorwort von „Zur Kritik der politischen Ökonomie“ (In: MEW Band 13, S. 7-11)
  • Einleitung von „Zur Kritik der politischen Ökonomie“ (aus dem handschriftlichen Nachlass über Ökonomie von 1857-1858) (In: MEW Band 13, S. 615-642)
  • Friedrich Engels: Karl Marx, „Zur Kritik der politischen Ökonomie“ (In: MEW Band 13, S. 468-477)

Hier geht es zum MEW Band 13

 

Der Revolutionär Karl Marx

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Der Revolutionär Karl Marx

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Pünktlich zum 200. Geburtstag von Karl Marx am 5. Mai 2018 „würdigte“ die gesamte bürgerliche Propagandamaschine den herausragenden Lehrer des internationalen Proletariats, Karl Marx, als „bedeutenden Wissenschaftler“, „großen Ökonom“ und versuchte ihn als billigen Dutzendliberalen zurechtzustutzen. In dieses bürgerliche Propagandafeuerwerk reihten sich auch vermeintliche „Marxisten“ – wie z.B. die Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD und die „KP“ Chinas – ein. Nach ihren Worten ist Karl Marx alles, nur kein REVOLUTIONÄR, der die Notwendigkeit der Kommunistischen Partei für die erfolgreiche kommunistische Revolution erkannt hat und die revolutionären Prinzipien in seiner praktischen revolutionären Tätigkeit auch selbst angewandt hat: Diktatur des Proletariats, Notwendigkeit der Führung durch die Arbeiterklasse und deren Partei, Demokratischen Zentralismus, eiserne revolutionäre Disziplin, Kritik und Selbstkritik etc.

 

Beispielhaft für diese revolutionäre Tätigkeit von Karl Marx und seinem engsten Kampfgefährten Friedrich Engels ist deren Wirken in der ersten Kommunistischen Partei der Weltgeschichte, dem „Bund der Kommunisten“. So formulierte der angebliche „Schreibtischgelehrte“ Karl Marx neben dem Programm (Manifest der Kommunistischen Partei) z.B. auch die Organisationsprinzipien des „Bundes der Kommunisten“ auf dessen Haager Kongress (2. bis 7. September 1872), in denen er die Notwendigkeit der Eroberung der politischen Macht durch die Arbeiterklasse und deren Kommunistischer Partei nachweist und zur Pflicht jedes Parteimitglieds macht:

„In seinem Kampf gegen die kollektive Macht der besitzenden Klassen kann das Proletariat nur dann als Klasse handeln, wenn es sich selbst als besondere politische Partei im Gegensatz zu allen alten, von den besitzenden Klassen gebildeten Parteien konstituiert.

Diese Konstituierung des Proletariats als politische Partei ist unerläßlich, um den Triumph der sozialen Revolution und ihres höchsten Zieles, der Aufhebung der Klassen, zu sichern.

Die durch den ökonomischen Kampf bereits erreichte Vereinigung der Kräfte der Arbeiterklasse muß in den Händen dieser Klasse auch als Hebel in ihrem Kampf gegen die politische Macht ihrer Ausbeuter dienen.

Da die Herren des Bodens und des Kapitals sich ihrer politischen Privilegien stets bedienen, um ihre ökonomischen Monopole zu verteidigen und zu verewigen und die Arbeit zu unterjochen, wird die Eroberung der politischen Macht zur großen Pflicht des Proletariats.“ (Karl Marx, Friedrich Engels, Resolutionen des allgemeinen Kongresses zu Haag. In: MEW Band 18, S. 149)

Wer mehr über die praktische revolutionäre Tätigkeit von Karl Marx lesen möchte, dem seien die ersten drei Kapitel des Buches „Kurze Geschichte der internationalen kommunistischen Bewegung 1848-1917“, (Verlag Rote Fahne, Köln, 1977, S. 15-89) empfohlen (Link). Weiterhin ist das Buch von Karl Obermann, Zur Geschichte des Bundes der Kommunisten 1849-1852, Berlin/DDR, 1955 interessant zu lesen, da hier dargestellt wird, wie der 1847, am Vorabend der bürgerlich/demokratischen Revolution in Deutschland, unter aktivster Beteiligung von Karl Marx und Friedrich Engels gegründete Bund der Kommunisten die erste Organisation der Arbeiterklasse war, die sich in ihrer Arbeit auf den wissenschaftlichen Sozialismus stützte. Damit begann die Ära der Geschichte, in der „der mit der Arbeiterbewegung vereinigte Sozialismus […] in den Händen der Arbeiter zu der größten Macht werden sollte“ (J.W. Stalin).

 

„Fighting fire with gasoline“ oder wie man sein eigenes politisches Grab schaufelt

Im Folgenden dokumentiere ich einen Beitrag der Redaktion der Zeitschrift „Klassenstandpunkt“ über die Bande rechter Liquidatoren, die sich Jugendwiderstand nennt, der zuerst auf http://www.demvolkedienen.org erschienen ist:

Heute haben wir den im Folgenden dokumentierten Text der Genossen der Redaktion des Klassenstandpunktes erhalten. Ausführlicher wird das Thema des Rechten Liquidatorentums in der ursprünglichen Stellungnahme der Redaktion des Klassenstandpunktes, sowie in den Erklärungen des Komitees Rote Fahne und der Kommunistischen Partei Ecuadors – Rote Sonne ausgeführt.


Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

„Fighting fire with gasoline“ oder wie man sein eigenes politisches Grab schaufelt

Ein Kommentar des Klassenstandpunkts

 

Einleitendes

Seit Jahren laufen die rechten Liquidatoren vor dem Zweilinienkampf davon. Doch nach dem Text der Genossen vom Komitee Rote Fahne mussten sie sich äußern. Sie können nicht länger weglaufen. Sie stehen mit dem Rücken an der Wand. Ihr Text ist im Grunde ihre Bankrotterklärung. Sie bestätigen alle maoistischen Kritiken an ihnen selbst und sind gezwungen, ihr ganzes Lügenkonstrukt an Geschichten, die sie über die Maoisten in der BRD erzählen, nicht mehr in Nebensätzen in Einzellgesprächen und Facebookkommentaren zu verbreiten, sondern es komplett ans Licht zu bringen, sodass jeder sehen kann, dass dieses nichts anderes ist als Antikommunismus auf dem Level von „Animal Farm“. Für die rechten Liquidatoren sind Kommunisten in Formierung offensichtlich nicht die Avantgarde der Klasse, sonst würden sie sie nicht beschreiben als wären sie Vampire, die den jungen Revolutionären das Leben aussaugen oder wie ein schwarzes Loch, das Organisationen aufsaugt und zerstört. Dass jemand mit solchen Ansichten vieles ist, rechter Liquidator, Opportunist, Erzreaktionär, ein Feind des internationalen Proletariats und der Internationalen Kommunistischen Bewegung und vieles weiteres, aber eins ganz sicher nicht, ein Kommunist, sollte jedem klar sein.

Darum versuchen sie erneut den offenen Zweilinienkampf zu vermeiden. Stattdessen versuchen sie mit Intrigen die Führung von den Massen zu isolieren. Sie zielen darauf ab, dass ihre bürgerlichen Kommentare zum Demokratischen Zentralismus im Kopf der Massen hängen bleiben und in der täglichen Praxis immer wieder assoziiert werden und die Disziplin unterbewusst verbunden wird mit dem Gefühl ein Bediensteter zu sein1. Außerdem versuchen sie Zwietracht in der revolutionären Bewegung in der BRD und der Internationalen Kommunistischen Bewegung zu sähen. Doch es gelingt nicht. Denn jede Idee ist ein Ausdruck der Klassengesellschaft und hat einen Klassencharakter. Und so offenbaren sie sich als hässliche deutsche Revisionisten. Sie versuchen unwissenden Lesern zu imponieren, indem sie über Sachen schwadronieren von denen sie keine Ahnung haben. Auf alle revisionistischen und reaktionären Ideen einzugehen, und gleichzeitig den Zweilinienkampf zu systematisieren ist unmöglich. Daher wird der Fokus auf neun Aspekten ihres Textes, in denen sie die maoistischen Kritiken gegen sie bestätigen und drei prinzipiellen Aspekten ihrer „Kritik“ liegen. Nicht um diese Leute zu überzeugen, sondern um dieses deutsch-nationale, rechtsopportunistische Liquidatorentum zu bekämpfen.

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Es lebe, am 45. Jahrestag seiner Ermordung, Ibrahim Kaypakkaya!

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Ibrahim Kaypakkaya (1949-1973)

Gerne veröffentliche ich eine gemeinsame Erklärung zum 45. Jahrestag der Ermordung von Ibrahim Kaypakkaya, die zuerst auf http://www.demvolkedienen.org (Quelle) erschienen ist:

Gemeinsame Erklärung

Es lebe, am 45. Jahrestag seiner Ermordung, Ibrahim Kaypakkaya!

Wir befinden uns im 45. Jahrestag der Ermordung des Vertreters des internationalen Proletariats der Türkei, den Gründer und Theoretiker der TKP/ML (Kommunistische Partei der Türkei/ Marxistisch Leninistisch) und seinen Anführer, Ibrahim Kaypakkaya.

Genosse Ibrahim Kaypakkaya war gerade mal 24 Jahre alt, als er am 18. Mai 1973 durch Folgen schwerster Folterungen seitens des faschistischen türkischen Staates ermordert wurde. Kaypakkaya gründete im Alter von 23 Jahren die TKP/ML (Kommunistische Partei der Türkei/ Marxistisch Leninistisch).

Ibrahim Kaypakkaya hat es geschafft, der permanente Anführer der kommunistischen Ideen und der richtigen revolutionären Linie in der Türkei zu werden.

Er ist einer der besten Schüler der Großen Proletarischen Kulturrevolution. Er hat seine eigenen Ideen und die TKP / ML, die er gegründet hat,  als Produkt der Großen Proletarischen Kulturrevolution bewertet. Als die Marxistisch-Leninistischen Ideen auf globaler Ebene aktiv waren, der Kampf für die Revolution und den Sozialismus in den 1960er und 1970er Jahren sich entwickelten, hat auch in der Türkei der Klassenkampf  erhebliche Fortschritte gemacht. Vor allem hat unter den Bedingungen der 68er Bewegung, die die ganzen Welt rundum erfasste, sich auch in der Türkei eine anti-faschistische und anti-imperialistische Revolutionswelle innerhalb der StudentInnen gebildet. Diese Bewegung hat in diesem Jahr ihr 50. Jahrestag erreicht. Aus diesem Anlaß begrüßen wir diese Bewegung, die die Welt erschütterte und den Imperialismus und den herrschenden Mächten große Angst einjagte.

Diese Bewegung wurde vom Marxismus-Leninismus beeinflusst und hat sich an die revolutionäre Welle angepasst, die sich in der Welt mit der Idee der Revolution und der Behauptung der Revolution entwickelte. Gleichzeitig war diese Periode ein Prozess, in der das sozialistische Lager zwischen Revisionismus und den marxistisch-leninistischen Grundlagen trennte. Auf der einen Seite waren der vietnamesische Widerstand, die 68er Jugendbewegung und eine Reihe nationaler-sozialer Befreiungskämpfe, die in beschleunigtem Tempo auf den Imperialismus und die reaktionären Herrschaftssysteme gerichtet waren, während auf der anderen Seite unter der Führung Mao Zedong`s ein entschiedener Kampf der KommunistInnen gegen den sowjetischen Revisionismus und der sich in China entwickelnden kapitalistischen Passagierrevisionisten geführt wurde. Im besonderen hat die Große Proletarische Kulturrevolution, die in China gegen die Bourgeoisie ins Leben gerufen wurde, der Entwicklung dieser großen revolutionären Welle enormen Mut, Kraft und Enthusiasmus verliehen. Während die revolutionären Prozesse und Bedürfnisse auf der einen Seite fortgeführt und diskutiert wurden, so wurden in Begleitung eines tiefen und erschütternden ideologischen Kampfes, Debatten im Kontext der Probleme und Fragen im Sozialismus geführt.

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